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Die Wahrheit über Alice [Gebundene Ausgabe]

Rebecca James , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (146 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

22. Oktober 2010
Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin. An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt ... «Eine Seelenverwandtschaft wird zum Albtraum: Deshalb treffen dieses Thema und dieser Thriller voll den Nerv!» Brigitte
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

Autoreninterview: Jetzt lesen [8kb PDF]|Leseprobe: Jetzt reinlesen [PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (22. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250037
  • ISBN-13: 978-3805250030
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (146 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.023 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin und Angestellte einer Telefongesellschaft, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann an der australischen Ostküste nieder. Sie bekam vier Söhne und schrieb in ihrer spärlichen Freizeit, fand aber lange keinen Verlag für ihre Bücher. Erst 2009 gelang der Durchbruch, "Die Wahrheit über Alice" wurde ein großer Verkaufserfolg. "Angst im Dunkeln" ist ihr zweiter Roman -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Deutsch von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

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Kundenrezensionen

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114 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tod dem Vernunftmenschen 29. Oktober 2010
Von verdachtsmoment VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kant setzt voraus, dass der Mensch ein Vernunftwesen ist. Rebecca James schafft es, dies durch eine 317-seitige Odyssee zu widerlegen.

Den Plot würde ich als durchaus reizvoll und vielversprechend bezeichnen: Katherine, 17, hat ihre Schwester verloren und ist von zu Hause geflohen, weil mit der ganzen Situation nicht fertig wird. Sie hat sich dazu entschlossen, lieber ein Dasein als Einzelgängerin zu fristen, als sich erneut emotional an Menschen zu binden. Doch dann kommt Alice und stellt ihr Leben auf den Kopf. Alice, die seltsam besitzergreifend, fürchterlich exzentrisch und zunehmend gemeiner wird. Ansonsten gibt es noch Robbie (der liebe, nette Junge von Nebenan) und später Philippa und Mick, die Katherine zufällig kennen und lieben lernt. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr erfahren wir über Katherines Leben. Zu diesem Zweck hat Rebecca James eine recht interessante Erzählweise gewählt: Das Buch beschreibt einmal die Gegenwart (die Zeit mit Alice), die Vergangenheit (wie ihre Schwester gestorben ist) und die Zukunft (fünf Jahre später). Anfangs hat mir diese Mischung sehr gut gefallen, zunehmend war ich jedoch genervt vom schwammigen Zusammenfließen dieser Erzählstränge und von der Tatsache, dass James einen unsäglichen Bruch der Erzählperspektive zum Ende eines jeden Teiles begangen hat. (Das Buch besteht insgesamt aus zwei Teilen, mir erschließt sich inhaltlich allerdings nicht ganz, warum das so ist.) Zwei Extremsituationen, Situationen, in denen Katherine, die eigentlich als Ich-Erzählerin fungiert, geliebte Menschen verliert, werden nämlich in einer seltsamen 'Du'-Perspektive erzählt. So, als gäbe es plötzlich einen auktorialen Erzähler. Fehlte mir während des ganzen Buches durch die Ich-Perspektive die Distanz zur Geschichte, schließlich wird alles subjektiv aus Katherines Sicht erzählt, man lernt beispielsweise Alices Beweggründe gar nicht kennen, fragt man sich an dieser Stelle beunruhigt, wieso der Lektor, insofern es überhaupt einen gab, nicht den Rotstift angesetzt hat. Der Wechsel der Perspektive ist verwirrend, langatmig und unnütz. Ich schätze, James wollte dadurch Tempo in das Buch bringen, leider hat sie damit aber genau das Gegenteil bewirkt.

Wahnsinnig hat mich auch das Menschenbild der Autorin gemacht: Es gibt nur Gut und Böse, Menschen sind entweder das eine oder das andere. Ihre Figuren haben keinerlei Facetten, alle wirken in ein jugendbuchtypisches Klischee gepresst: Der nette, herzensgute Junge, die deprimierte Ich-Erzählerin, der geheimnisvolle Musiker, die flippige Psychologiestudentin mit Herz und die Psychopathin. 'Die Wahrheit über Alice' will so viel sein, dass es daran schier scheitert: Es ist weder ein gelungenes Jugendbuch, noch ein All-Ager und schon gar kein Psychothriller. Viele Themen streift das Buch nur - Sex beispielsweise. Oder Stalking. Überall wird groß angepriesen, dass sich das Buch mit Stalking auseinandersetzt, aber letztlich ging es um etwas ganz anderes: Um Rache. Alice hat nicht zufällig Katherine als Opfer gewählt und das wird dem aufmerksamen Leser schon sehr, sehr früh klar, was ein wichtiger Beleg dafür ist, dass der Roman viel zu konstruiert ist. Nichts erzählt James grundlos, hinter allem steckt eine erzählerische Absicht und bei jeder Vermutung, die sich einige Seiten später bestätigt, wird man noch unzufriedener. Dass die Protagonisten so platt rüberkommen, liegt vor allem daran, dass sie ständig wider jeder Vernunft handeln. Niemand ist je in der Lage rational zu handeln, ständig wird in blinden Aktionismus ausgebrochen, obwohl Katherine nicht müde wird zu betonen, dass sie so vernünftig und reif und erwachsen ist. Wenn ich ehrlich bin, dann glaube ich, dass sie eine gewisse Mitschuld am Tod ihrer Schwester trägt. Das mag gemein und herzlos klingen, weil sie nicht die Verantwortung für ihre Schwester hätte haben dürfen, war sie doch nur knapp ein Jahr älter, aber von einer zu dem Zeitpunkt Fünfzehnjährigen kann man mehr erwarten, als Katherine uns dargeboten hat.

Mich stört zudem die Grausamkeit, mit der Rebecca James die Hauptprotagonistin Katherine immer und immer wieder scheitern und vor allem verlieren lässt. Das Ende ist unbefriedigend, unversöhnlich und völlig enttäuschend. Gerade, als es scheint, Katherine käme zu dem Glück, das sie sich nach all den Strapazen, durch die die Autorin sie hat wanken lassen, wirklich redlich verdient, konstruiert die Autorin einen Super-GAU, der sich gewaschen hat und für mich ausschlaggebend war, das Buch mit nur einem Stern zu bewerten. Das war einfach nur unnötig, der Story nicht zuträglich - da sie ja eigentlich schon mehr oder weniger ein Ende gefunden hatte, mit dem wir alle hätten leben können - und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

Was mich besonders ängstigt: Der Hype, der um dieses Buch betrieben wird. Die Brigitte kürte das Buch zum besten neuen Krimi des Herbstes. Sieht man davon ab, dass James alles andere als einen Krimi vorgelegt hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, wie sie sich gegen Thrillergrößen wie Meg Gardiner oder Karin Slaughter durchsetzen konnte. Oder dass die Brigitte die 'Sexszene' (ich habe das bewusst in Anführungszeichen gesetzt, so etwas Keusches habe ich selten gelesen) in 'Die Wahrheit über Alice' als "die beste in den neuen Büchern" bezeichnen hat. Auch die vielen positiven Stimmen, die überall im Internet kursieren lassen mich an meinem Buchgeschmack zweifeln. (Bin ich ein Snob geworden?) Und vor allem: Wie hat es das Buch geschafft, sich in 36 Länder zu verkaufen? Und wieso, um Himmels Willen, wird Rebecca James mit der fabelhaften J. K. Rowling oder der immerhin noch ein wenig facettenreicheren Stephenie Meyer verglichen? Nur, weil das Buch so eine große Nachfrage hervorruft? Nicht alles, was sich einer großen Nachfrage erfreut, muss auch qualitativ anspruchsvoll sein. (Ich sage nur 'Tokio Hotel'.) 'Die Wahrheit über Alice' ist es jedenfalls nicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Feind kann dir so weh tun... 31. Januar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Auch ich bin über die breit angelegte Werbekampagne auf "Die Wahrheit über Alice" aufmerksam geworden und die Thematik hat mich schnell geködert: "Ein dunkles Geheimnis. Ein zerstörtes Leben. Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen. Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?"

Für mich hat die Werbung nicht zu viel versprochen! Man sollte sich natürlich vor dem Lesen klar machen, dass das Buch weder Krimi noch Thriller ist - sondern, wie auch auf dem Cover vermerkt, schlicht ein Roman. Allerdings ein durchaus spannungsgeladener Roman, voller trauriger, tragischer, mitunter auch verstörender Wendungen, in dem verschiedene existenzielle Themen anklingen: die Gefahr und Sprengkraft einer zerstörerischen Freundschaft, die Frage nach Schuld, der Umgang einer Familie mit dem Verlust einer Tochter... Keines dieser Themen wird erschöpfend behandelt, doch das ist für mich auch nicht Aufgabe eines Romans - Rebecca James lässt den Leser vielmehr intensiv an Katherines Innenleben teilhaben, so dass schließlich jeder für sich entscheiden kann, ob und inwiefern sie eine Mitschuld auf Tod ihrer Schwester trägt. Dabei liest sich der Stil von Rebecca James sehr gut und im Gegensatz zu anderen Rezensenten fand ich das Spiel mit den Zeiten, das Springen zwischen Vergangenheit (vor und nach Rachels Tod) und Gegenwart, durchaus reizvoll - was dazu beigetragen hat, dass ich das Buch in nicht mal drei Tagen "verschlungen" habe.

Insgesamt ist "Die Wahrheit über Alice" für mich ein atmosphärisch dichtes Buch über menschliche Abgründe, dass ich durchaus weiterempfehlen kann. Der eine Stern Abzug ist meinem ganz subjektiven Unmut über das grausam vereitelte Happy End zwischen Katherine und Sarahs Vater geschuldet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn die Wahrheit zum Drama wird! 7. März 2012
Von Nat
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:
************

Katherine, 17 Jahre alt, ist neu an der Schule und gilt als Außenseitern. Als sich das beliebte Mädchen Alice um eine Freundschaft zu ihr bemüht, ist Katherine zunächst etwas verhalten. Doch die Freundschaft zu ihr wächst und tut Katherine gut. In ihrem noch jungen Leben hat sie den Tod ihrer Schwester verkraften müssen und muss erst wieder lernen, wie man wieder Spaß am Leben hat. Schuldgefühle plagen sie, da sie ihrer Schwester nicht helfen konnte.
Gemeinsam mit Alice und deren Freund Robbie verlebt sie schöne Tage und fühlt sich in ihrer Freundschaft gut aufgehoben. So erzählt sie Alice über den Tod ihrer Schwester.
Alice ist aber ein Mensch, der ein nein kennt und sich selbst in den Vordergrund stellt. So kommt es zu einem Zwischenfall, die die Freundschaft zu Alice erschüttert. Nach und nach distanziert sich Katherine immer mehr von ihr und sie erkennt, was für ein Miststück Alice ist. Katherine findet andere Freunde und ihre große Liebe. Doch Alice versucht sich immer wieder in ihr Leben zu drängen und dabei ist ihr jedes Mittel recht.

Meine Meinung:
*****************

Um es gleich mal vorweg zu schicken: Es war langweilig! Das Buch ist meilenweit von einem Thriller entfernt!

In dem Buch gibt es drei Handlungsstränge: Katherine mit 17 Jahren (die Hauptgeschichte), Katherine fünf Jahre nach Alice Tod und die Erzählung über den Tod ihrer Schwester.

Am Anfang konnte mich der Aufbau, der mit der Erzählung über Alice Begräbnis beginnt noch fesseln und ich suchte auf den folgenden Seiten nach Antworten. Ebenso wollte ich ergründen, warum Katherines Schwester sterben musste. Hin und wieder bekam man kleine Stücke vorgeworfen, die zum Weiterlesen anregten. Doch als diese versiegten, erschien das Buch nur mehr noch langweilig. Hat man über den Tod von Katherines Schwester alles erfahren, scheint die Luft aus dem Buch zu sein. Danach liest man eigentlich nur mehr noch wie sich das Leben von Katherine entwickelt. Der Schluss ist meiner Meinung nach vollkommen überflüssig und auch unspektakulär. Mich hat es einfach nicht mitgerissen!

Irgendwie habe ich mir auch etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt. Ich dachte mir, Alice würde sich zu einem Miststück verwandeln und Katherine das Leben zu Hölle machen, intrigieren, verleumden, verletzen, um am Ende dann komplett durchzudrehen. Dies hätte ich mir gewünscht.
Bekommen habe ich aber eine soziopathische Alice mit niedriger Hemmschwelle, die nur am Rande etwas kratzen durfte. Ein Jugenddrama, das mit dem Titel die Wahrheit über Katherine besser bedient gewesen wäre.
Alle anderen Charaktere bleiben flach und sorgen für keinerlei Emotionsregung bei mir. Tiefgang kann man suchen. Besonders Katherines große Liebe ist dermaßen blass und nur weichgespült, dass es fast schon weh tut. Auf mich wirkt alles zu recht gemeißelt und ich weiß nicht wirklich was damit anzufangen. Gerade Alice hätte man hervorheben müssen, doch auch sie tritt in den Hintergrund. Alice wurde kein Spielraum gelassen und die Wahrheit über sie hatte ich schon vorher erahnt. Deshalb war die Luft raus und der Aha-Effekt blieb im Standby-Modus.

Das Buch wirkte weit vielversprechender auf mich, als es sich letztendlich präsentieren konnte. Zu einem Thriller fehlt sehr viel und nur in der Anfangsphase war man gebannt, wo alles hinführen würde. Schnell merkte ich aber, dass mich die Geschichte nicht mitreißen kann und ich ganz andere Erwartungen hatte, die weder übertroffen noch ansatzweise entsprechen konnten.

Katherines Gefühlswelt wird zwar schön gezeigt, und sie muss so einiges aushalten, aber dennoch bin ich auch mit ihr nicht so warm geworden und mit den anderen Charakteren schon gar nicht. Manchmal handelte Katherine ihrem Charakter entsprechend zurückhaltend, mal schien sie mir zu locker.

Gut gefallen haben mir hingegen die drei verschiedenen Handlungsstränge, die Fragen aufgeworfen und so zum Weiterlesen verleitet haben. Dieser Aspekt hat das Buch nicht ganz zum Super-Gau werden lassen. Ansonsten wäre das Buch durchgehend zum Gähnen gewesen, da man ständig auf das Ausrasten von Alice wartet. Dieser Moment flackert aber nur schwach auf, um dann in dem überflüssigen Ende zu ersticken.

Warum dieses Buch ein Bestseller ist, ist mir nicht begreiflich.
Ich kann es nur noch mal wiederholen: Das Buch ist kein Thriller, sondern eher ein Jugenddrama.
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Buch ist sehr gut zu lesen, leicht verständlich geschrieben und ich habe es regelrecht verschlungen. Sehr spannend. Nur zu empfehlen!
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