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Wake Up Call
 
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Wake Up Call

von John Mayall
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Produktinformation

  • Audio CD (1. September 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Jive
  • ASIN: B0000AVTTE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Schallplatte  |  MP3-Download
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Hörproben
TitelInterpret Länge Preis
Anhören  1. Mail Order MysticsJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:41EUR 0,98
Anhören  2. MaydellJohn Mayall & The Bluesbreakers 3:58EUR 0,98
Anhören  3. I Could CryJohn Mayall & The Bluesbreakers Featuring Buddy Guy 5:08EUR 0,98
Anhören  4. Wake Up CallJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:14EUR 0,98
Anhören  5. Loaded DiceJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:27EUR 0,98
Anhören  6. Undercover Agent For The BluesJohn Mayall & The Bluesbreakers 5:21EUR 0,98
Anhören  7. Light The FuseJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:15EUR 0,98
Anhören  8. Anything I Can SayJohn Mayall & The Bluesbreakers 3:43EUR 0,98
Anhören  9. Nature's DisappearingJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:52EUR 0,98
Anhören10. I'm A Sucker For LoveJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:06EUR 0,98
Anhören11. Not At HomeJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:08EUR 0,98
Anhören12. Ain't That Lovin' You BabyJohn Mayall & The Bluesbreakers 4:13EUR 0,98


Produktbeschreibungen

Audio

Bereits vor 30 Jahren wachte der in England geborene, in Los Angeles lebende Bluespionier auf und sammelte ausgeschlafene Talente um sich. Auch sein aktuelles Quartett, obwohl ohne geläufige Namen, hat den Biß und Ehrgeiz, der alten Tante Blues Vitaminspritzen zu verpassen. Dazu assistiert im soulig aufgeputzten Titelsong Mavis Staples, greifen als Gäste Mick Taylor, Buddy Guy und Albert Collins zur Gitarre. Daß Mayall auch auf Stücke von Junior Wells oder Tony Joe White zurückgriff, half, den Horizont zu erweitern. Aufgeweckter Blues up to date.

© Audio

Stereoplay

Seinen eigenen Stil muß John Mayall nicht mehr suchen. Auf "Wake Up Call" kokettiert der weiße Zwölftakter nun mit dem Sound seiner frühen Bluesbreakers-Tage. Albert Collins und Buddy Guy helfen, das Feuer wieder zu schüren, und Mick Taylor spielt wie damals bei der "Blues From Laurel Canyon"-Session.

© Stereoplay


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Meister auf dem Höhepunkt, 7. September 2002
Rezension übernommen von: Wake Up Call (Audio CD)
Nie war der Mann rockiger, als in dem Album „Wake Up Call"
Die vorliegende CD umfaßt 12 Titel, die im Line-Up von Coco Montoya (lead guitar), Rick Cortes (bass guitar) und Joe Yuele an der Schießbude grundlegend ausgeführt werden. Sehen wir uns aber die Titel im einzelnen an:

Mail Order Mystics (4:42) - eine mittelschnelle Bluesrocknummer mit herausragendem Harmonikaspiel von John Mayall, die Gitarre von Coco Montoya erinnert an ältere Santana-Zeiten. Einer meiner persönlichen Anspieltipps.

Maydell (3:56) - Stromgitarre, wie sie sein soll! Tom Canning an der Hammond Orgel treibt den Rhythmus und das Schlagzeug ist präzise und hart abgestimmt darauf. Die Stimme von Mayall hat in den Jahren nicht an Kraft nachgelassen, im Gegenteil, sie ist heute bei weitem überzeugender als vor 30 Jahren.

I Could Cry (5:09) - Ein Bluesklassiker aus der Feder von Junior Wells. Stargast an der E-Gitarre und vor dem Mikro ist kein geringerer als Buddy Guy. Ein langsamer Blues, eher untypisch für John Mayall, der hier das Piano gekonnt bearbeitet.

Wake Up Call (4:12) - Wer Gitarrenspiel á la Mark Knopfler mag, kommt bei dem Titelsong voll auf seine Kosten. Mick Taylor bearbeitet die Saiten seiner Lead Guitar gekonnt und auch Mavis Staples als vokalische Unterstützung geben diesem Lied einen besonderen Touch. Saxophon und Trompeten geben der Nummer einen R & B- Anstrich. Fetzig, fetzig, für den Bären fast das beste Lied dieses Albums.

Loaded Dice (4:27) - Bluesrock, einfach, rhythmisch, typisch Mayall, nichts Besonderes, aber sehr gut

Undercover Agent For The Blues (5:21) - Mein Hörtip Nummer 1: Laut aufdrehen, eine Tony Joe White-Nummer, die es in sich hat. Voller Drive, obwohl nicht sehr schnell, verleidet aber sofort zum Mitwippen, Mitklatschen und Mitsingen

Light My Fuse (4:15) - Albert Collins unterstützt mit seiner Gitarre und auch hier rockig, bluesig, fetzig, schnell gespielt und für alle Freunde der Stromquetsche ein absolutes Muß

Anything I Can Say (3:43) - Zweifellos eine Füllnummer um über die Zeitrunde zu kommen. Nicht schlecht gespielt, aber austauschbar

Nature's Disappearing (4:52) - Nur für Mayall-Fans, interessante Eigenkomposition, mit guter Bläserunterstützung, nichts besonderes, aber sehr gut hörbar

I'm A Sucker For Love (4:07) - Endlich wieder mal eine John-Mayall-Komposition, die es in sich hat. Blues vom Feinsten, gut instrumentiert und voll Biss. Eine von den Titeln, die man den ganzen Tag im Player haben könnte. Für Freunde des E-Blues ein rassiges Gitarrensolo im Mittelteil und Collins und Montoya duellieren sich mit ihren Instrumente um die Wette.

Not At Home (4:08) - Mayall an der Hammond und Synthesizer Flöte, ein bezaubernder und interessanter Blues, tanzbar und sinnlich

Ain't That Lovin' You Baby (4:14) - Meinereins als bekennender Jimmy Reed-Fan hat natürlich besondere Freude an dieser J.R-Nummer, die John im Duett mit seiner Frau Maggie singt. Das ist Blues in Reinkultur, swingendes Piano, hämmerndes Schlagzeug, geile Gitarre und gute Stimmen. Eine würdige Abschlußnummer für dieses hervorragende Album.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aufgeweckt, 8. April 2002
Rezension übernommen von: Wake Up Call (Audio CD)
John Mayall erarbeitete sich bereits während der 60er Jahre seinen bis heute gültigen Status als eine der großen Vaterfiguren des europäischen Blues. Bei seinen Bluesbreakern gaben sich etliche Klassemusiker die Klinke in die Hand, darunter einige Gitarristen, die nach ihrem Weggang von Mayall Musikgeschichte schreiben sollten: Eric Clapton etwa, der mit Cream die erste sogenannte "Supergroup" der Rockgeschichte mitbegründete, Peter Green, bestimmender Kopf in der ersten Generation von Fleetwood Mac oder auch Mick Taylor, Anfang der 70er Mitglied der Rolling Stones - also in der wahrscheinlich stärksten Phase dieser Band überhaupt. Über seinen Einfluß auf diese und andere bedeutende Musiker hatte Mayall zumindest mittelbar einen gewissen Anteil an der Entwicklung der britischen Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte.
Er selbst widmete sich in dieser Zeit mit Hingabe seinem eigenen Steckenpferd, dem Blues. Gleichermaßen beeinflußt vom Country- wie vom Großstadt-Blues verarbeitete er mal Jazz-, mal Rock-, mal Boogie-Elemente, hielt aber doch immer unbeirrt an seiner persönlichen Linie fest. Künstlerisch schien Mayall seine beste Zeit ab Mitte der 70er hinter sich zu haben, doch zu Beginn der 90er holte er zum Comeback aus. Seither sind ihm eine ganze Reihe überdurchschnittlicher Alben gelungen, von denen eine die 93er Veröffentlichung "Wake up Call" darstellt. Sie besteht zum überwiegenden Teil aus Fremdkompositionen, die Mayall mit den vier von ihm selbst verfassten Songs zu einem homogenen und mitreißenden Bluesalbum verschmolzen hat. Ohne jegliches Patina, vielmehr unverstaubt und angriffslustig wird der Blues hier präsentiert, wobei Mayall von einer Combo zwar wenig bekannter aber nichtsdestotrotz absolut kompetenter Musiker unterstützt wird und die Gastauftritte von Mick Taylor, Albert Collins (herausragend!) und Buddy Guy ("I could cry" ist übrigens in eben dieser Fassung bereits auf dessen ein Jahr zuvor erschienenem Album "Feels like Rain" zu hören) setzen zusätzliche Akzente. Höhepunkte weist die Scheibe zudem immer dann auf, wenn Mayall zur Blues-Harp greift. Daß er indes kein exzellenter Sänger ist, weiß man schon seit langem, aber irgendwie paßt seine krächzende, kantige Stimme ja zu der von ihm verfolgten Musikrichtung. So funktioniert denn auch das Gesangsduett mit Mavis Staples beim Titeltrack ausgezeichnet. Starke Musiker also, aber auch starke Songs, die auf "Wake up Call" geradlinig daher- und ohne stilistische Experimente auskommen.
Dieses durchaus abwechslungsreiche, rundweg positiv gestimmte Album kann Liebhabern des Blues wärmstens empfohlen werden. Den "Wake up Call" hat Mayall nach seinem zeitweiligen Dornröschenschlaf jedenfalls nicht mehr nötig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ziemlich rocklastig, 5. Oktober 2004
Rezension übernommen von: Wake Up Call (Audio CD)
Recht gutes Album, ziemlich rocklastiger Blues. Die Musik ist klasse, aber nichts, was man nicht schon mal bei John Mayall oder wo anders gehört hätte. Es fehlen die Highlights, die das Album außergewöhnlich und begehrenswert machen könnten.
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