Während ich früher mal drei leichtere und dadurch bequemer zu transportierende Lampenstative in Gebrauch hatte, bekam ich bald Angst, daß mir mal jemand die teuren Systemblitze darauf umschmeißt. Lichtformer, wie kleine Softboxen für Aufsteckblitze wurden mir auf den leichten Stativen dann zu kriminell und ich wechselte auf dieses Stativ. Bald kaufte ich weitere, um auch mal mit Hilfe einer Teleskopstange schnell einen Falthintergrund aufbauen zu können und nun habe ich sechs dieser Stative als Basismodell, wenn ich mal irgendwo ein Studio improvisiere.
Worauf man allerdings bei Stativen dieser Art unbedingt aufpassen sollte, sind ungeübte helfende Hände. So springt die Säule u.U. mal jemandem ins Auge, wenn dieser die Feststellvorrichtung der Mittelsäule nichtsahnend löst. Einmal mußte ich auch schon mal eine Assistentin befreien, die sich beim Hantieren mit dem Stativ die Finger in den Beinstreben verklemmt hatte. Das ist prinzipbedingt zwar immer so, aber man sollte daher seine Mitmenschen im Auge behalten, vor allem beim Familienbetrieb mit Kindern oder Workshops mit Jugendlichen.
Das schon etwas schwerere Stativ ist nämlich dann schon sehr mindestens unangenehm, wenn sich jemand die Finger drin einklemmt. Springt die Säule ins Auge hoch (man beachte den beigelegten Warnhinweis), kann es sogar gefährlich werden. Das ist aber kein spezielles Problem dieses Stativs, daher gibt es von mir auch keinen Abzug.
Nur sollte man diese Umstände nicht vergessen und ungeübten Personen, die bei Auf- und Abbau mithelfen, unbedingt den sachgerechten Gebrauch zeigen und auf damit herum albernde Kinder und Jugendliche sehr aufpassen. Sonst endet es schnell mal mit einem kaputten Auge oder wenigstens eingeklemmten Fingern und großem Geschrei.