35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Joaquin Phoenix brilliert als Johnny Cash, 24. April 2006
"Walk the Line" ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. "Walk the Line" hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet - ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.
So zeigt "Walk the Line" Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet - und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!
Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen - und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.
Ein Must-See!
Zwei CD-Tips: "Walk the Line" selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, "At Folsom Prison".
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Edle Veröffentlichung einer großartigen Verfilmung einer Legende:, 4. Dezember 2006
Extras/Bonusmaterial:
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Mal abgesehen von der Aufmachung unterscheidet sich diese Veröffentlichung lediglich darin, dass hierbei noch eine dritte DVD vorhanden ist. Die ersten beiden sind mit der Steelbook-Edition identisch.
DVD1: Über den gesamten Film hinweg Audiokommentare von Regisseur und Co-Autor. Desweitere noch ca. 18 Minuten an unveröffentlichten Szenen und der Original-Kinotrailer.
DVD2: Johnny Cash JUKEBOX (erweiterte Musik-Sequenzen) mit ca. 16 Minuten Laufzeit. Desweiteren noch ein ca. 21-minütiges "Making of" sowie FOLSOM: Cash and the Comeback. Eine Dokumentation, ebenso wie auch RING OF FIRE: The Passion of June und Johnny. Die dritte Doku trägt den Titel "Cash werden/Carter werden und hat eine Laufzeit von ca. elf Minuten, wie auch die beiden anderen Dokus. Zu guter letzt gibt es noch "Cash und seine Philosophie" (ca. elf Minuten).
DVD3: (Limitierte) Musik-Sampler-CD: Drei gesungene Titel ("Walk the Line", "Wild Flower" und "Ring of Fire") von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Dazu gibt es noch ein 12-seitiges (und nicht wie auf der Verpackung angegeben 8-seitiges) Booklet.
Alles in allem eine wunderbare Veröffentlichung mit allem was das Fan-Herz begehrt.
Bild-/Tonformat:
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Das Bildformat ist in 2,40:1 (anamorph / 16:9) und auch der Ton kann durchaus überzeugen. Dieser ist sogar in DTS 5.1 (in Deutsch und Englisch) verfügbar. Des weiteren noch in Dolby Digital 5.1 (Englisch). Die Audiokommentare sind in Dolby Digital 2.0 Stereo. Untertitel gibt es in Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch und Türkisch. Der Film gliedert sich in 36 Kapitel und besitzt stets animierte und mit Musik hinterlege Menüs. Sämtliche Extras sind Englisch, jedoch untertitelt.
Inhalt/Fazit:
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Redet man von Rock 'N Roll, so fallen meist Namen wie natürlich Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Roy Orbison. Sie alle finden sich in Walk the Line ebenfalls wieder. Und genau dieser Film zeigt das Leben einer wahrlich Amerikanischen Legende, welche die eben genannten Idole allesamt überlebt hat.
Dieser Film ist der Legende Johnny Cash gewidmet und zeigt sein Leben und sein Schaffen bis Ende der 60er Jahre in wirklich beeindruckenden Bildern.
Für Fans von Johnny Cash dürfte Walk the Line natürlich nicht allzu viel neues bieten, wohl aber den besten Film über das Leben und Schaffen des am 26. Februar 1932 in Kingsland (Cleveland) geborenen Johnny Cash. Vor allem aber jene Betrachter, welche keine Fans von ihm sind, werden mit diesem Meisterwerk eine bis 1968 relativ umfassendes Biographie zu sehen bekommen, welche einen von der ersten bis zur letzten Minute vollends in den Bann zieht. Man leidet und freut sich mit dem jungen, zielstrebigen, aber auch sehr zerbrechlichen Johnny Cash mit, wie selten bei einer anderen filmischen Hauptfigur zuvor.
Der Film beginnt als Johnny sich im Alter von 12 Jahren befindet und er den Tod seines Bruders Jack miterleben muss und unter seinem Alkoholabhängigen Vater leidet. Sein Weg über die Army führt ihn unter anderem auch auf Deutsche Schauplätze (Landsberg) und zeigt wie er versucht sich mit kleineres Jobs durchzuschlagen. Als er dann mit einem seiner eigenen Songs und seiner Band die erste Platte aufnimmt, beginnt der Steile des Weg zum Ruhm Alle Größen des Rock 'N Roll wie z.B. Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder auch Roy Orbison kreuzen dabei, unter anderem auch auf Tour, seinen Weg. Dabei lernt er auch die junge Sängerin June Carter kennen, welche sich für immer und ewig, bis ins Jahre 2003, in seinem Herzen festsetzt und ihn nicht mehr los lässt. Mit dem Ruhm kommen getreu dem traurigen Motto Sex, Drugs & Rock'N Roll auch eben genau diese Probleme mit sich, welche ihn fast ins Jenseits bringen. Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht auf das Leben von Johnny Cash eingehen, da dieser Film vor allem unbehafteten Betrachtern ein einzigartiges Filmisches, wenn auch zum Teil trauriges, Leben des Johnny Cash vermitteln soll.
Selten waren Darsteller wie hier Joaquin Phoenix (Johnny Cash) und Reese Witherspoon (June Carter) am Rande der Perfektion was die Darstellerische Leistung betrifft. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer derartigen Intensität, dass einem gar keine Wahl bleibt man muss sich einfach mit im freuen bzw. mit ihm Leiden. Und Reese Witherspoon versprüht einen Charme sondergleichen und bezaubert das Publikum mit ihrer natürlichen Art und ihrem hochkarätigen schauspielerischen Talent. Der Vater, Ray Cash, wird verkörpert von Robert Patrick (Terminator 2, Akte X), welcher sich wohl in so ziemlich jedem Genre des Filmbusiness zurecht findet. Leider tritt er hierbei nur teilweise in Erscheinung und überlässt die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes Johnny und June.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich durch Walk the Line zwar nicht zu einem Fan von Johnny Cash geworden bin, ich jedoch das Lebenswerk mehr als nur bewundere. Leider wurde ihm oftmals nicht die Ehre zu Teil, welche ihm eigentlich zugestanden wäre. Walk the Line ist ein wahres Meisterwerk und ein Geschenk für die vielen echten und treuen Fans rund um den Erdball, welche er mit seiner Musik Hoffnung schöpfen und Glücklich werden ließ. Es ist wirklich ein Meisterwerk für jedermann. Mit toller Musik die einen einfach mitreißt, hervorragend und z.T. schon brillant agierende Darsteller in eine direkten, traurigen und teilweise auch Nachdenklich stimmenden Film.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hello, I`m Johnny Cash !, 23. Dezember 2006
Im Alter von zwölf Jahren hatte ich einige MC`s von Johnny Cash.Zwanzig Jahre später werde ich erneut aufmerksam auf die Legende Johnny Cash,durch eines seiner letzten Stücke, Hurt.Von da an war mir bewusst, daß Cash mehr bedeutet als ein Country-Sänger oder Rock`nRoll Star.
So besuchte ich den Film Walk the Line und bin schwer beeindruckt von Musik, den Darstellern und der Lebensgeschichte des legendären Mr.Cash.
So war mir zwar seine zum Teil schwere Alkohol und Medikamentensucht bekannt, doch die Zusammenhänge zu seinen schrecklichen Kindheitserlebnissen zeigte mir erst dieser Film. Der Tod des älteren Bruders und die Ablehnung seitens des Vaters formen den jungen J. Cash.
Die Hauptdarsteller, Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon ( als June Carter),setzen die Geschichte brilliant um.Die tief depressive Seite von J.Cash spiegelt sich im Schauspiel wieder. June Carter ,die spätere Frau an seiner Seite ,wird von Reese Witherspoon gefühlvoll dargestellt, wenn sie im Rampenlicht ihr Publikum durch ihre Stimme und ihr Schauspiel fesselt. Nicht zu vergessen bleibt,daß die beiden Schauspieler selbst singen im Film und auf Originalaufnahmen verzichtet wurde.Die Atmosphäre der Sechziger erscheint ganz lebendig, ein Elvis und Jerry Lee Lewis begleiten das Geschehen. Das legendäre Folsom-Prison-Konzert bleibt in Erinnerung, wenn hunderte Insassen mit ihren Füssen den scharfen Gitarrenklang verstärken und der Boden bebt.
Der Man in Black singt von Schmerz und Liebe,von Sehnsucht und Leidenschaft, bis zu seinem Tod, neben June Carter.
Seine Vergangenheit gehört ebenso dazu,wie aller Kampf gegen die inneren Hindernisse.
In Erinnerung bleibt mir jenes Konzert, in dem er ,vor dem gesammten Publikum,June Carter seinen Heiratsantrag verkündet.
Aus dem Kinosaal,auf dem Heimweg, war ich tief berührt und noch Tage später fielen mir Details des Filmes ein.
So läuft nun wieder die Musik des Duos Carter-Cash in meinem Heim...
Tom Netzer
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