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Waiting for the Sun
 
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Waiting for the Sun [Original Recording Remastered]

The Doors Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. März 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Rhino (Warner)
  • ASIN: B000MCIBB6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.446 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Hello, I Love You
2. Love Street
3. Not To Touch The Earth
4. Summer's Almost Gone
5. Wintertime Love
6. The Unknown Soldier
7. Spanish Caravan
8. My Wild Love
9. We Could Be So Good Together
10. Yes, The River Knows
11. Five To One
12. Albinoni's Adagio In G Minor (Bonus)
13. Not To Touch The Earth (Dialogue) (Bonus)
14. Not To Touch The Earth (Take 1) (Bonus)
15. Not To Touch The Earth (Take 2) (Bonus)
16. Celebration Of The Lizard (An Experiment/work In Progress) (Bonus

Produktbeschreibungen

THE DOORS Waiting For The Sun (2007 issue UK Expanded Edition 16-track digitally remastered CD album [originally released in 1968] featuring 5 Bonus Recordings including Albinoni?s Adagio In G Minor and alternate versions of Not To Touch The Earth & Celebration Of The Lizard complete with picture booklet containing extensive sleevenotes from Paul Williams)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
....warten auf die sonne.... 14. Februar 2010
Format:Audio CD
wieder the doors und wieder große klasse.....

nicht besonders geliebt von der band, für mich nicht ganz verständlich, ist es doch ein absolutes meisterwerk...
mit dem etwas poppigen "hello i love you" erzielten sie ihren zweiten no. 1 hit, das album war auch das erste wirklich erfolgreiche hit album in uk....

öfters von freunden als zu weich kritisiert. ich bin anderer meinung- sehr lyrisch, teils düster- ein morrison wie er mir gefällt....

manzarek stieg hier von seiner vox-orgel auf eine gibson orgel um, welche live meist zum einsatz kommt. meiner meinung ist der veränderte klang deutlich zu hören... (gut hab jede doors-scheibe sicherlich schon 100 mal gehört....)

ich find die mischung aus recht heitern pop "hello i love you" und düster depressiven ala "summers almost gone" einfach große klasse....

hier liebling herauszupicken fällt mir recht schwer aber:

"not to touch the earth"- episch, schleppend, ausbrechend.... irgendwie angsteinflössend.... grandios kriegers gitarre, der mann konnte was...
die sich irgendwie im kreis drehende manzerek-orgel, das monotone densmore gedrumme- eine nummer für die ewigkeit...

"summers almost gone"- so herrlich depressiv, ein klassiker....

"spanish caravan"- das intro, vor allem die gitarre- alles sehr untypisch für die doors-mucke- schlecht deshalb? keineswegs-herrlich....

"my wild love"- diese sprechgesangnummer verkörpert den shamanen in morrison- gänsehaut...

"five to one"- ein klassiker,einer der nachhaltigsten krieger-riffs, ein hysterisch brüllender jim- er klingt hier so betrunken... pure kraft, kombiniert mit den von mir so sehr geliebten kräftigen ausbrüchen...

als bonus dann auch noch studio-takes von "not to touch the earth" sowie das 17minütige "celebration of the lizard"- sehr interessant....

das remaster sowieso den kauf wert, auch wenn man die platte besitzt....

fazit. so wie alle doors scheiben ein absolutes muss!!! r.i.p lizard king.....
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
spätsommer forever! 30. April 2008
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
das von der band nicht geliebte album also. wieder einmal eine krass subjektive sichtweise. so, wie sie "strange days" mochten, weil die arbeit im studio so viel spaß machte, haben sie "waiting for the sun" nicht lieb, weil die aufnahmen so quälend waren. hören kann man beides nicht.

"waiting for the sun" ist das letzte doors-album, das im wesentlichen mit songs befüllt wurde, die aus den glorreichen club-tagen der band stammen. "summer's almost gone" ist eines ihrer ältesten stücke, ebenso "hello i love you".

"hello i love you": es ist für den staatlich geprüften doors-auskenner schwierig, dieses stück zu lieben, weil es so krass "pop", so kommerziell, so leichtgewichtig ist (auch die hart mahlende gitarre macht den song nicht schwerer, nur lauter). es ist für den doors-auskenner aber mindestens genauso schwierig, es NICHT zu lieben - weil es eben so krass "pop", so kommerziell, so un-schwer ist.

diese grundfarbe hält das gesamte album über an. so morbid, so abgründig manche texte hier im raum stehen (zb "the unknown soldier" oder "five to one"), die musik behält auch in härteren momenten etwas spielerisches. die stimmung bleibt stets spätsommerlich - "summer's" eben nur "almost gone", noch bleibt ein bisschen zeit. dieses album klingt - "love street", "wintertime love", "yes, the river knows" - unbeschwert. eine unbeschwertheit, die ihre kraft aus der erkenntnis bezieht, dass sie nicht mehr lange anhalten wird.

wunderbar, stark und frisch klingt der ethno-folk-rock von "spanish caravan". schade eigentlich, dass sie nie geschaut haben, wie der weg in dieser richtung weitergehen könnte.

das perfekte gegenstück zur gamsigen, hungrigen, sonnendurchfluteten eröffnung mit "hello i love you" ist der abschluss mit "five to one". jetzt ist der sommer vorbei, morrison kann nicht mehr singen, nur noch gröhlen, denn er muss jetzt dringend eine spritztour in diesem auto mit diesen typen unternehmen und sich einmal wirklich zuschütten.

bemerkenswert, dass es der titelsong nicht auf das album schaffte und erst auf "morrison hotel" erschien (eine lustige paralelle zu "sheer heart attack" von queen). der song mit seiner wilden lebensgier hätte großartig gepasst, als zentrales stück.

natürlich hätte auch "celebration of the lizzard" - in der form der späteren konzertmitschnitte - dieses album wunderbar geschmückt (und wohl kommerziel versenkt). in der fassung, die jetzt der jubiläumsedition hinzugefügt wurde, war es wirklich nicht mehr als ein ehrenwerter, aber in die irre führender versuch. für mehr reichte die konzentration wohl nicht mehr.

die neuabmischung macht die songs - wie bei allen neu aufgelegten doors-studioalben - weder größer noch kleiner, sondern ein bisschen wilder, ungepflegter und damit - aus der sicht eines fans - vielleicht authentischer. jetzt klingt morrison bei "five to one" halt noch betrunkener, neue erkenntnisse gewinnt man dadurch nicht, aber man fühlt sich näher dran.

ein hinreißendes album, lebenswichtig, irgendwie. spätsommer forever!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Als die Single Hello, I love you 1968 Nr. 1 in Amerika wurde - wie viele Plattenfirmenbosse haben den Song wohl von dem Demoband bzw. der Acetatpressung wiedererkannt, mit dem die Doors drei Jahre zuvor - damals noch ohne Robbie Krieger - bei ihnen vergeblich die Klinken putzen gingen, geschweige denn sich eingestanden, dass ihnen damals ein Nr. 1-Hit vor der Nase lag? Man mag es ihnen nachsehen, denn diese Demos - zu hören auf dem "Doors Box Set" ('98) - lassen derlei Schlüsse wirklich noch nicht zu. Selbst John Densmore war überrascht.

Dass die Doors auf diesen Song als Single zurückgriffen, belegte die Notwendigkeit des Recycelns des eigenen Songmaterials, oder wie Robbie Krieger es seinerzeit im Interview nannte, das "Syndrom des dritten Albums": man hat jahrelang am Sound gefeilt und genügend Songs für zwei Alben fertig. Das erste Album entsteht, der erste Hit kommt (Light my Fire), dann der Erfolg, schnell ein zweites Album - und als es Zeit fürs dritte Album wird, sind alle Songs verbraucht, und man hat vor lauter Fernseh- und Liveauftritten keine Zeit gehabt, in Ruhe neues Material zu entwickeln. "Waiting for the Sun" (sogar der Titelsong erschien erst zwei Alben später) belegt dies exemplarisch: Hello, I love you ist zwar ein netter Ohrwurm, aber selbst hierfür bedienten sich die Doors offenkundig bei All Day and all of the Night von den Kinks, und man darf bezweifeln, dass der Song es ohne den Berühmtheitsgrad der Doors überhaupt je geschafft hätte. (Auf dem Remix hört man vorab etwas Studioatmosphäre und eine längere Ausblende).

Im angejazzten, verträumten Yes, the River knows hält Robbie sich wiederholt an Jims Rat, doch einfach über die vier Elemente zu schreiben; der Song hat sehr schöne Harmoniewechsel. Spanish Caravan mit Robbies Flamenco-Gitarrenkünsten und Love Street (im Doors-Film durch die Szene verewigt, in der Jim Pamela kennenlernt) gehören zu den besseren Songs, ebenso Summer's almost gone (ebenfalls vom '65er Demo) und Wintertime Love, ohne allerdings das Potenzial der Doors zu erschöpfen. Five to one ist nicht schön, aber stark, ebenso wie The Unknown Soldier: man muss den Doors den Mut und das Rückgrat attestieren, diese offene und bitterböse Kritik am Vietnamkrieg als Single auszukoppeln.

My wild Love aber bleibt, trotz seines an Stammesriten gemahnenden Chorgesangs, Füllmaterial, und We could be so good together scheint eher aus einer Notwendigkeit als aus Inspiration heraus entstanden. Auch scheiterten die Doors trotz Live-Routine offenbar an dem Versuch, mit Celebration of the Lizard ihr drittes Albumepos in Folge auf Band zu bekommen, dessen Text sie auf der Albumhülle abdruckten (s.u.); sie schafften vorerst nur das Fragment Not to touch the Earth als ganzen Song aufzunehmen.

"Waiting for the Sun" klingt in meinen Ohren etwas müde, es bleibt für mich das schwächste und am wenigsten überzeugende Doors-Album. Das nächste, "The Soft Parade", hatte zwar auch teilweise durchwachsene Kompositionen, aber die Herangehensweise an die Arrangements war überzeugender.

Wie bei allen Doors-Alben (außer dem ersten) legte Bruce Botnick beim Remix 2006 das Schlagzeug leicht nach rechts, den Bass leicht nach links, Robbies Gitarre ganz nach rechts und Rays Tastenarbeit ganz nach links, und die weiteren Overdubs wurden um diese Grundpositionen herum verteilt, was glücklicherweise keine völlig neuen Alben erschuf, aber mehr Details und Raum zum Atmen freigab.

Zu den Bonustracks: Albinoni's Adagio in G Minor fällt als Instrumental, das die Rest-Doors Mitte der Neunziger mit einem Orchesteroverdub für das "Box Set" aufbereitet hatten, stilistisch, aber auch klanglich etwas aus dem Rahmen. Die beiden ersten Takes von Not to touch the Earth zeigen, dass die Band schon sehr genau wusste, was sie wollte, aber auch, was Overdubs noch alles bewirken können. Die interessante, siebzehnminütige Arbeitsversion von Celebration of the Lizard (bereits 2003 auf "Legacy - The absolute Best of The Doors" erschienen) ist noch etwas unorganisiert und für Doors-Verhältnisse ungewohnt unfokussiert; es war die richtige Entscheidung, es in der Liveversion auf "In Concert" zu veröffentlichen. Thema Songverwertung: Go insane vom Doors-Demo (s.o.) fand sich ebenfalls in Celebration of the Lizard wieder.
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