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Dabei offenbart sich ein Denken, das die Fixierung scheut und die eine, ewig gültige Antwort ablehnt. Und immer wieder geht es in diesen mit leichter Hand formulierten Dialogen um die innere Verbindung zwischen einem faszinierenden wissenschaftlichen Werk und einem ungewöhnlichen und aufregenden Leben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Von Foerster ist ein tiefer und liebenswürdiger Denker und immer wieder verblüffend konsequent in seiner Ablehung der Ontologie, des Verweises auf eine objektive Welt.
Die Welt wird "erfunden", "konstruiert" aus dem, was unsere Sinne uns mitteilen. Das Vorhandensein irgendwelcher eigenschaftsbehafteten Gegenstände kann nicht vorausgesetzt und mit den Sinnesempfindungen verglichen werden, weil dieses erst aus letzteren geschlossen wird. Die Vielfalt der Welt ist als Eigenschaft der Sinne und der Verarbeitung der Sinneseindrücke bereits "eingebaut" und lässt sich mit den "tatsächlichen" Gegebenheiten nicht ins Verhältnis setzen.
Eine klassische konstruktivistische Argumentation, obwohl sich von Foerster dieses Etikett nicht umgehängt hat und auch eine Systematisierung seiner Philosophie vermieden hat.
"Realität" wird als Referenzsystem für diese Konstruktion nicht vorgefunden, sondern erst "gesetzt".
Diese Welt ist jedoch nicht rein subjektivistisch oder solipsistisch (Solipsimsus = "nur ich existiere, alles andere ist Einbildung"), sondern stellt ein beliebig flexibles Bezugssystem für ein soziales Miteinander dar, das man in eigener Verantwortung ganz frei entwirft. Indem Foerster keine Referenzen auf ein "so ist es nun mal" duldet, übergibt er dem Individuum die volle Verantwortung für die Welt, in der es lebt, ähnlich wie im Existenzialismus aber mit wesentlich mehr Humor und ohne den moralischen Zeigefinger.
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