Pressestimmen
"... engagierte und lebendige Wortmeldung ... ein sympathisches und gut verständliches Plädoyer ... so klar und kompetent veranschaulicht, dass man dem Buch viele LeserInnen wünschen mag." (BUNDmagazin 01-2008)
"Man ist gefesselt-das Thema Wald mit all seinen Facetten spannend, kompakt und allgemein verständlich..." (Fuldaer Zeitung)
"Man ist gefesselt-das Thema Wald mit all seinen Facetten spannend, kompakt und allgemein verständlich..." (Fuldaer Zeitung)
Kurzbeschreibung
Einer der letzten Urwaldriesen fällt rauschend zu Boden. Mit ihm verschwinden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Schachbrettartige Plantagen mit fremden Baumarten beanspruchen plötzlich tausende von Quadratkilometern, und die Großmaschinen, die das Holz ernten, hinterlassen auf Jahrzehnte verwüsteten Boden. Sie glauben, wir sprechen über Urwaldvernichtung in der Dritten Welt? Nein, wir sprechen von Deutschland.
Über den Autor
Peter Wohlleben, geboren 1964, studierte an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar und arbeitete 23 Jahre in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz. 2006 gab er seine Stelle auf und übernahm als Förster ein 1200 Hektar großes Waldgebiet in der Eifel. Dort setzt er seine Vorstellungen von einem ökologisch wie ökonomisch vertretbaren Naturschutz erfolgreich um. Nebenbei entdeckte er seine Lust am Schreiben.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
In "Wald ohne Hüter" berichtet der Autor und Förster Peter Wohlleben sachkundig und ansprechend vom Verschwinden der heimischen Urwälder, dem Zusammenspiel von Wald, Wild und Wetter, und der unheilvollen Rolle, die Jagdinteressen und Forstwirtschaft dabei spielen. Er führt uns in die geheimnisvolle und bedrohte Welt der Buchen, und wir erfahren Staunenswertes über das Zusammenleben und die Kommunikation von Pflanzen. Mit viel Courage benennt der Autor Ross und Reiter einer erschreckenden Misswirtschaft, die im Namen des Bürgers und Steuerzahlers ausgeübt wird, und die angesichts eines vielleicht drohenden Klimawandels umso erschreckender ist. Doch den Förster haben Optimismus - und Humor - noch nicht verlassen. "Noch nie gab es für den Einzelnen so viele Möglichkeiten, politische Prozesse zu beeinflussen wie heute. Grund zur Besorgnis gibt es nur dann, wenn diese Möglichkeiten nicht genutzt werden".