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„The Milwaukee Monster“, „Plainfield Ghoul“ und „The Night Stalker“ - das sind die Namen unter denen drei Männer zu extrem trauriger Berühmtheit gelangten. Es handelt sich nämlich hierbei um die US-Serienkiller Jeffrey Dahmer, Ed Gein und Richard Ramirez. Insgesamt haben sie zusammen nicht weniger als 33 Menschen teilweise auf brutalste Art und Weise ermordet. Wirklich schauderhaft! Ihr Leben und grausames Töten diente schon vielfach als Vorlage für Bücher und Filme wie „Psycho“, „Copykill“ oder „Texas Chain Saw Massacre“. Aber in „Wahre Macht – Tagebuch eines Serienmörders“ gibt es eine „Premiere“: Erstmals treten sie nun alle drei gemeinsam in einem Film auf. Und dass das nicht unblutig von statten gehen kann, ist wohl wirklich jedem klar...
Regisseur Andy Hurst (Drehbuchautor von „Wild Things 2 und 3“) gelingt es in seinem Streifen aus dem Jahre 2008 wirklich meisterhaft und spannend die „Serienkiller-Thematik“ auf Zelluloid zu bannen. So ist einerseits für die Freunde des Blutstroms gesorgt, andererseits bietet „Wahre Macht – Tagebuch eines Serienmörders“ aber auch einen tiefen und intensiven Einblick in die Seele eines solchen Killers, der sowohl abstoßend als auch faszinierend zu gleich ist. Unweigerlich stellt man sich hier die Frage, was in den Köpfen dieser Menschen bloß vorgeht, die anderen Menschen so etwas Grausames zufügen können.
Zudem verknüpft dieser Film die Taten des gesuchten Serienkillers noch mit den Biographien seiner Vorbilder Dahmer, Gein und Ramirez, so dass ein zusätzlicher, morbider Sog entsteht, dem man sich kaum noch entziehen kann.
Denn in Los Angeles geht ein brutaler Serienkiller um, der sich bei seiner „blutigen Arbeit“ an den Methoden berühmter Vorgänger orientiert. Und auch die Mutter der Journalistin Laura Nelson (Chloe Snyder) ist einem dieser Mörder zum Opfer gefallen. Als sie eines Tages ihre Runden im Pool dreht, taucht ihr Boss Harry Purvis (Samuel Dobbins) bei ihr auf. Er berichtet ihr, dass es einen neuen Fall gibt: ein junges Mädchen wurde gefoltert und ermordet in ihrem Apartment aufgefunden. Sofort haben beide das gleiche Gefühl, nämlich dass es sich bei diesem Täter um den Mann handelt, der auch Lauras Mutter ermordet hat. Und so beginnt sie auf eigene Faust Ermittlungen aufzunehmen. Und natürlich sinnt sie dabei auch auf Rache! Die einzige Hilfe bei der Suche nach dem „Monster“ bietet sein Tagebuch, das er zurücklassen musste. Und so steigt Laura immer tiefer in die kranke Welt und Denkweise des unbekannten Täters ein und entdeckt dabei in den blutgetränkten Seiten Parallelen zu den Serienmördern Richard Ramirez, Ed Gein (Bruce Robert Cole) und Jeffrey Dahmer (Garrett Brawith). In eingebauten Rückblenden erfährt sie nun mehr über diese durchgeknallten Killer als ihr lieb ist. Doch dadurch lernt sie auch immer besser die Psyche dieser Monster in Menschengestalt kennen und rückt auch dem unbekannten Mörder immer näher auf die Pelle. Klar, dass sie da ebenfalls ins Visier der Bestie gerät...Und spätestens da merkt Laura am eigenen Leib, was der Rausch des Tötens bedeutet: Denn „Ein Leben zu beenden, es von einem Moment zum nächsten auszulöschen, das ist wahrhafte Macht.“ So steht es in dem Tagebuch. Kann sie jetzt noch ihr Leben und auch ihre Seele vor dem Serienkiller retten? Es bleibt spannend bis zum Schluss...
„Wahre Macht – Tagebuch eines Serienmörders“ ist wirklich ein Horrorthriller der besten Sorte. Für alle Fans von Movies a la „Das Schweigen der Lämmer“, „American Psycho“ oder „Sieben“ sind diese packenden und blutigen fast eineinhalb Stunden ein absolutes Muss. Dieser Film hat definitiv das Potential zum „Serienkiller-Klassiker“... Sollten Sie nicht verpassen!
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