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Schulbücher & Lernhilfen
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Die Kritik dreht sich um:
* den "Sog" der der sich nach außen hin abgrenzende "Waldorf-Großfamilie"
* sozialem Gruppendruck("uniformierte" Kleidung, Haartracht, Redeweise, "Gesinnung", ...)
* den großer zeitlichen Bindung beim Elternengagement
* den "Dogmatismus" der Anthroposophie (höhere ex-Cathedra-Erkenntnisstufe mit Absolutheitsanspruch, teilw. intolerant gegen Kritik).
* die "Esoterischen" Elemente der Antrosopie bzw. der Waldorfpädagogik (z.B. Reinkarnation und Karma, Karmische Medizin (Krankheiten durch Untaten im Vorleben), Schutzengel, Psychologisch-Physiognomie (vom Aussehen auf den Charakter schließen), Vier-Gliederung der Leiber, Bedeutung von Märchen, keine Meinungs-/Urteilsbildung/Kritikfähigkeit vor dem 14. Lebensjahr, das andere Verständnis von "Selbstbewusstsein", starke Rolle der Temperamente (z.B. Zusammenhang von Temperamenten und Grundrechenarten), rhythmische Erziehung, etc.)
* mangelnde Freiheit und Einschränkung der Individualität bei der Kindererziehung (z.B. Ablehnung von Comics, Walkman, Computer, Cola, Plastikspielzeug, Süßigkeiten, Pommes, Fußball),
* den Einfluss darauf, wie die "Waldorf-Familien" zu leben haben (Lehrer weisen Eltern auf "den richtigen Weg" hin, Hausbesuche)
* die Zentrale Rolle des Klassenlerers
* darum, dass die intellektuelle Bildung (Wissen und Fähigkeit, sich Wissen anzueignen) in dem sehr umfangreichen "Lehrstoff" einen zu geringen Platz findet ("deutliche Wissensdefizite")
* mangelnde Transparenz (z.B. kein verbindlicher detaillierter Lehrplan, keine Lehrbücher, Freiheit der Lehrer in der Unterrichtsgestaltung),
* fragliche Qualifikation der Lehrkräfte
* Zulassungsbeschränkung zum Abi (geschönte "Abiturquote"?)
* die Klassengröße (bis zu 38!)
* die Selbstverwaltung, den Einfluss der Eltern, das Machtverhältnis Lehrer/Eltern
* die Schullbeiträge, die Finanz- und Finanznachfassgespräche, den subtiler Druck
* die Behauptung, die Waldorf-Pädagogik "brechte" den Kinder den Eigenwillen (Autoritätsanspruch der Lehrer, Abgeben von Verantwortung der Eltern)
* "faktenferne" Lerninhalte (z.B. Sage um Atlantis im Geschichtsunterricht)
* den Zusammenhang Steiner/Anthroposophie mit Okkultismus, Mystik, Faschismus, Ausländerfeindlichkeit (hier wirkt es dann z.T. endgültig "an den Haaren herbeigezogen")
* die Rolle des "Bund freier Waldortschulen e.V." in den Schulen und Gründungsinitiativen (Schulbeiträge werden z.T. dorthin überwiesen, Rolle des Gründungsberaters und des Gründungslehrers, Vergabepraxis beim Bau von Walddorfschulen
Ich kann nicht beurteilen, wie viel davon wahr ist und wie viel "Einbildung" einer offenbar extrem enttäuschten und verletzten Mutter. Aber es regt zum kritschen Nachdenken und Nachfrage an und relativiert die Träume und Hoffnungen, die man mit Waldorf verbindet:
* Betonung von Kunst, Handwerk, von Kreativität, Emotionen, Seele, Intuition neben intellektueller Wissensvermittlung und Verstand, Intellekt
* Betonung der eigenen Erkenntniskraft der Kinder (Be"greifen") im Gegensatz zu "Frontalunterricht"
* Anpassung der Lehrinhalte an den "Aufnahme-Fähigkeiten" und Interessen der jeweiligen Entwicklungsstufe (wie auch z.B. bei Montesorie)
* Praktische Projekte wie Theater, Musizieren, Gestalten, etc.
* Förderung auch persönlicher Merkmale wie Sozialkompetenz, Teamgeist, Kreativität, Toleranz, ...
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