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Walhalla-Code: Kriminalroman
 
 
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Walhalla-Code: Kriminalroman [Broschiert]

Uwe Klausner
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 322 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 6., 6., Aufl. (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899778081
  • ISBN-13: 978-3899778083
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.258 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Uwe Klausner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... temporeich und fesselnd erzählt ... während die Geschichten der einzelnen Figuren gekonnt miteinander verknüpft werden, hält die Erzählung einige überraschende Wendungen bereit und wirft am Ende eine kühne Frage hinsichtlich der Rolle der Alliierten bei der Aufdeckung des Holocaust auf." Dr. Nadja Braun, Literaturkritikerin und Historikerin

Kurzbeschreibung

Berlin, 07.06.1942. Auf einer Parkbank in der Nähe der Siegessäule wird eine Leiche entdeckt. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch Kommissar Tom Sydow will nicht so recht daran glauben. Zumal es sich bei dem Toten um ein "hohes Tier" der Gestapo handelt. In seiner Obhut befanden sich brisante Akten des gefürchteten Geheimdienstchefs Reinhard Heydrich, um deren Besitz ein gnadenloser Wettlauf beginnt ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
An sich hätte ich gewarnt sein können: Beinhaltet der Titel eines Buches das Wort "Code", ist stets Vorsicht angezeigt. Nun weiß ich, daß auch ein historischer Kriminalroman richtig schlecht sein kann, obwohl er doch auf ein etwas spezielleres Publikum abzielt. Gewiß, der Verfasser scheint gute Vorbilder zu haben; solche wohl, die ich auch gern lese. Auffällig ist die Hauptfigur: Den aufrechten doch draufgängerischen, nazihassenden, jazzhörenden Berliner Kriminalkommissar trifft man z.B. auch bei Volker Kutscher. Tatsächlich hat Klauseners "Thomas von Sydow" erstaunliche Ähnlichkeit mit Kutschers "Gideon Rath" - nur ist letztere um ein vielfaches origineller und glaubwürdiger. Selbst der etwas hölzerne "Bernhard Gunther" bei Kerr hat noch merh Persönlichkeit. Tom Sydow ist ein richtiger Tausendsassa: Auf ganz "natürliche Art" ist er seinen Gegnern stets einen Schritt voraus; ihm fügen sich Zufall, Glück und Genius; er kennt die halbe Personage noch aus Kindertagen; und er hat immer zu rechten Zeit den nötigen Geistesblitz.

Doch damit hat sich die Klischeehaftigkeit des Romans nicht erledigt, sie hat gerade erst begonnen. Es gibt keine Figur, die man nicht exakt so erwarten würde: der treudoofe Assistent, der immer "'nen lockeren Spruch auf den Lippen hat"; ein einzelner, doch umso gefährlicherer SS-Offizier nebst dämlichen Handlanger als Gegenspieler; das leidgeprüfte, doch bildhübsche jüdische Mädchen, das seinen Häschern stets kanpp entkommen kann und dessen Lebensgeschichte natürlich engst mit der des Protagonisten verknüpft ist. Überhaupt hängen alle Biographien irgendwie zusammen, aber nicht sondernlich überraschend oder kompliziert. Den Leser erwartet hier kein O.-Henry-Twist... nur einfach viele Klischees. Schrieb ich "Klischee" bereits? Dann schreib ich's nochmal: Klischee!

Da ist die herzensgute Nachbarin, mit dem falsch transkribierten Berliner Dialekt. Da ist der integre Gerichtsmediziner als weiser Berater des Kommissars. Da ist die ehemlige Geliebte (eine von vielen), die noch immer eingeschnappt ist, doch schließlich hilft und durch Zufall Zugang zu allen Geheimakten hat. Und als könnte es nicht schlimmer kommen, ist da noch der "große Unbekannte", der sich als "Agent 004, His Majesty's Secret Service, mit der Lizenz zum Töten" vorstellt.

Reference jokes sollten schon gekonnt sein. Gleiches gilt die Verwendung von Fremdwörtern. Die selben drei alle paar Seiten zu wiederholen, ist leider kein Geheimrezept für eine gute Schreibe.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist 1942. Die deutschen Truppen stehen tief in Rußland. Der Krieg tobt. Und in Berlin tobt der Krieg der Agenten. Da fällt Heydrich, SS-Obergruppenführer und Chef des Reichssicherheitshauptamts sowie Statthalter im besetzten Böhmen und Mähren dort einem Attentat zum Opfer. Vor seinem Tod - und hier setzt der Plot von "Walhalla-Code" von Uwe Klausner (Gmeiner-Taschenbuch 978 3 89977 808 3) ein - hat er noch einem Vertrauten, SS-Sturmbannführer Alfred von Möllendorf, seinen "Giftschrank" überantwortet. Darin befinden sich die von Heydrich, einem Control Freak, gesammelten Informationen über die Spitzen des Regimes - von Hitler abwärts - und damit genug Stoff für eine/viele Erpressung/en. Das wird bald bekannt und es beginnt eine Jagd danach. Die Gestapo, der NKWD und MI 6 wollen die Informationen in ihre Hand bekommen. Und noch einer mischt mit, Tom von Sydow, Hauptkommissar bei der Berliner Kripo, der den Tod des bald verblichenen Alfred von Möllendorf untersucht. Und ab da wird das Ganze irgendwie unglaubwürdig. Der Berliner Kriminalhauptkommissor, ausgebildet im noblen Eton, ist ein Schulfreund des MI 6-Agenten aus den schönen Zeiten in Eton. Der RAF-Fluchthelfer ist - welch ein Zufall - ein Schulfreund des Berliner Hauptkommissars und des MI 6-Agenten - zusammen bildeten sie (natürlich in Eton!) die "3 Musketiere". Trotzdem eine nicht uninteressante Mischung aus Kriminalroman und Agententhriller aus dem Berlin des Zweiten Weltkriegs.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Krimi aus dunkler Zeit 23. Februar 2009
Format:Broschiert
Im Juni 1942 wird auf einer Parkbank in Berlin, in der Nähe der Siegessäule, eine Leiche entdeckt. Anfangs sieht es nach einem Selbstmord aus, doch Kommissar Tom Sydow glaubt nicht so recht daran. Bei dem Toten handelt es sich um einen hohen Beamten der Gestapo der brisante Akten des berüchtigten Geheimdienstchefs Heydrich bei sich gehabt hatte. Es sind Akten aus dem Giftschrank" von Heydrich, die Material nicht nur über Nazigrößen sondern auch über ausländische Politiker enthielten. Heydrich hatte kurz vor seinem Tod dafür gesorgt, dass diese Akten beiseite geschafft wurden.

Alle wissen von diesen mehr als brisanten Unterlagen, aber niemand weiß wo sie sich befinden. Ein Wettlauf beginnt. Polizei, Gestapo, SS und auch ausländische Geheimdienste sind an diesem Wettlauf beteiligt.

Es ist sicher kein leichtes Unterfangen einen Krimi in der Zeit des Dritten Reiches spielen zu lassen, Klausner ist dieses Wagnis eingegangen und hat durchaus lesbares und nicht uninteressantes Buch zustande gebracht. Wahrscheinlich ist es bei diesem Thema nur natürlich, dass das eine oder andere Klischee in die Geschichte hinein rutscht. Die handelnden Figuren werden oftmals eher schwarz-weiß gezeichnet, eben auch unter Zuhilfenahme hinlänglich bekannter Klischees. Hier die Bösen, dort die Guten - manchmal wäre eine intensivere Abstufung sicher besser gewesen.

Vielleicht wäre auch ein klein wenig mehr Tiefe wünschenswert gewesen. Gerade die Zeit des Dritten Reiches eignet sich nur sehr wenig für einen Räuber-und-Gendarm-Roman". Klausner weicht den Schrecken der damaligen Zeit zwar nicht aus, aber seine Schilderungen wirken manchmal ein klein wenig zu steril.

Es ist ein interessanter, ein durchaus auch lesenswerter Krimi - manchmal aber vielleicht ein wenig zu glatt.

Nach Ansicht der Literaturkritikerin und Historikerin Nadja Braun wirft der Roman am Ende ein kühne Frage hinsichtlich der Rolle der Alliierten bei der Aufdeckung des Holocausts auf. Dabei ist es gerade dieser von Nadja Braun angesprochene Schluss der ein wenig zu hastig und zu spekulativ daher kommt. Da hätte der Autor vielleicht ein klein wenig Sorgfalt drauf verwenden sollen.

Ein lesbarer Krimi, von einem echten Krimihighlight erwartet man wohl ein wenig mehr.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schlecht! Schlecht! Schlecht!
Nachdem ich voller Begeisterung alle drei Kutcher-Romane um dessen Hauptfigur Gereon Rath laß und mich die Thematik "Krimi/ Vorkriegszeit in Berlin" sehr fesselte, war ich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von David Warnert veröffentlicht
Guter Versuch....
Der Autor, lt. Kurzbiographie studirt in Geschichte, hat P. Kerr ("Berlin"-Noir Romane), R. Harris (Vaterland) oder einen sonstigen Historie-Romanschreiber gelesen uns sich wohl... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Starshollow veröffentlicht
Nur 48h...
....hätte man dieses Buch auch nennen können. Sydow löst im atemberaubenden Tempo einen Fall, findet einen hilfreichen Agenten, der ihn vorbehaltlos nach England auf... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von klofisch veröffentlicht
platt
Interessante Story und man liest sie auch leicht zu Ende. Sie langweilt nicht. Es ist schon ein interessanter Krimi. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Soholo veröffentlicht
Einfach nur schlecht und stümperhaft
Ich muss nicht jedes Buch, dass ich gelesen habe rezensieren, aber hier ist es mir ein dringendes Bedürfnis. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Elto veröffentlicht
Was für ein miserables Buch voller Klischees
Ich hatte das Buch geschenkt bekommen, wenistens war ich es nicht, der das Geld dafür ausgeben musste. Aber mit tut die Schenkende leid. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gabor Lake veröffentlicht
Ein Schatz
Ich bin ein großer Fan von Kriminalromanen und Vielleserin. Und manchmal entdeckt man einen richtigen Schatz - das sind die drei Bücher von Uwe Klausner mit seinem... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Stefanie Berg veröffentlicht
Eher Groschen- als Kriminalroman
Im vorliegenden Machwerk wird sich eher aus dem Handbuch für hoffnungsvolle Autoren bedient als daß Figuren mit Leben gefüllt werden - kein Klischee wird... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Jens Olaf Mehner veröffentlicht
Besser als erwartet
Dieses Buch war mehr ein Verlegenheitskauf, weil ich nichts mehr zu lesen hatte.
Wichtig war mir: Eine Geschichte aus Berlin in der ersten Hälte des 20. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Schneewittchen veröffentlicht
Spannung mit geschichtlichem Hintergrund
Auf den Walhalla-Code aufmerksam geworden bin ich ausnahmsweise durch das Cover. Da mich die deutsche und insbesondere die Berliner Geschichte seit Beginn der Zwanziger Jahre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2010 von Michael Port
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