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Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun ...: Geschichten, Metaphern, Sprüche und Aphorismen in der Mediation [Gebundene Ausgabe]

Ed Watzke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun ...: Geschichten, Metaphern, Sprüche und Aphorismen in der Mediation + Äquilibristischer Tanz zwischen Welten: Auf dem Weg zu einer transgressiven Mediation
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Forum Verlag; Auflage: 2., unveränd. Aufl. (13. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936999406
  • ISBN-13: 978-3936999402
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Neue Wege in der Mediation 30. Juli 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Über einen Freund erhielt ich den Tipp zu diesem handlichen, inhaltsreichen Büchlein und muss gestehen - ich habe konnte es
nicht mehr aus der Hand legen können bis ich es fertig gelesen
hatte.

Der Autor Ed Watzke ist ein erfahrener Mediator. Er berichtet
vor allem aus hoch eskalierten Situationen im Täter/Opfer-
Ausgleich und von Scheidungsmediationen.

Watzke schildert darin einen neuen Zugang zur Mediation:
indem er die bisherigen Phasenmodelle in Frage stellt, beschreibt
er gleichzeitig, wie er ganz gezielt M e t a p h e r n einsetzt,
um seine MediantInnen schon zu einem ganz frühen Zeitpunkt der
Mediation aus dem Kriegs- in einen Friedenskontext bringt
("Peace now!").

Erst wenn die Mediantinnen ein klares Bekenntnis zur Friedenssuche geäußert haben und durch zusätzliche 'friedenssichernde Massnahmen'
(wie spezielle Versöhnungsrituale) das Fundament für eine Einigung
stark genug gemacht wurde, begleitet er seine Mediantinnen dann die Abarbeitung der einzelnen Konfliktthemen.

Auch bei Rückfall in alte Konfliktmuster hat Watzke immer wieder treffende Analogien, Stories, Anekdoten, Parabeln parat, mit denen
er die Mediantinnen sofort auf eine andere Wahrnehmungsebene lockt.
Nach solchen Interventionen setzt er ganz bewusst längere
P a u s e n ein, in denen seine Kunden ihre Sichtweisen ändern und
neue Perspektiven auf sich selbst gewinnen können.

Mir hat der Inhalt dieses Werks deshab so gut gefallen weil ich
viele dort angebotene Ideen auch auf meine Arbeit als Wirtschafts-
Mediator übertragen kann: Ich arbeite(te) bisher auch häufig zunächst
mit dem (Wieder)-Aufbau des Vertrauens unter den früheren Geschäfts-partnern.
Erst wenn die Erreichung dieses Vertrauens auf beiden Seiten als lohnenswertes Ziel ersichtlich und zum Konsens erklärt wird, lasse
ich die Arbeit an den Sachthemen laufen.

Der Autor schildert sehr anschaulich mehrere Beispiele aus seiner
Praxis und unterbricht den Text immer wieder mit einer Sammlung von möglichen Metaphern, Zitaten u.s.w., so dass man für die eigene Arbeit sehr viel mitnehmen kann.

Ein erfrischend "neues" Buch, das eingefahrene und eingelernte alte
Ablaufmuster lösen hilft.

Mit einem Zitat aus seinem Buch möchte ich schließen:
"Wir Menschen benützen unsere Vernunft,um Entscheidungen RATIONAL zu begründen, die wir EMOTIONAL getroffen haben (Voltaire)":
Das Büchlein ist der Versuch einer Beschreibung neuer (?) Techniken,
die einfach in der Praxis funktioniert haben und die streckenweise einen 'Paradigmenwechsel' zu bisherigen Mediationstheorien darstellen.
Gerade deshalb ist es so erfrischend zu lesen.

Ich freue mich schon auf's Ausprobieren und Weiterenwicklen in meinen eigenen nächsten Mediationsfällen!
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolutionär 10. November 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Beim ersten Lesen dieses mit vielen Beispielen und Zitaten unterlegten Buches kam ich zu der Erkenntnis, dass das Umdrehen der Phasen der Mediation durch die von Watzke entwickelte Metapherbrücke (Einschwören auf den Frieden) zwar plausibel klingt, aber ich als relativ frischgebackene Mediatorin so etwas noch nicht anwenden könne. Einige einschlägige Mediationen mit heftiger "Kriegsberichterstattung" und Runden-Drehen später, nahm ich mir das Buch wieder vor und wendete die von ihm beschriebene Intervention einfach an und wurde mit Erfolg belohnt. Die Stimmung zwischen den Medianden veränderte sich einschneidend und sie bedankten sich anschliessend, dass es ihnen ermöglicht wurde, nach langer Zeit wieder respektvoll miteinander sprechen zu können. Inzwischen bringe ich dieses Prinzip auch in anderen Mediationen in immer wieder abgewandelteter Form an und merke, dass man damit sehr viel weiter kommmt, als mit dem Einhalten der klassischen Phasen-Mediation. Die Parabeln, Zitate und Beispiele aus der Praxis (von über 2000 Mediationen) sind Geschenke an die Haltung als Mediator/in. Danke dafür, Ed Watzke.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich liegt es an mir..... 26. August 2011
Von M. Hitz
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, wahrscheinlich liegt es ja an mir und ich verstehe einfach nicht was Ed Watzke mir sagen will. Nun bin ich auch noch keine 17 Jahre Mediator und ich habe auch noch keine 2000 Fälle mediiert, wie der Autor auf Seite 15 stolz verkündet, wahrscheinlich deswegen hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Auf Seite 50 schreibt er:" Wenn man Menschen nicht lieben und ihnen diese Liebe nicht zeigen/ vermitteln kann, sollte man von der Arbeit mit Menschen lassen. Ich weiß, ich weiß, bei manchen Menschen fällt das lieben erst einmal schwer....."
Also da traf mich dann die erste Sinnkriese. Was bin ich doch für ein niemand, ein nichts, der nicht alle Menschen einfach nur liebt und es ihnen zeigt. Ja, ich sollte wohl die Finger davon lassen, mit Menschen zu arbeiten und lieber.......... ja ich weiss nicht was sollte ich stattdessen nur tun. Aber für die Arbeit mit Menschen bin ich wohl ungeeignet. Das weiss ich jetzt, danke Ed.
Aber ich dachten bei diesen ganzen positiven, ja euphorischen Rezensionen, da muss doch etwas dran sein, an der vielgelobten Metapherbrücke. Also habe ich meine Selbstzweifel überwunden und weitergelesen. Vielleicht kann ja sogar jemand wie ich davon profitieren......
(S. 60)"Ich unterbreche vorerst den Konflikt, spreche sodann betont langsam , largo bis andante, bemühe mich um ein cool-down, bringe ihnen Empathie für ihre Gefühle entgegen (pacing und leading)" und ich denke , wow, was für ein Typ dieser Ed Watzke, was für ein Kerl, mal eben so in largo und andante den Konflikt unterbrochen, wow. Und schon mal eins, zwei, drei cool-down und Empathie. Der hats aber mal echt drauf, denke ich mir. Respekt!
Und dann beginnt er mit seiner Mediationssitzung und schreibt (S. 77) im Zweiten Absatz, nachdem er im ersten gemerkt hat, dass da tatsächlich ein Konflikt zwischen den Parteien herrscht und diese sich dann doch nicht leiden können: "Oh! Was sehe ich? Verzeihen Sie meine Damen, wie konnte ich nur! Ich hätte es besser wissen müssen! (Abwechselnd beiden lächelnd tief in die Augen blickend) Ihr Konflikt ist nicht so beschaffen, dass er auf einem 60 cm Tisch behandelt werden kann; so ein Nachbarschaftskrieg wie ihrer ....da braucht es mindestens einen 120er Tisch. Mamma mia! Wie dumm von mir, ich bringe das gleich in Ordnung; wir wechseln hinüber in den grossen Raum zum 160er Tisch. Bitte kommen sie mit." Beeindruckend, offensichtlich hat er verschieden große Tische in seinem Büro. Und dann noch den schelmischen Blick tief durch die Augen der anwesenden Damen, immer weiter tief hinein in ihre Seelen oder wohin auch immer. Aber ist das die Liebe, die er anpreisst? Offensichtlich, denn schon in der nächsten Sitzung kommen die beide in gelöster und heiterer Stimmung zurück. Ed Watzke hat es geschafft.
Und da war Schluss für mich! Wahrscheinlich tue ich der revolutionären neuen Methode unrecht, aber ich kann sie leider nicht verstehen, denn ich musste in den Seiten die ich gelesen habe vor allem damit kämpfen, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass es der Autor einfach echt nötig hat. So ein toller Kerl, so viel Lächeln und Augenzwinkern, hier ein bischen Apollonisch und da ein wenig Dionysisch und dann auch noch eine handvoll der erlesesten Zitate und Sprüche aus den besten Köpfen der ganzen weiten Welt extrahiert, ausgewählt von Ed Watzke.
Danke Ed, aber wie schon gesagt, es liegt sicher an mir!
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