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Die Wahrheit über Hänsel und Gretel: Die Dokumentation des Märchens der Brüder Grimm
 
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Die Wahrheit über Hänsel und Gretel: Die Dokumentation des Märchens der Brüder Grimm [Broschiert]

Hans Traxler , Peter von Tresckow , Wilkin H Spitta
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 149 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150184959
  • ISBN-13: 978-3150184950
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 9,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.561 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Traxler
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Schüler, der sich mit diesem Büchlein auf eine Abi-Klausur zum Thema Märchen vorbereitet, dürfte keine guten Karten haben. Aber er dürfte bei der Lektüre eine ziemlich vergnügte Zeit verbringen. Mit den Recherchen des großen Zeichners und Satirikers, der einmal beinahe die Reste des Pfefferkuchens entdeckt hatte, nähert man sich vielen Geheimnissen, allerdings sind die nicht immer lupenrein märchenhaft." -- Rheinische Post "Hans Traxler hat mit diesem urkomischen Schelmenstück mit dem Bierernst geborchen, der bis dahin Literatur- und Volkskunde bestimmte. Der Reclam Verlag hat das lange nahezu verschollene Werk dem Vergessen entrissen und legt es jetzt in einer wohlfeilen broschierten Ausgabe wieder vor." -- www.musenblätter.de

Kurzbeschreibung

Einstmals nahm sich Georg Ossegg, Studienrat zu Aschaffenburg, die Freiheit, das Grimmsche Märchen von Hänsel und Gretel als Tatsachenbericht zu lesen und wurde damit zum Begründer einer wissenschaftlichen Disziplin, die man "Märchenarchäologie" nennen könnte. Hans Traxler hat die Geschichte dieser Passion festgehalten, die mit Beharrlichkeit und Spürsinn die "Wahrheit" über Hänsel und Gretel ans Licht brachte. Sein reichhaltig illustriertes, mit Fotos, Zeichnungen, Karten und vielen archäologischen Dokumenten ausgestatteter Klassiker aus dem Jahr 1963 ist nun wieder lieferbar. Diese Ausgabe hat er um einen Anhang zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte ("Grausame Tatsachen!") seines Buches ergänzt.Einstmals nahm sich Georg Ossegg, Studienrat zu Aschaffenburg, die Freiheit, das Grimmsche Märchen von 'Hänsel und Gretel' als Tatsachenbericht zu lesen und wurde damit zum Begründer einer wissenschaftlichen Disziplin, die man "Märchenarchäologie" nennen könnte. Hans Traxler hat die Geschichte dieser Passion festgehalten, die mit Beharrlichkeit und Spürsinn die "Wahrheit" über Hänsel und Gretel ans Licht brachte. Sein reichhaltig illustriertes, mit Fotos, Zeichnungen, Karten und vielen archäologischen Dokumenten ausgestatteter Klassiker aus dem Jahr 1963 ist nun wieder lieferbar. Die Neuausgabe hat er um einen Anhang zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte ("Grausame Tatsachen!") seines Buches ergänzt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Broschiert
Hans Traxlers "Wahrheit über Hänsel und Gretel" ist eine wunderbare Wissenschaftssatire, wie man sie sich gemeiner kaum vorstellen kann: Im Stil populärwissenschaftlicher Abhandlungen erfährt man alles vom Lebenswerk eines gewissen Georg Ossegg, dem die Menschheit die Begründung der "Märchenarchäologie" zu verdanken habe...
Osseggs "Biograph" zeigt anhand so stichhaltiger Beweise wie dem Vergleich von Urlaubsfotos mit Richter'schen Märchenillustrationen, fiktiven und echten Vernehmungsprotokollen (Die "Beschreybung der hoch Notpeinlichen Befragung der [...] Bakkerhexe" wäre schon für sich ein Meisterstück, auch ohne den Kontext), mithilfe auf den Kopf gestellter literaturwissenschaftlicher Verfahren und weiteren Seitenhieben auf die Gelehrtenzunft, dass Hänsel und Gretel zwei abgefeimte minderjährige Verbrecher waren, die eine ehrbare Geschäftsfrau aus niedrigsten Beweggründen meuchelten -- und die Brüder Grimm werden natürlich der Vertuschung bezichtigt.

Traxler knüpft stilistisch an populäre Schliemann-Biographien an, etwa wenn er Osseggs Jugend beschreibt, oder wenn er Schliemanns Tagebücher fast wörtlich zitiert ("er las das Märchen von Hänsel und Gretel, als ob es ein Tatsachenbericht sei") -- und schließlich auch, wenn er in schönster Betulichkeit die rhetorische Frage stellt: "Sind nicht der böse Wolf und Agamemnon zwei völlig heterogene Gestalten?"
Traxler lässt nichts aus in dieser phantastischen Satire auf den Wissenschaftsbetrieb: Seien es die schon fast hagiographischen Elemente in vielen Forscher-Biographien, sei es die sprunghafte Vermehrung teilapokrypher Teildisziplinen im Universitätsbetrieb (Man lese mit dieser Zielsetzung einmal ein beliebiges Vorlesungsverzeichnis; man wird bestimmt noch Kruderes als "Märchenarchäologie" finden), seien es altehrwürdige Argumentationsmuster oder die unbeschwerte Vermengung verschiedener Aspekte, um über jede Logik zu triumphieren -- Traxler nimmt alles genüsslich aufs Korn und lässt keine gelehrte Abwegigkeit ungeschoren davonkommen.

Diese Satire ist dermaßen nah dran an ihrem Objekt und kommt anfangs dermaßen unschuldig daher, die Geschichte ist so lückenlos aufgebaut und der Stil so echt, dass man im ersten Moment seinen Augen nicht traut. Hätte Traxler ein weniger spektakuläres Forschungsobjekt unter sein satirisches Vergrößerungsglas geklemmt, so käme man vielleicht gar nicht drauf, dass man keinen "echten" Forschungsbericht liest. Dank "Hänsel und Gretel" jedoch ist die Fallhöhe der erhabenen Wissenschaftlichkeit enorm hoch. Und das Buch ein Volltreffer.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbare Satire 21. Februar 2004
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Die Wahrheit über Hänsel und Gretel" ist eine der besten Satiren, die ich kenne und ein genialer Streich des Cartoonisten Hans Traxler. Er untersucht "in strenger Wissenschaftlichkeit" den Wahrheitsgehalt des bekannten Grimmschen Volksmärchens und kommt dahinter, dass die böse Hexe im Märchen das arme Opfer und "Hänsel und Gretel" ganz verruchte Verbrecher sind...

Ein wunderbares Buch. Wie gut durchdacht der Plot ist, wird daran deutlich, dass man zunächst nicht merkt, dass es sich hierbei um Spass und Satire handelt. Alles wirkt echt, die Darstellung der "literarischen Spurensuche", die mit wunderbaren Illustrationen zusätzlich dokumentiert wird, so plausibel, dass die Story in der Tat "wahr" sein könnte. Die Suche des Georg Ossegg, der auf den Anhöhen des Spessart nach den Spuren "Hänsels und Gretels" sucht ist so spannend geschrieben, dass der Leser einen Moment wirklich vergisst, dass es sich hierbei nicht um echte Fakten, sondern um Satire und "den größten literarischen Jux der letzten Jahre" - so die Hamburger Morgenpost, handelt. Und dies zeigt, wie meisterhaft Traxler arbeitet. Unbedingt empfehlenswert !!!!!

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Hans Traxlers "Die Wahrheit über Hänsel und Gretel" ist eine wunderbare Wissenschaftssatire, wie man sie sich schöner kaum vorstellen kann: Im Stil populärwissenschaftlicher Abhandlungen erfährt man vom Lebenswerk eines gewissen Georg Ossegg, dem die Menschheit die Begründung der "Märchenarchäologie" zu verdanken habe...
Osseggs "Biograph" zeigt anhand so stichhaltiger Beweise wie dem Vergleich von Urlaubsfotos mit Richter'schen Märchenillustrationen, fiktiven und echten Vernehmungsprotokollen (Die "Beschreybung der hoch Notpeinlichen Befragung der [...] Bakkerhexe" wäre schon für sich ein Meisterstück, auch ohne den Kontext), mithilfe auf den Kopf gestellter literaturwissenschaftlicher Verfahren und weiteren Seitenhieben auf die Gelehrtenzunft, dass Hänsel und Gretel zwei abgefeimte Verbrecher waren, die eine ehrbare Geschäftsfrau aus niedrigsten Beweggründen meuchelten -- und die Brüder Grimm werden natürlich der Vertuschung bezichtigt.
Traxler knüpft stilistisch an populäre Schliemann-Biographien an, etwa wenn er Osseggs Jugend beschreibt, oder wenn er Schliemanns Tagebücher fast wörtlich zitiert ("er las das Märchen von Hänsel und Gretel, als ob es ein Tatsachenbericht sei") -- und schließlich auch, wenn er in schönster Betulichkeit die rhetorische Frage stellt: "Sind nicht der böse Wolf und Agamemnon zwei völlig heterogene Gestalten?"
Traxler lässt nichts aus in dieser phantastischen Satire auf den Wissenschaftsbetrieb: Seien es die schon fast hagiographischen Elemente in vielen Forscher-Biographien, sei es die sprunghafte Vermehrung teilapokrypher Teildisziplinen in heutiger Wissenschaft (Man lese mit dieser Zielsetzung einmal ein beliebiges Vorlesungsverzeichnis; man wird bestimmt noch Kruderes als "Märchenarchäologie" finden -- wie wär's z.B. mit "Immobilienwirtschaft"?), seien es altehrwürdige Argumentationsmuster oder die unbeschwerte Vermengung verschiedener Aspekte, um über jede Logik zu siegen -- Traxler nimmt alles meisterhaft aufs Korn und lässt keine gelehrte Abwegigkeit ungeschoren davonkommen.
Diese Satire ist dermaßen nah dran an ihrem Objekt und kommt anfangs dermaßen unschuldig daher, die Geschichte ist so lückenlos aufgebaut und der Stil so echt, dass man im ersten Moment seinen Augen nicht traut. Hätte Traxler ein weniger spektakuläres Forschungsobjekt unter sein satirisches Vergrößerungsglas geklemmt, so käme man vielleicht gar nicht drauf, dass man keinen "echten" Forschungsbericht liest. Dank "Hänsel und Gretel" jedoch ist die Fallhöhe der erhabenen Wissenschaftlichkeit enorm hoch. Und das Buch ein Volltreffer.
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Brüder Grimm im Zwielicht, die Hexe ein Gutmensch
Dieses Büchlein von Hans Traxler schildert detailliert die akribischen Nachforschungen und Bemühungen Georg Osseggs, die Ereignisse im Grimmschen Märchen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Marc Schiller veröffentlicht
Es hätte so gewesen sein können...
Ich gebe es ehrlich zu, ich bin voll darauf reingefallen und habe nicht bemerkt, dass das Buch lediglich eine Satire ist. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Daniel Kopp veröffentlicht
...dass die Brüder Grimm die ganze Wahrheit über Hänsel...
"Jacob und Wilhelm Grimm, die Biographen von Hänsel und Gretel. - Nach den Forschungsergebnissen von Georg Ossegg, besonders nach dessen Ausgrabungen im Spessart, sind wir... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von A. Pankraz
Märchenonkel versus Märchenarchäologie
Wenn die böse Hexe zur feschen Bäckersfrau mutiert und es sich wissenschaftlich, also auf märchenarchäologische Weise, nachvollziehen lässt, dass die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2008 von Noel
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Ich muss ja zugeben, dass ich im ersten Moment reingefallen bin auf dieses Buch ;) - Ich habe es durch Zufall entdeckt und da mich Märchen auch schon immer interessiert haben,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von MarkBerlin
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Märchenarchäologie bedient sich aller Finessen moderner Wissenschaftlichkeit. Sie zeigt auf, dass es vor allem auf leistungsfähige Kombinatorik und phantasievolles... Lesen Sie weiter...
Am 25. Juni 2001 veröffentlicht
Die Wende in der Lebkuchen-Forschung
Traxler zeigt auf, dass alles anders ist, als sich das die Wissenschaft vorgestellt hat. Hänsel und Gretels Haus ist identifiziert und die Mutter sowieso. Doku inkl. Lesen Sie weiter...
Am 23. Juni 1999 veröffentlicht
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