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Walhalla Rising
 
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Walhalla Rising

Mads Mikkelsen , Jamie Sives , Nicolas Winding Refn    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (227 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,42 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Mads Mikkelsen, Jamie Sives, Gary Lewis, Callum Mitchell
  • Regisseur(e): Nicolas Winding Refn
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. November 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (227 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003UMGOJG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.310 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Wer von WALHALLA RISING einen Actionfilm erwartet, der wenig Handlung, dafür umso mehr Blut und Gewalt enthält, der wird hier ganz gewaltig enttäuscht werden. Regisseur Nicolas Winding Refn, der mit BRONSON noch einen Film der Geschwindigkeit inszenierte, zelebriert hier die Langsamkeit. Es ist filmische Entschleunigung, mit der Refn hier arbeitet. So ist der Film eine kontemplative Betrachtung des Daseins im Jahr 1100, ein langgezogener Blick auf die Hässlichkeit und Rohheit des Menschen. Die Reise in die Neue Welt ist der filmischen Erzählwelt eines Terrence Malick nicht unähnlich, wirkt aber in der Form der Inszenierung noch roher und urtümlicher. Es sind harte Kontraste, auf die Refn setzt. Er kreiert Bilder, die eines Malers würdig wären, erschafft mit kühnem Strich in der Zeit eingefrorene Momente, die ob ihrer rauen Schönheit in den Bann ziehen. WALHALLA RISING ist grandioses Kino zum Erleben und Erfühlen, ein Film, der einem schlagartig bewusst macht, wie das Leben in jener Zeit war. Er nimmt der Geschichte jede Form von Romantik, die man mit altertümlichen Stoffen verbindet. Stattdessen ist er brutal schön. Der Film wartet mit grandiosen Landschaften auf. Und im Mittelpunkt hat er einen Mads Mikkelsen, der selbst in einer gänzlichen stummen Rolle derart viel Charisma versprüht, dass er jede Szene an sich reißt. Fazit: Eine faszinierende Reise ins Herz der Finsternis

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind natürlich, anfangs eher düster, dann bei Sonnenschein etwas kräftiger. Rauschen ist nur in leichter Form vorhanden. Die Kompression fällt gelegentlich durch Rauschmuster auf (00:43:08). Die Schärfe ist exzellent geworden. Bei Gesichtern sieht man jedes einzelne Barthaar (00:12:39) und bei Kleidungsstücke feine Texturen. Der Kontrast ist ausgewogen. Teils bewusst etwas steil eingesetzt, so dass helle Flächen richtig nachwirken, ist der Silhouettenwurf exzellent (Mikkelsen vor hellem Hintergrund bei 00:21:24). Die Vorlage ist frei von Schäden. Der Ton ist gut verständlich. Die deutsche Sprache wirkt ein wenig aufgesetzt, besonders im Vergleich mit dem Original, ist dafür aber auch klar wiedergegeben. Die Musik sorgt oftmasl für Atmosphäre, wobei Geräusche wie ein an Holz schlagendes Ruder in den Mix integriert werden. Umgebungsgeräusche wie der Wind oder die Brandung sorgen für räumliche Stimmung. Es gibt einen Audiokommentar des Regisseurs, der dadurch lebendig gehalten wird, dass Journalist Alan Jones auch Fragen stellt. Dazu findet man den Trailer auf der Scheibe. Etwas Besonderes ist das Interview mit Nicolas Winding Refn und Mads Mikkelsen, das exklusiv von Sunfilm produziert wurde. Refn spricht hier darüber, was ihn an den Film faszinierte und wie er mit Mikkelsen zusammenarbeitet. Mikkelsen ist der ruhigere Part, merkt aber an, dass es schön war, mal keine Dialogzeilen lernen zu müssen. --movieman.de

Produktbeschreibungen

1000 Jahre nach Christi Geburt wird Einauge, ein stummer Krieger mit übernatürlichen Kräften, von dem Normannenhäuptling Barde als Gefangener gehalten. Einauge tötet seine Peiniger und flieht, den Jungen Are im Schlepptau. Sie schließen sich einer Gruppe von Wikingern an und gehen mit ihnen an Bord eines Schiffs. Bald schon werden sie von undurchdringlichem Nebel umgeben. Als er sich lichtet, eröffnet sich vor den Augen der Männer ein neues Land. Die Wikinger gehen ihrem blutigen Ende entgegen, Einauge fügt sich in sein Schicksal. Darsteller: Mads Mikkelsen, Jamie Sives, Gary Lewis, Callum Mitchell Regisseur(e): Nicolas Winding Refn

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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sancho Pansa TOP 100 REZENSENT
Format:DVD
Hallo Filmfreunde!

Nachdem ich mich durch einige der Rezensionen "gekämpft" habe, muss ich auch mal wieder meinen Senf zu einem Film beisteuern...

Es ist mittlerweile ein paar Wochen her, dass ich den hervorragenden "Valhalla Rising" mit dem großartigen Mads Mikkelsen gesehen habe, also habe ich genügend "Distanz" für eine möglichst objektive Rezension dieses Titels, insbesondere einiger angesprochener Kritikpunkte:

1. die "Reise" oder "Suche": wir begleiten hier einen skandinavischen Krieger vor etwa 1000 Jahren. Dieser hat ein wirkliches Problem: er kämpft so überragend, dass das finale Ziel, der Tod im Kampf und der Einzug in die Ruhmeshalle Walhall, ihm lange Zeit verwehrt bleibt. In dem Jungen und den Ereignissen um ihn herum sieht/erkennt dieser Zeichen und begibt sich auf die schicksalhafte Reise.

2. "fehlende Handlung": wenn Ihr diesem Film fehlende Handlung unterstellt, so müsstet Ihr das bei "Dead Man" ebenso tun, wo man den grandiosen Johnny Depp auf seinem letzten Weg begleitet... Mich jedenfalls hat die "nicht vorhandene" Handlung sehr beeindruckt und gefesselt!

3. "Brutalität": herrje, was dachtet Ihr denn?! Dass die Wikinger mehr wie im Asterix-Comic seien? Ich bin kein Befürworter von Metzelorgien im Stile von "Hostel", etc., jedoch halte ich die gezeigten Szenen für Stilmittel des Realismus und somit für NOTWENDIG, um die Stimmung und den harten "Alltag" der handelnden Figuren "rüber" zu bringen.

4. "Wikinger als Kreuzfahrer": LEIF ERIKSSON... Schon mal gehört? Irgendwer? Nein, ist kein isländischer Actionstar oder Vetter von Vin Diesel...

5. "es wird nicht gesprochen": gerade DAS macht die Figur des One-Eye so einzigartig. Entdeckt man da bei seinem (Anti-)Helden schon beinahe Züge des Film Noir?! Er spricht nicht, geht einem recht brutalen Tagwerk nach,...

Es ist doch bezeichnend, WER hier am Ende - gemessen an den Vorstellungen seines Glaubens - die "Erfüllung" findet. Sind's die frühen Christen? Der "wilde" Wikinger? Was geschieht mit uns, wenn wir aus unserem natürlichen Lebensraum herausgerissen und in eine für uns fremde (und feindliche) Umgebung geraten? Ist dort alles anders, oder gibt es gewisse Wertvorstellungen, die sich ähneln? Oder ist am Ende alles Verhalten doch nur vom Instinkt geprägt?

Dieser Film stellt Fragen, anstatt alle zu beantworten. Er sendet den Zuschauer, der sich darauf einlassen möchte, auf eine Reise MIT den Figuren, egal ob als "neutraler" Beobachter, oder als jemand, der mit dem Jungen oder One-Eye mitfühlt oder -fiebert.

In der Summe ein Film, der mich in seiner archaischen Wucht sehr beeindruckt hat und handwerklich mehr als nur überzeugt!

Nach "Adams Äpfel" ein weiterer ganz großer Wurf des wandelbaren Mads Mikkelsen, der mittlerweile einer der ganz großen Mimen unserer Zeit ist (TROTZ des Ausfluges in den "Maistream" zu James Bond).

Eine Einschränkung gibt es jedoch: Zuschauer, die gewohnt sind, selbst "visuellen Speisebrei" in kleinen Häppchen gefüttert zu bekommen (die oft zitierte Generation RTL), werden sich an diesem Brocken gehörig verschlucken!!! Keine Action wie bei "Transformers" oder "The Fast and the Furious", niemand muss auf die stille Treppe und man bekommt NICHTS erklärt und muss nachdenken...

Für mich einer der großen Filme des Jahres 2010 und aus den genannten Gründen volle 5 Sterne!

Danke für's Durchhalten bis hier unten... ;-)
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75 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daniel Fischer TOP 1000 REZENSENT
Format:Blu-ray
Valhalla Rising ist der neueste Film des dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn, der zuvor für die Inszenierung der "Pusher" Triologie und des großartigen Gefängnisfilmes "Bronson" verantwortlich gewesen ist. Das Drehbuch stammt bei dieser dänisch/englischen Koproduktion ebenfalls aus seiner Feder, gedreht wurde ausschließlich im wunderschönen Schottland und außer Mads Mikkelsen ist kein einziger, international bekannter Schauspieler dabei.

Dieser Film erzählt seine Geschichte mit völliger Ernsthaftigkeit und ohne jeglichen Humor. Gesprochen wird nur wenig, die Hauptfigur bleibt die ganze Zeit über stumm. Die Musik arbeitet oft nur mit atmosphärischen Klängen der Umgebung, lange Schwenks und Naturaufnahmen ziehen sich wie ein roter Faden durch diese filmische Wikingerwanderung. Auch auf Grund der fast schon elegischen Erzählgeschwindigkeit ist dies also absolut kein Film für Freunde von schnellen Schnitten, großer Actionszenen und zügig erzählten Abenteuern allgemein.

Im Prinzip erzählt dieser Film einen relativ kurzen Zeitraum im Leben des Antihelden One Eye. Mads Mikkelsen liefert hier nur mittels Gestik und Mimik eine großartige Leistung ab, er schafft es sogar, das Fehlen seiner Sprache nicht zu einem Handicap sondern zu einer Stärke seines unheimlichen Gesamterscheinungsbildes zu machen. Den unbezwingbaren Krieger ohne sichtbare Schwächen (abgesehen von seinem fehlenden Auge natürlich), nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. Sehr befriedigend das Ganze, nachdem Mikkelsen mit seiner Figur des Draco im "Kampf der Titanen" Film schon einen wirklich coolen Typen geschaffen hatte, die aber leider billig verschenkt wurde. One Eye lässt sich da nicht so leicht wieder loswerden.

Neben seiner fesselnden Performance sind es vor allem die unheimlichen Landschaftsaufnahmen und musikalischen Einfälle, die diesen Trip zu einem ganz eigenen Erlebnis machen. Die Visionen von One Eye, die eingefärbt in agressiven Rottönen daherkommen, bringen dabei zusätzlich noch einen übernatürlichen, jenseitigen Touch in die die Gesamtstimmung.
Die schottischen Berge erweisen sich hier wieder einmal als perfekt gewählte Kulisse. Endlose Hügel, Wiesen und Wälder, man wundert sich teilweise wirklich, daß es solche Orte zur heutigen Zeit überhaupt noch gibt. Hier wirkt alles so, als hätte noch nie ein Mensch diesen Ort betreten.

Nicht nur die Gegend ist rau, sämtliche Kämpfe haben etwas erschreckend rohes, animalisch brutales an sich. Eingeweide, Gehirnmasse und natürlich Blut werden gar nicht zimperlich in der Natur verstreut. Dabei geht One Eye aber immer effektiv vor und tötet so schnell wie möglich, ohne daß die Kamera auch nur ansatzweise einen yoyeuristischen Standpunkt einnimmt. Früher waren die Leute eben nicht zimperlich bei ihren Auseinandersetzungen.

Man kann dem Regisseur natürlich auch einiges vorwerfen. Die einfach gestrickte Handlung will mehr sein als sie ist und die Visionen des Hauptcharakters und sein damit verbundener Weg zu seiner Bestimmung wirke übertrieben bzw. erzwungen. Die ganze Story nimmt sich zu ernst und durch die extrem langsame Erzählweise kommt früher oder später Langeweile auf.

Dies alles ändert aber nichts an der Tatsache, daß dies insgesamt ein sehr eigenständiges Filmerlebnis geworden ist, daß nicht zum "Zwischendurch-Ansehen" geeignet ist, sondern möglicherweise eher als Triperlebnis an einem verregneten Sonntagnachmittag genossen werden sollte. Ein überragender Mads Mikkelsen, prächtige Naturaufnahmen und eine bestechende, konsequent durchgezogene Düsteratmosphäre sind hier garantiert, da verzeihe ich die oben erwähnten Schwächen natürlich gerne. Ob ich mir diesen Film auch ein zweites Mal wieder ansehen würde, ist jedoch eine ganz andere Frage, die ich wahrscheinlich mit nein beantworten müsste.
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142 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Vorweg: Ich bewerte hier nur den Film, nicht die Blu-Ray bzw DVD.

Ein Film, der mich schlicht überwältigt hat. Vor ein paar Monaten, als der erste Trailer die Runde machte und es auch eine Reihe an News gab, stellte ich mich auf einen brutalen Actionfilm im Wikingerzeitalter ein. Kurz bevor ich den Film sichtete, las ich mir einige Kritiken durch und war bereits etwas verblüfft, als Parallelen mit Werner Herzog's "Aguirre, der Zorn Gottes" oder den Werken von Terrence Malick ("Badlands") oder sogar Andrei Tarkovsky ("Stalker") gezogen wurden. Alles klar, meine Erwartungen änderten sich schlagartig, wobei mein Interesse indes noch weiter anstieg.

One-Eye, gerade aus der Gefangenschaft einiger Wikinger entflohen, schließt sich, zusammen mit einem kleinen Jungen, einigen Christen an, die auf dem Weg in das gelobte Land sind, um es zurückzuerobern und das Wort Gottes zu predigen. Mit einem mindergroßen Boot geht's los, auf dem nebeligen Gewässer gen Jerusalem, doch die Reise führt sie viel mehr in die sprichwörtliche Hölle.

Der Film ist ein Arthouse-Werk in Reinkultur. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen der nebeligen Gebirge Schottlands, eine extrem beklemmende Atmosphäre, die von dem grandiosen Score (Peter Peter & Peter Kyed) dermaßen stark unterstützt wird, sodass man auch mal aus der Haut fährt, wenn der von Mads Mikkelsen gespielte "One-Eye" eine seiner Visionen hat, die auch visuell einen klasse Eindruck schaffen.
Der im Film genannte "One-Eye" ist ein karger, geheimnisvoller, brutaler und hemmungsloser Krieger. Zudem ist er ein Mann weniger Worte, so spricht er doch im gesamten Film nicht ein Wort. Mads Mikkelsen verkörpert seine Figur jedoch so gut, dass allein die physische Präsenz schon ausreichend ist. Mikkelsen entzieht seinem "One-Eye" jegliche Emotionen und es wird einem vollends verwehrt sich irgendwie in die Rolle hineinversetzen zu können, was in diesem Fall gut und passend zur Stimmung ist.
Es gibt im Allgemeinen nicht gerade viel Dialog, was einige eventuell abschrecken mag. Lässt man sich jedoch von der Gänsehaut-erregenden Atmosphäre mitreißen, werden die Dialoge zur Nebensache.

Sicher, es gibt auch etwas Action, die sich in einigen Kampfszenen äußert, welche dann auch nicht gerade unblutig sind, um es mal harmlos auszudrücken. Darauf liegt hier jedoch nicht der Fokus. Im Mittelpunkt allein steht das stetige Verzweifeln der Wallfahrer, die quasi eine Kirche im Herzen der Hölle zu errichten versuchen. One-Eye hingegen scheint sein Ziel längst erreicht zu haben...

Ich will nun nicht allzu viel spoilern, daher gehe ich nicht weiter auf den fortlaufenden Inhalt ein. Man kann aber sagen, dass einem viel Raum für eigene interessante Interpretationen gelassen wird. Es ist einer dieser Filme, bei denen der Regisseur dem Publikum bewusst diesen Raum lässt und vielerlei Interpretationen für den jeweiligen Zuschauer richtig sein können - ein wahres "falsch" gibt es hier nicht wirklich, solange es für einen selbst funktioniert.
Weiterhin kann man sich auch bereits nach der Sichtung noch zu Genüge mit diesem Film beschäftigen. Es gibt viele wirklich sehr interessante Parallelen zu nordischen Gottheiten (hauptsächlich zum Gott "Odin"!), Mythen etc. Wenn man diese auf den Film bezieht, ist es möglich den Film wiederum in einem anderen Licht zu sehen.
Ich für meinen Teil liebe Filme, mit denen man sich noch endlos weiter auseinandersetzen kann oder einfach fremde Interpretationen zu lesen, da es einfach ungemein interessant ist, wie andere Leute dies und das sehen bzw. deuten.

Mit der famosen Bildsprache, der dichten Atmosphäre und des vortrefflichen Scores wird man nahezu hypnotisiert und man möchte gar nicht wegschauen, aus Angst auch nur das kleinste Detail zu verpassen, so bleibt man die 89 Minuten wie gebannt sitzen, bis das Bild sich verdunkelt und die Credits über den Schirm flimmern und der Film den Zuschauer verloren zurücklässt.

Nicolas Winding Refn hat mit "Valhalla Rising" meiner Ansicht nach ein wahres Meisterwerk abgeliefert. Zwar nicht jedermanns Geschmack, aber für diejenigen, die der Film begeistern konnte freut es mich umso mehr. Wer also keinen "300"-Verschnitt erwartet, wie es das UK-Cover vermuten laesst, und auf etwas Langsames, Meditatives und äußerst Experimentelles aus ist, der wird mit Refn's Film seinen Spaß haben, wenn man es denn "Spaß" nennen kann...

Achja, wieso im dt. Titel "Walhalla" statt "Valhalla", wie es im OT der Fall ist, genommen wird, ist mir ein Raetsel, da auch das "rising" beibehalten wird.
--
--
-> Erschienen auf Movie Fanaticism
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