Moby ist zufrieden mit seinem letzten Album - es ist persönlicher geworden als die mindestens zwei Werke davor, und auch bei den Fans kommt es gut an. Die Songs sind ruhiger, einfacher strukturiert und das Album wirkt wie aus einem Guss. Bei der neuen Remix-Compilation lässt sich das wirklich nicht sagen, aber dadurch wird diese erst richtig spannend. Es sind ganz illustre Namen bei den Remixern dabei wie z. B . Carl Cox, Paul Kalkbrenner und Gui Boratto. Manche Remixer haben den Vibe und die Energie des Original-Tracks gut eingefangen und beibehalten, während andere sehr experimentiell vorgegangen sind und teilweise völlig neue Songs gebastelt haben, die sich aber immer auf das Ursprungslied stützen - es ist nicht so wie bei manchen Remixen das sich an nichts mehr der Original-Track erkennen lässt. Die Compilation lässt sich gut an einem Stück anhören und ist zum genaueren Zuhören so gut geeignet wie als Hintergrundmusik. Zum Tanzen passt sie auch gut. Die zweite CD ist von Moby kompiliert und enthält zum großen Teil die gleichen Tracks in anderer Anordnung, aber es sind auch noch ein paar Stücke drauf die auf dem Original-Remix-Album nicht dabei sind.
Mir gefällt an dem Remix-Album besonders gut das es nach dem sehr ruhigen Original-Album hier mehr zur Sache geht, wobei die melancholische Grundstimmung trotzdem beibehalten wird.