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Wal Mart - Der hohe Preis der Niedrigpreise
 
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Wal Mart - Der hohe Preis der Niedrigpreise

Robert Greenwald    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Robert Greenwald
  • Format: Dolby, DTS, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 27. April 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000ETQRN6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.271 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Spätestens seit Michael Moore werden Dokumentationen in einem anderen Licht gesehen. Sie können aufrütteln und bewegen. Und genau das gelingt auch Robert Greenwald, der bereits Dokumentationen zu Themen wie dem Krieg im Irak oder Rupert Murdochs Medienimperium entwickelte. Greenwald nimmt hier ein Thema auf, über das man bislang relativ wenig wusste. Es gelingt ihm, den Moloch Wal-Mart bloßzustellen und zu zeigen, welch verheerende Wirkung solche Giganten auf kleine Gemeinden haben - und wie die Arbeitnehmer kontinuierlich ausgebeutet werden. Konterkariert wird dies durch Aufnahmen einer Wal-Mart-Veranstaltung, auf der einer der Executives von den großen Leistungen des Unternehmens schwärmt. Fazit: Ein interessantes Thema.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist nicht überragend, aber das ist die Crux einer Dokumentation. Der Ton ist okay, aber Bonus gibt es keinen.

Bild: Wie bei einer Dokumentation nicht anders zu erwarten, ist die Qualität wechselhaft, was auch am unterschiedlichen Filmmaterial liegt. Man kann jedoch eine Tendenz ausmachen und muss Erwartungen entsprechend zurückschrauben. Die Farben sind natürlich, aber schwach ausgeprägt. Der Kontrast ist passabel, die Schärfe nicht wirklich ausgezeichnet. Das Bild ist sehr weich und lässt auf billiges Filmmaterial schließen. Der Look der Dokumentation ist ein wenig dreckig, aber das macht vielleicht auch den Charme dieser Produktion aus, die sich auf die Hinterbeine stellt, um einem Giganten ans Bein zu pinkeln.

Ton: In der uns vorliegenden Check-Disk kann der Film nur in der deutschen Fassung betrachtet werden. Eine Wahl zum englischen Original ist nicht da. Allerdings handelt es sich beim deutschen Ton nur um ein Voice-Over, unter dem man noch deutlich das englische Original hören kann. Und einige Sequenzen werden auch nur untertitelt dargestellt. Der Ton ist klar und sauber zu verstehen, genauso, wie es bei einer Dokumentation sein muss.

Extras: Extras gibt es hier keine. --movieman.de

Produktbeschreibungen

EMS WAL MART - Der hohe Preis der Niedrigpreise, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 27.04.06

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Kundenrezensionen

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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer sich für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Macht von Großunternehmen interessiert, wird mit dieser DVD hervorragend bedient.

Es sollte m. E. niemand meinen, die USA seien weit weg und für uns nur bedingt relevant - vergleichbare Entwicklungen finden auch bei uns bereits statt. Derzeit diktiert derjenige, der Arbeit zu verteilen hat die Bedingungen, zumindest bei Jobs im unteren und mittleren Segment - und der Druck nimmt zu und wird weiter zunehmen. Die Konzentration und das Streben nach immer größeren Einheiten ist ungebremst - am langen Ende werden nur noch einige wenige Anbieter/Arbeitgeber übrig bleiben, die dann bestimmen, wieviel man für den einzelnen Arbeitnehmer auszugeben bereit ist. Und ist der Markt einmal bereinigt, muß man wohl auch keine Niedrigpreise mehr fahren. Bleibt nur zu hoffen, daß es dann noch ausreichend Konsumenten gibt, die die Produkte von Wal*Mart & Co. kaufen können. Dieser Film gibt einen Vorgeschmack ...
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Gottwald TOP 1000 REZENSENT
... von gesetzlich sanktionierter Ausbeutung der Bevölkerung durch Großkonzerne gibt dieser Film des in den USA als Bush-systemkritischer Dokumentarfilmer bekannten Regisseurs Robert Greenwald aus verschiedenen Perspektiven. Mehrere aktuelle oder auch frühere Angestellte des Konzerns kommen zu Wort und bestätigen nicht nur die fehlende soziale Absicherung der Mitarbeiter, die in den USA ja längst ein grundlegendes Problem quer durch alle Berufsgruppen darstellt, sondern auch rassistische und frauenfeindliche Tendenzen, wie sie in den meisten großen Konzernen nach wie vor anzutreffen sind.

So gesehen ist der Film sicher keine große Überraschung und man mag sich darüber freuen, dass Wal Mart seinen Versuch, in Deutschland Fuß zu fassen letztlich aufgeben musste, nachdem hier doch noch einige Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer existieren, die zudem auch noch Anwendung in der täglichen Praxis finden, so dass sich das Prinzip der totalen Gewinnmaximierung nicht 1 zu 1 aus den USA übertragen ließ. Andererseits ist die Richtung in Europa natürlich die selbe, insofern fühle ich mich als Europäer von den Inhalten des Films ebenfalls angesprochen, da es auch hier im Einzelhandel agierende Discounterketten gibt, die z.B. die Bildung von Betriebsräten verhindern, um mehr Macht über ihre Angestellten zu haben. Die im Film gezeigte Zerstörung des mittelständischen Einzelhandels ist hier ja gleichermaßen im Gange, wenn die Märkte sämtlicher umsatzstarker Branchen, von Elektro- über Heimwerkerbedarf bis hin zu Lebensmitteln mittlerweile von wenigen z.T. europaweit agierenden Ketten beherrscht und kontrolliert werden.

Den Film als us-amerikanisches Phänomen abzutun wäre aus meiner Sicht naiv, denn die gezeigte Ansprache des CEO bei einer Jahreshauptversammlung der Aktionäre könnte so oder so ähnlich auch bei einem europäischen Konzern gehalten werden. Das aber das US-Wirtschaftsmagazin "Fortune" (Juli 2007) Wal Mart als umsatzstärkstes Unternehmen weltweit bezeichnet, ist es sicher einen speziellen Blick wert, da es eben auch aufgrund seiner schieren Größe mit einem Umsatz von 374,5 Milliarden US-Dollar allein 2007 im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit steht.

Einen speziellen Blick ist es den Filmemachern auch wert, die ökologischen Verfehlungen des Konzerns anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen. In den USA gibt es sogar eine eigene Website, die sich "walmartwatch" nennt und regelmäßig auf aktuelle Missstände im Zusammenhang mit dem Unternehmen hinweist.

Ein weiteres Kapitel des Films behandelt die Produktionsbedingungen der Zulieferbetriebe in Asien, die unter fatalen ökonomischen und sozialen Bedingungen die Dinge herstellen, die dann billigst in den Märkten von Wal Mart vertrieben werden.

Fazit: Auch wenn einige Methoden von Regisseur Robert Mark Greenwald Emotionen zu erzeugen für europäische Betrachter überzogen erscheinen mögen, sollte man sich in dem Zusammenhang vor Augen halten, wie plump mit derartigen Manipulationen durch suggestiven Schnitt und hypnotische Musik selbst in US-Nachrichtensendungen umgegangen wird. Dagegen ist der Film sehr dezent gehalten und gibt einen guten Einblick in nationale und internationale Machenschaften eines Global Players. Zudem sind viele gezeigte Phänomene im Film aus meiner Sicht auch auf den deutschen Markt übertragbar, was für mich ein weiterer guter Grund ist, lieber im Biomarkt um die Ecke einzukaufen.
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69 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufpassen Deutschland 27. Juni 2006
Das mag zwar ein Film über einen Supermarkt-Konzern in den USA sein. Aber oft schwappen Trends aus Amerika nach einigen Jahren bis zu uns rüber. In wirtschaftlicher Hinsicht seit fast drei Jahrzehnten zu unserem Nachteil.

Die Verelendung von immer mehr US-Bürgern kann nicht übersehen werden in dem Film. Wer sich den Dokumentarfilm anschaut, dem wird klar, dass es den Bossen solcher Konzerne nur noch um Geld geht. Dafür werden Mitarbeiter nicht nur skrupelos ausgebeutet, sondern auch der Staat nach Strich und Faden ausgenutzt. Gesetze werden von solchen Konzernen notfalls gebrochen, wenn es nur der Gewinnmaximierung dient.

Die riesigen Gewinne, die erwirtschaftet werden, kommen nur noch einer Handvoll von Führungskräften des Konzerns zugute. Ein Teil davon wird in Spenden an Parteien, Senatoren, Bürgermeister und andere "demokratische" Entscheidungsträger "investiert". Die Mitarbeiter erhalten nur einige Krümel, die vom Tisch herunterfallen. Es reicht oft noch nichteinmal dazu, sich davon eine Krankenversicherung für sich und die Kinder leisten können. Und dass, obwohl die Mitarbeiter dort unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten müssen.

Frauen und Schwarze haben bei Walmart keine Chance auf einen Aufstieg erfährt man. Das wird denen teilweise ganz offen gesagt.

Wo Konzerne wie Walmarkt hinkommen, da wächst bald kein Gras mehr lernt man aus dem Film. Die vielen kleineren Geschäfte müssen bald schließen. Aber immer mehr Amerikaner wehren sich mittlerweile gegen Walmart und machen von der Demokratie Gebrauch. Warum sie das tun, das sieht man in diesem Film.

Interessant wäre es natürlich, wenn es einen entsprechenden Dokumentarfilm gäbe über asoziale deutsche Supermärkte und Discounter.

Der Kapitalismus beginnt, seine eigenen Kinder zu fressen. Es hat schon angefangen in den ehemals reichen Industrieländern. Die Mittelschicht bricht weg, Armut und Kriminalität steigen. Für äußerst fragwürdige Kriege ist immer genug Geld vorhanden, aber nicht für die Bekämpfung der Armut im eigenen Land. Dabei könnte genug für alle da sein, wenn einige Finanz-Psychopathen nicht so raffgierig und skrupellos wären und sogar die Politiker vor ihren Karren spannen würden.
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Veröffentlicht am 1. November 2008 von Brawn Fox
Erst nachdenken, dann einkaufen.... - nicht nur in den USA !
Wal-Mart steht bei diesem Dokumentarfilm am Pranger und die dargestellten Fakten rechtfertigen auch ganz sicher den angeschlagenen Umgangston der Filmemacher gegenüber dem... Lesen Sie weiter...
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Ein interessanter Film, der sehr gut geeignet ist, die Augen zu öffnen. Denn die gedankliche Verbindung von Wal-Mart zu anderen Grosskonzernen und Supermarktketten -auch in... Lesen Sie weiter...
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wer viel lachen will..
...wird mit dieser dvd spaß haben! wir haben uns fast zerkugelt, so schlecht war der gesamte film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2007 von P. Alois
Ton liegt in Englisch und Deutsch vor
Ergänzend zu den Hinweisen von "Movieman": - Bei der mir von amazon.de am 20.01.2007 gelieferten DVD liegt der Ton in 3 VERSIONEN vor. ---- 1.) In Deutsch 2.0 ---- 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2007 von Dimpfel
Nicht kaufen.
Ich habe mir die DVD gekauft, damit ich für die wirklich hervorragende Doku "We feed the world" kein Porto zahlen muss und es irgendwie fast auf denselben Endpreis... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von Udo Heckler
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