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Wakafrika
 
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Wakafrika

von Manu Dibango
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Dezember 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Import (Megaphon)
  • ASIN: B000002L2C
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette
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8. Wimoweh
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10. Jingo
11. Pata Pata
12. Diarabi
13. Ça Va Chouia

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wakafrika des gebürtigen Kameruners Manu Dibango dürfte wohl das vielseitigste afrikanische Album sein, das jemals aufgenommen wurde. So gibt der nigerianische JuJu-Gitarrist King Sunny Ade zusammen mit dem Kameruner Saxophonisten Dibango eine Komposition von Wally Badarou aus Benin zum Besten. Und die Gästeliste geht weiter und weiter: Peter Gabriel mit einem Remake von "Biko", Youssou N'dour, Salif Keita, Sinead O'Connor, Angelique Kidjo, Ladysmith Black Mambazo (was macht sie? - "Wimboweh", was sonst?), Ray Lema, Touré Kunda, Papa Wemba und Geoffrey Oryema, sie alle tauchen hier immer wieder mal auf. Die französische Produktion Wakafrika ist beileibe kein schlechtes Album. Dibango versammelt auf clevere Art und Weise die vielfältigsten Afrobeats. Das schafft zwar Vielfältigkeit, birgt aber die Gefahr, daß die eigene Identität dabei verlorengeht. --Richard Gehr

Audio

Als 1972 sein Afro-Funk-Jazz-Mix Soul Makossa Discos und Charts durcheinanderwirbelte, galt Manu Dibango, der stets sonnenbebrillte, kahlköpfige Wahl-Pariser aus Kamerun, als afro-französisches Pendant zu Isaac Hayes (Shaft). Mit 60 ist der Saxophonist, Keyboarder und Bandleader polyglotter denn je. Aber natürlich ist es kein Zufall, daß seine Cover-Silhouette den Schwarzen Kontinent verkörpert. Dibango bietet für Wakafrika auf, was an Afro-Musikern Rang und Namen hat. Die gehen, ob Ladysmith Black Mambazo oder Trommler Manu Katché, voll in federnder, pulsierender, funky rockender Afro-Jazz-Ethno-Fusion auf. Manu setzt beim Soul Makossa-Remake die Akzente zu Youssou N'Dours Gesang stärker auf fließenden Groove als auf Funk-Riffs, Miriam Makebas Pata Pata, Paul Simons Homeless (mit Ray Phiri) oder das von Santana bekannte Jingo (mit King Sunny Adé) werden ebenfalls zu neuen, feurigen Diamanten geschliffen. Auch Biko, mit Peter Gabriel, Geoffrey Oryema und Sinéad O'Connor, tut die Frischzellenkur gut. Wakafrika ("Afrika in Bewegung") ist weder zu exotisch noch zu populär banal und ersetzt dank irrwitziger Musikalität und überbordender Lebensfreude fast schon einen Urlaub.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Magier hat es wieder geschafft!!!!, 11. September 2001
Rezension übernommen von: Wakafrika (Audio CD)
Der begnadete kameruner Saxofonist,der die bis in die US-Hiphop-Studios gelangten dampfenden und treibenden Makossa-Rhythmen der Welt zu Füßen legte und in der CD Bao Bao mit Bill Laswell und Herbie Hancock zusammenarbeitete, feiert hier ein Fest. Ein Fest der Verschmelzung ganz Afrikas und dessen musikalischer Blüte mit der Moderne, heizt ein und alle machen mit,deren Namen in der Welt für die flirrende afrikanische Weltmusik stehen: Angélique Kidjo, King Sunny Adé, Bonga, Salif Keita, Youssou N'Dour, Geoffrey Oryema , Papa Wemba und der Weltmusik-Grande Peter Gabriel ist auch dabei. Sehr zu empfehlen .......
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Perfekt, aber ohne Seele, 31. März 2006
Von helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eins vorweg: die Platte ist von einer unglaublichen musikalischen Virtuosität und perfekt produziert. Manu Dibango und der Produzent Geoge Acogny haben ganze Arbeit geleistet. In akribischer Klein- und Detailarbeit wurde hier eine musikalische und technische Perfektion erreicht, die beim Anhören immer wieder verblüfft. Die Zusammenführung der afrikanischen Originale mit den produktionstechnischen Möglichkeiten moderner Studiotechnik überzeugt auf der ganzen Linie. Man findet auf dem ganzen Album auch nicht eine schwache Stelle.
Allerdings ist das ganze auch ein Rosstäuschung: auf dem Cover steht: Featuring Angélique Kidjo, King Sunny Ade, Peter Gabriel, Salif Keita, Ladysmith Black Mambazo usw.
Eigentlich müsste es aber Featuring Manu Dibango und George Acogny heißen, so sehr stehen das Saxofon Dibangos und die technische Perfektion im Vordergrund. Von den afrikanischen Künstlern - und hier ist immerhin eine unvergleichliche Bandbreite an großen afrikanischen Namen vertreten - bleibt kaum etwas übrig. Abgesehen von "Biko", wo immerhin Ladysmith Black Mambazo einen eindrucksvollen Gesangspart übernehmen, hätte man genauso gut auch irgend welche professionellen Studiosänger/innen an die Mikrofone lassen können.
Ob das ganze jetzt gesamplet ist oder original eingesungen wurde, ist dabei egal. Die Perfektion der beteiligten Studiomusiker ist beeindruckend (sogar die Rhythm Section von Michael Jackson wirkt mit), aber das ganze verliert dabei die Seele, welche man gerade bei den Beiträgen der erwähnten afrikanischen Künstler vermisst. Vielleicht zeigt der Name der Produktionsfirma "Ultimate Groove" an, wohin die Reise geht. Produziert wohl eher für irgendwelche europäischen oder amerikanischen Clubs und zu Zwecken besseren Verkaufs mit modischen afrikanischen Namen aufgepeppt, hat die Platte mit den Originalen der Künstler nichts mehr zu tun. Wer diese schätzt, wird von diesem Werk eher enttäuscht sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neugier, Begeisterung, Spielfreude, Können... und viel Groove, 24. April 2008
Rezension übernommen von: Wakafrika (Audio CD)
Stimmt schon: Wer "echte" afrikanische Musik alter Schule(n) hören will, quer durch den Kontinent, sollte vorsichtshalber erst mal probehören. Musikalische Abwege in kaum bekannte Gefilde würde ich aber auch hier nicht ausschließen.
Der CD-Titel und das Titelfoto mit einem omnikontinentalen Manu Dibango führen nämlich durchaus nicht in die Irre: Der "Löwe von Kamerun" hat, zusammen mit allem, was Rang und Namen hat in der schwarzafrikanischen Musiker-Szene, aufgenommen, was Rang und Namen hat in der afrikanischen Musik, von Südafrika (Ladysmith Black Mambazo, Ray Phiri) bis Mali (Salif Keita), von "Pata Pata", "Wimoweh" und "Homeless" bis "Emma" und "Ça va Chouia"; und Santanas "Jingo" in der Version von Manu Dibango und King Sunny Adé weist unmissverständlich auf die afrikanischen Wurzeln von Santanas Musik hin.

Neben afrikanischen Stars (Salif Keita, Youssou N'Dour, Ladysmith Black Mambazo, Papa Wemba, King Sunny Adé usw. usw.) und Peter Gabriel sorgen die Manu Dibango Gang sowie zahlreiche weitere Könner für den Groove, der Traditionalisten irritieren könnte. Die Stärke des Albums besteht nämlich gerade darin, dass hier Soul und Funk mit verschiedenen afrikanischen Musik-Traditionen kombiniert werden, und heraus kommt kein Einheitsbrei nach Art so mancher eilig zusammengestöpselter Weltmusik-Alben, sondern viel bekannt Geglaubtes in ganz neuer Akzentuierung.
Gleich der erste Track weist den Weg: Im Duett mit Youssou N'Dour klingt Dibangos Klassiker "Soul Makossa" ganz anders als man's zu kennen glaubt (mir persönlich gefällt diese Version übrigens viel besser als das Original), und diese Generallinie wird erfreulich eigensinnig weitergeführt. Wenn schon das phantastische "Homeless" (bekannt von Paul Simon & Ladysmith Black Mambazo) in neuer Aufmachung, dann bitte so! Die stimmgewaltigen Ladysmith Black Mambazo polieren dafür "Biko" auf und zeigen Peter Gabriel, wie das gesungen werden muss. Jedenfalls fällt's einem schwer, sich ans Original zu erinnern, wenn man diese Version gehört hat. Und dass "Wimoweh" sehr, sehr tief in südafrikanischer Tradition wurzelt, beweist Ladysmith Black Mambazo etwas später. Wenn dieses Album ein ganz besonderes Juwel enthält, dann ist es dieses "Wimoweh".
Dass hier generell die Erinnerung an längst bekannt geglaubte Originale löchrig wird, nachdem man dieses Album gehört hat, und dass man diese Erinnerungslücken erfreut zur Kenntnis nimmt, das spricht doch für das Album. Oder hat wirklich einer geglaubt, "Pata Pata" hätte noch unerforschte Seiten gehabt? Dochdoch, sogar dieser Gassenhauer wird in Kaissa Doumbes und Dibangos Version zur musikalischen Terra incognita, und diesmal vollzieht sich die Entdeckung mit friedlichen und vor allem nachgerade ekstatischen musikalischen Mitteln...

Am Ende eines oft überwältigenden Albums sprechen Manu Dibango und seine Gang das würdige Schlusswort "Ça va Chouia", das als über sieben Minuten langes Finale furioso durch alle Stimmungen und Stilrichtungen fegt.

Die musikalische Symbiose ist perfekt -- Manu Dibangos sanfte Stimme harmoniert mit dem ganzen musikalischen Spektrum seiner illustren Gäste, und sein Saxophon schmiegt sich mit all seinem Funk und Jazz an die für Dibango untypischen Rhythmen, Harmonien und Melodielinien. Es spricht für alle Beteiligten, dass hier keine Effekte erheischt werden, sondern feine Musik gemacht wird, quer durch die Stilrichtungen Funk, Soul, Jazz und afrikanische Traditionen. Allerdings dominiert meist Dibangos charakteristischer Stil -- einerseits. Andererseits präsentiert sich nämlich auch Dibango von ungewöhnlicher Seite, wenn er sein Saxophon wiedergefundene Wurzeln erkunden lässt, klingt entspannter, weniger exzentrisch und dabei doch neugierig auf jeden neuen Ton.

Produziert wurde das Album von George Acogny, und der Klang ist brillant. Brillant wie die Musik selber, und wird bei aller Perfektion nie steril, sondern sprüht vor Freude an der Musik, und zwar seit inzwischen 14 Jahren ungebremst.
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5.0 von 5 Sternen Ein Brennglas, ein Glücksfall
Für mich ein Schlüsselalbum der afrikanischen Weltmusik der 90er Jahre. Dibango ist wohl der bedeutendste Musiker Kameruns, „the lion of Cameroon", insbesondere durch sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2005 von dreamjastie

5.0 von 5 Sternen Der Magier hat es erneut geschafft !!
Der große Kameruner Saxofonist ,der seine stampfenden und treibenden Makossa-Rhythmen bereits zusammen mit Bill Laswell und Herbie Hancock zu seiner besonderen Mixtur hatte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2001 von Ralf Vorwachs

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