Steckbrief von Kerstin Gier
Mein Name: Kerstin Gier
Kindheitstraum: Als ich neun Jahre alt war, schrieb ich in mein Tagebuch: Wenn ich groß bin, möchte ich ganz allein auf einer Alm leben, Käse machen und Kinderbücher schreiben. Manchmal fänd´ ich das heute immer noch toll.
Schönste Erinnerung: An heiße Sommertage, an denen sich Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen mit Picknickkörben im Garten meiner Großeltern einfanden. Hier spendeten alte Bäume Schatten, und der selbstgebaute Pool meines Onkels lockte mit herrlich kühlem Wasser. Meine Cousine und ich durften so lange wie wir wollten im Schwimmbad bleiben, wo wir Winnetou und Old Shatterhand spielten – wie genau, weiß ich nicht mehr.
Lieblingsbuch in der Kindheit: Ferien auf Saltkrokan von Astrid Lindgren
Lieblingsbuch heute: wechselt wöchentlich
Lieblingslied: Im Augenblick Beethovens „Ode an die Freude“, das singt mein siebenjähriger Sohn den ganzen Tag, allerdings mit klassischen Verhörern im Text: „Freunde schöner Götterzinken, Torte des Elysiums.“ Als ich vorsichtig nachfragte, was das denn bedeutete, meinte er nur: „Das verstehst du nicht, Mama, das ist italienisch.“
So entspanne ich: Beim Lesen. Bei der Gartenarbeit, respektive beim Buchsschneiden. Beim Schlafen.
Worauf ich stolz bin: Auf meine Buchskugeln.
Größte Herausforderung: Eine friedliche Koexistenz mit den Nacktschnecken zu finden, die es auf meine Knäuelglockenblumen und den Muskatellersalbei abgesehen haben.
Perfekter Tag: Sonnenschein, die Rosen blühen. Ausschlafen, aber nicht zu lange. Mit der Familie auf der Terrasse frühstücken, Cappuccino mit viel Milchschaum trinken. Die Katze kraulen. Kein Termindruck, keine Verpflichtungen, der ganze Tag gehört uns. Zwischendrin mal eine halbe Stunde in der Hängematte liegen. Am Abend vielleicht ein Kinobesuch oder ein leckeres Essen mit Freunden.
Erster Job: Sekretärin in einer Firma für Computer-Hardware, in den Osterferien in der 11. Klasse
Laster: Essen ist kein Laster, oder?
Lieblingsfilm: Grasgeflüster
Und täglich grüßt das Murmeltier
Pride and Predjudice (die großartige BBC-Fassung mit dem großartigen Colin Firth)
Inspiration: Elternabende, bei denen man auf kleinen Kinderstühlchen sitzt und geheime Abstimmungen über den Kohlensäuregehalt der Getränke abhält, die die Kinder während der Pause trinken dürfen. Es gibt nichts Inspirierenderes.
Carolin spielt virtuos Mandoline, spricht sechs Fremdsprachen und kann im Kopf die Wurzel aus siebenhundertvierundachtzig ausrechnen. Aber als sie sich mit ihrem Exfreund um ein riesiges Erbe streiten muss, ist sie komplett überfordert. Verständlicherweise. Denn sie ist noch keine dreißig und gerade Witwe geworden. Und das wirft wohl jedes noch so große Wunderkind aus der Bahn. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und eine illustre Gesellschaft steht ihr bei, unter anderem die schlechteste Therapeutin der Welt, ein Apotheker - und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" ... Ein wunderbar vergnüglicher Roman über das Leben, die Liebe und das liebe Geld