Stellt euch vor, Josh Homme (Queens of the Stone Age) wäre der Sohn von Tom Waits.
Wenn ihr mit beiden etwas anfangen könnt, könnt ihr euch ein Bild von der Musik der Niederländer machen.
Ja, genau so geil ist sie. Zufällig entdeckte ich sie auf dem Olgas Rock Festival in oberhausen
und war schlicht umgehauen. Die CD war da formsache und die Platte überzeugt.
"Meet the Devil" vereint viele Stärken der Band.
Staubiger, roher Wüstenrock mit bratzenden Gitarren, Falsettgesang, viel Platz für Soli um den Moshpit ausrasten zu lassen. Torre Florim singt die meiste Zeit, aber auch gerne im Chor mit seinen Kompanen. Talent und Power hat er, driftet gerne mal in kranke Gefilde ab, inklusive Schreie und Tonabfälle wieder. Das Schlagzeug ist staubtrocken und unerbitterlich. "Sleep Tight" hat dazu einen leicht gesellschaftskritische Text, ohne zu verkopft zu sein. Dabei bleiben die Lieder meist tanzbar, auf ihre kranke Weise, wie "Habibi", das so unverschämt ist, mit einer Cowbell um die Ecke zu kommen während Florim den James Brown gibt. Eine besondere Überraschung hält noch "Love It" bereit, die ich aber nicht verrate. Platte kaufen!
Man merkt, das bei de Staat gestandene Musiker arbeiten. Alle verstehen ihr Handwerk, dazu kommt die klasse Dynamik untereinander. Die neue Platte istz schon draußen und wandert definitiv in meinen Schrank und Anlage, aber erst nachdem ich De Staar wieder Live gesehen habe. Wenn die jetzt Festival gestärkt sind, wird das ein Inferno. Ich freu mich drauf.