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Lebenselixiere wie Energie, Hoffnung, Phantasie und gute Musik werden gerne von der vermeintlichen Realität erdrosselt und modern unter einer bleischweren Grabplatte aus Routine, Lethargie und Pessimismus dahin. Das rief Anfang 2009 die The Busters auf den Plan, die mit gezücktem Spaten und Schweißgerät den Mächten der Finsternis mit ihrem neuen Album "Waking The Dead" das Handwerk legten.
Der Weckruf der badischen Jogging-Jive-Band wird selbst von Darth Vader nicht überhört werden, wenn akkuratester Kraut-Rocksteady auf vitalsten Polka-Soul trifft. Positive Energie ohne Ballermann-Gefahr, denn das musikalische und textliche Niveau dieser Qualitäts-Tanzplatte (yes, we are German) dürfte bei allen 10 nackten Friseusen zu Kurzatmigkeit führen. Apropos 10: Die The Busters spielen nunmehr zu zehnt, Ron Marsman ist alleiniger Sänger und Mathias Demmer bedient alles, was sich der Instrumentenfamilie der Saxophone zuordnen lässt.
Den kritischen Zustand obengenannter Lebenselixiere hatte ungefähr zur selben Zeit auch Jonas Grosch, seines Zeichens Filmregisseur, im Auge, und so schrieb und realisierte er das Lichtspiel "Resiste - Aufstand der Praktikanten", eine humorvolle, temporeiche Anleitung, die Umstände den Wünschen anzupassen und das Leben VOR dem Tod nicht sich selbst zu überlassen. Da sowohl Jonas Grosch als auch die weibliche Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel erklärte The Busters-Fans sind, erhielt die Band den ehrenvollen Auftrag am Soundtrack mitzuarbeiten - eine Zusammenarbeit, deren Früchte für beide Seiten überaus erfreulich sind. So ließ es die Aktrice sich nicht nehmen, die The Busters bei vier Songs gesanglich zu unterstützen, ein bis dahin eher unbekanntes Klangbild bei den The Busters.
Bis dato ungewohnt sind auch einige andere Details dieser aktuellen Produktion, sei es das Aufnahme-Procedere, der durch die Umbesetzung veränderte Sound des Ensembles, die Thematiken der Songs oder die musikalische Umsetzung des Oeuvres, Änderungen die einen weiteren künstlerischen und klanglichen Fortschritt der Band zeitigten.
Ohne aufgesetzte Posen und Mätzchen, dafür mit viel Energie und Haltung werden Stimmungsbilder entworfen, die zwar oft positiv sind, aber nicht mit der simplen Bezeichnung "Gute-Laune-Mucke" abgetan werden können.
Der Weckruf ist ergangen, wer jetzt die Schlummer-Taste drückt ist selber schuld!
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Walking the Dead,
Rezension bezieht sich auf: Waking the Dead (Audio CD)
Die Busters rocken einfach. Sehr schöne CD mit netten Extras. Floreszierender Kopf, Aufnäher und Comic im Cover. Leider einen Stern abzug dafür das die Hülle nur aus Pappe ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach der Hammer!,
Von SkaDude (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Waking the Dead (Audio CD)
Die Platte ist einfach der Hammer! Das Motto "Waking the dead" ist Programm und jeder der bisher dachte die Busters seien nur live ein "jogging jive", der sollte sich diese Scheibe kaufen. Auch bei den Texten lohnt es sich zweimal hin zu hören! Freu mich jetzt schon auf das nächste Album!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
ska is not dead - doch, ist er!,
Rezension bezieht sich auf: Waking the Dead (Audio CD)
tja, tut mir leid. würde mir gerne wieder mal ein busters-album kaufen, aber seit 1996 ist mir das einfach nicht mehr möglich! ich ging bislang noch gerne zu ihren konzerten, aber nur, weil sie da viele ihrer alten hits spielen.ich muss sagen, dass die band immer schwächer wird. und vieles hängt da mit dem sänger zusammen! jetzt, wo er nach richies abgang auch noch die hauptlast trägt, merkt man einfach, dass die stimme fehlt! die meisten lieder sind seicht und inhaltslos geworden. nichts rebellisches, nichts politisches (anregungen genug gäbe es derzeit ja), nichts lustiges, nichts ska-traditionsbezogenes mehr. der sound plätschert mainstreamig hinterher - wird sich wohl besser verkaufen lassen, schade. keine hymnen wie "dead or alive", "stay rude" oder hits wie "ubangi stomp", "rosita"... von dem album kann man nr.9-12 aber schon gut gelaunt hören. wer das ursprüngliche, energiegeladene, wegweisende und einfach beste von der gruppe hören will, der muss sich das 1989er "ruder than rude" und 1996er "stompede" kaufen, zwei absolute topalben in sachen ska! vielleicht finden sie ja irgendwann mal wieder halbwegs dahin zurück - beliebige mainstream gute-laune musik gibt es nämlich schon wahrlich genug. ein stern dafür, dass es ska ist, einer dafür, dass ich die band im grunde noch immer mag. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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