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Wer von WALHALLA RISING einen Actionfilm erwartet, der wenig Handlung, dafür umso mehr Blut und Gewalt enthält, der wird hier ganz gewaltig enttäuscht werden. Regisseur Nicolas Winding Refn, der mit BRONSON noch einen Film der Geschwindigkeit inszenierte, zelebriert hier die Langsamkeit. Es ist filmische Entschleunigung, mit der Refn hier arbeitet. So ist der Film eine kontemplative Betrachtung des Daseins im Jahr 1100, ein langgezogener Blick auf die Hässlichkeit und Rohheit des Menschen. Die Reise in die Neue Welt ist der filmischen Erzählwelt eines Terrence Malick nicht unähnlich, wirkt aber in der Form der Inszenierung noch roher und urtümlicher. Es sind harte Kontraste, auf die Refn setzt. Er kreiert Bilder, die eines Malers würdig wären, erschafft mit kühnem Strich in der Zeit eingefrorene Momente, die ob ihrer rauen Schönheit in den Bann ziehen. WALHALLA RISING ist grandioses Kino zum Erleben und Erfühlen, ein Film, der einem schlagartig bewusst macht, wie das Leben in jener Zeit war. Er nimmt der Geschichte jede Form von Romantik, die man mit altertümlichen Stoffen verbindet. Stattdessen ist er brutal schön. Der Film wartet mit grandiosen Landschaften auf. Und im Mittelpunkt hat er einen Mads Mikkelsen, der selbst in einer gänzlichen stummen Rolle derart viel Charisma versprüht, dass er jede Szene an sich reißt. Fazit: Eine faszinierende Reise ins Herz der Finsternis
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind natürlich, anfangs eher düster, dann bei Sonnenschein etwas kräftiger. Rauschen ist nur in leichter Form vorhanden. Die Kompression fällt gelegentlich durch Rauschmuster auf (00:43:08). Die Schärfe ist exzellent geworden. Bei Gesichtern sieht man jedes einzelne Barthaar (00:12:39) und bei Kleidungsstücke feine Texturen. Der Kontrast ist ausgewogen. Teils bewusst etwas steil eingesetzt, so dass helle Flächen richtig nachwirken, ist der Silhouettenwurf exzellent (Mikkelsen vor hellem Hintergrund bei 00:21:24). Die Vorlage ist frei von Schäden. Der Ton ist gut verständlich. Die deutsche Sprache wirkt ein wenig aufgesetzt, besonders im Vergleich mit dem Original, ist dafür aber auch klar wiedergegeben. Die Musik sorgt oftmasl für Atmosphäre, wobei Geräusche wie ein an Holz schlagendes Ruder in den Mix integriert werden. Umgebungsgeräusche wie der Wind oder die Brandung sorgen für räumliche Stimmung. Es gibt einen Audiokommentar des Regisseurs, der dadurch lebendig gehalten wird, dass Journalist Alan Jones auch Fragen stellt. Dazu findet man den Trailer auf der Scheibe. Etwas Besonderes ist das Interview mit Nicolas Winding Refn und Mads Mikkelsen, das exklusiv von Sunfilm produziert wurde. Refn spricht hier darüber, was ihn an den Film faszinierte und wie er mit Mikkelsen zusammenarbeitet. Mikkelsen ist der ruhigere Part, merkt aber an, dass es schön war, mal keine Dialogzeilen lernen zu müssen. --movieman.de
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1000 Jahre nach Christi Geburt wird Einauge, ein stummer Krieger mit übernatürlichen Kräften, von dem Normannenhäuptling Barde als Gefangener gehalten. Einauge tötet seine Peiniger und flieht, den Jungen Are im Schlepptau. Sie schließen sich einer Gruppe von Wikingern an und gehen mit ihnen an Bord eines Schiffs. Bald schon werden sie von undurchdringlichem Nebel umgeben. Als er sich lichtet, eröffnet sich vor den Augen der Männer ein neues Land. Die Wikinger gehen ihrem blutigen Ende entgegen, Einauge fügt sich in sein Schicksal.
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Mit der "Pusher"-Trilogie schrieben Regisseur Nicolas Winding Refn ("Bronson") und sein Star Mads Mikkelsen ("Casino Royale") bereits Filmgeschichte. Nun legen die beiden einen archaischen Wikingerfilm vor, dessen Brutalität und eindringlicher Atmosphäre man sich nur schwer entziehen kann. Als hätte Terrence Malick einen Horrorfilm gedreht, steigert sich "Walhalla Rising" von der Schlachtplatte zum halluzinatorischen Spektakel, eine Mischung aus "Die Klapperschlange" und "Aguirre". Filmischer Irrsinn, der einzuschlagen vermag.
Blickpunkt: Film
Archaische Schlachtplatte über einen stummen, einäugigen Krieger, der eine Gruppe Wikinger in die neue Welt führt.
Kurzbeschreibung
Das Jahr 1000: Der große Krieger ''Einauge'' (Mads Mikkelsen) wird wie ein Sklave gehalten und zu brutalen Schaukämpfen gezwungen. Als ihm die Flucht gelingt, schließt er sich kriegerischen Wikingern an und sticht mit ihnen in See. Nach einer Odyssee erreicht das Schiff endlich ein unbekanntes Land. Sie glauben, ''Walhalla'', den Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Krieger, erreicht zu haben. In der neuen Welt müssen sich ''Einauge'' und die Wikinger einem grausamen Schicksal stellen...
Rezension
Durch die famose Bildsprache, dichte Atmosphäre und vortreffliche Filmmusik wird der Zuschauer hypnotisiert und möchte nicht mehr wegschauen. (Moviepilot)
Produktbeschreibungen
1000 Jahre nach Christi Geburt wird Einauge, ein stummer Krieger mit übernatürlichen Kräften, von dem Normannenhäuptling Barde als Gefangener gehalten. Einauge tötet seine Peiniger und flieht, den Jungen Are im Schlepptau. Sie schließen sich einer Gruppe von Wikingern an und gehen mit ihnen an Bord eines Schiffs. Bald schon werden sie von undurchdringlichem Nebel umgeben. Als er sich lichtet, eröffnet sich vor den Augen der Männer ein neues Land. Die Wikinger gehen ihrem blutigen Ende entgegen, Einauge fügt sich in sein Schicksal. Darsteller: Mads Mikkelsen, Jamie Sives, Gary Lewis, Callum Mitchell Regisseur(e): Nicolas Winding Refn