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Wahre Lügen

Kevin Bacon , Colin Firth , Atom Egoyan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kevin Bacon, Colin Firth, Alison Lohman
  • Regisseur(e): Atom Egoyan
  • Komponist: Mychael Danna
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 16. August 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000G73TI2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.926 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Lanny Morris (Kevin Bacon) und Vince Collins (Colin Firth) sind Götter. In den 50er Jahren sind sie – Entertainer im Stile von Jerry Lewis und Dean Martin - in Amerika die Stars schlechthin. Sie können alles machen und haben. Doch genau dies wird ihnen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zum Verhängnis: Die junge Maureen wird in ihrer Suite tot aufgefunden. Zwar kann den beiden nichts nachgewiesen werden, aber ihre glitzernde Welt des vollkommenen Erfolgs findet ein jähes Ende. Ihre Partnerschaft zerbricht. 15 Jahre später rollt die junge Journalistin Karen O’Connor (Alison Lohman) den Fall noch einmal auf. Lanny und Vince ahnen nicht, dass Karen ihren Weg bereits einmal gekreuzt hat - in dem Augenblick, der ihrer aller Leben von Grund auf verändern sollte.

Bislang völlig zurecht eher als Kunstfilmer mit hohem Anspruch gerühmt, begibt sich Atom Egoyan mit dem Thriller Wahre Lügen auf klassisches Mainstream-Gefilde und wirft einen entlarvenden – und höchst freizügigen, erotisch aufgeladenen - Blick hinter die Kulissen des amerikanischen Showbusiness der 50er Jahre. Die Geschichte, die auf einem Roman von Rupert Holmes basiert, gewinnt zusätzlich durch die aufgesetzte Künstlichkeit des Showgeschäfts und seine grellen, aber unechten Fassaden: eine Welt des schönen Scheins, in der jedoch niemand das ist, was er vorgibt zu sein. Alles scheint sich um Sex zu drehen, nach der Moral fragt längst niemand mehr. Egoyans Interesse liegt dabei nach wie vor auf den Abgründen der menschlichen Seele und der Frage, wie weit Menschen bereit sind zu gehen, um ihre Träume oder Wünsche zu erfüllen. Wie schon in früheren Filmen wie dem Oscar-nominierten Das süße Jenseits oder Exotica macht Egoyan es dem Zuschauer nicht leicht, Partei zu ergreifen: Es gibt keine schwarzweiß Malerei, keine einfache Trennung zwischen Gut oder Böse. Im Verlauf des intelligent erzählten und elegant inszenierten Dramas, das in Gestalt eines klassischen Thrillers daher kommt, sind alle Hauptfiguren gezwungen, buchstäblich die Masken fallen zu lassen und ihrer eigenen persönlichen Wahrheit schmerzlich ins Gesicht zu blicken. Das exzellente Spiel der Darsteller sowie der düstere Soundtrack von Mychael Danna tun ein Übriges, um Wahre Lügen zu einem filmischen Hochgenuss zu machen. Mehr davon! -- Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Wahre Lgen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragend 30. Mai 2007
Dabei liegt hier kein Thriller, Krimi, Drama im üblichen Sinne vor. Mit geschickten Verwebungen des heute und gestern, wo sich die meisten Beteiligeten schon begegnet sind, wird hier sehr elegant eine im Grunde einfache Geschichte erzählt. Der unaufgeklärte Mord an einer jungen Frau in einer Hotelsweet die zwei damalige Showgrößen bekleideten. Doch der Stil und die Art des Erzählens so ruhig, fließend und doch in ihrer Dynamik mehr und mehr packenden Art ist hier ausgezeichnet gelungen. Hier liegt ein stiller Film vor bei dam man zuhören muss, der aber viel mehr Kritik an unserer Gesellschaft, damals wie heute, als ein Krimi ist. Unbedingt ein sehenswerter Film, fern all dieser Dialogschwachen Klamauk, Action Massenware die man sonst vorgesetzt bekommt und die viele auch noch gut finden.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes aber nicht einfaches Verwirrspiel 22. April 2007
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Die USA im Jahre 1957. Das Entertainer Duo Lanny Morris (Kevin Bacon) und Vince Collins (Volin Firth) sind auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ganz Amerika verehrt sie und liegt ihnen zu Füßen. Doch die vor dem Publikum aufgebaute Fassade scheint trügerisch zu sein. Ein nicht ganz zufriedener Gast wird sich schonmal hinter den Kulissen mit den Fäusten entledigt und die Monogamie wird auch eher als Mysterium erachtet. Einem Mord traut man den beiden trotzdem nicht zu. Oder etwa doch? Zumindest wird in Ihrem Hotelzimmer eine Frauenleiche aufgefunden was aber nie mit den beiden so Recht in Verbindung gebracht werden konnte. Zumindest blieb aber die Frage offen warum die beiden sich kurz nach diesem Vorfall getrennt und ihre gemeinsame Karriere beerdigt haben.

15 Jahre später

Der Journalistin Karen O`Connor (Alison Lohman) die das Duo in Ihrer Jugend frenetisch verehrt hat, und zudem noch einen Auftritt als Kind in einer Ihrer Shows hatte, kommt die Ehre zu Teil ein Buch zu schreiben das ein mehrtägiges Interview mit Vince Collins vorsieht. Die ungeklärten Vorfälle stehen dabei im Vordergrund Ihres Interesses.

Regisseur Atom Egoyan hat hier einen Film erschaffen der wahrscheinlich für das durchschnittliche Mainstream Publikum schwer zugänglich sein wird. Er nimmt sich die Zeit den verschiedenen Charakteren genügend Raum für Ihre Entwicklung zu überlassen und setzt eher auf ruhige Bildkompositionen und Dialoge, was dazu führt das der ein oder andere Zuschauer diese wichtigen Sequenzen als langweilig bezeichnen könnte. Dem ist aber nicht so. Jede Charakterzeichnung hinterläßt beim Zuschauer ein gewisses Gefühl für Sympathie und Antipathie, was dazu führt nicht immer auf dem richtigen Weg zu sein. Geradezu genial sind die Einfälle komplette Handlungsstränge dem Publikum als Wahrheit zu verkaufen während gleichzeitig eine Stimme aus dem Off diese Wahrheit in sich zusammenfallen läßt. Oder lügt etwa die Stimme aus dem Off?

Wahre Lügen ist kein Hochspannungsthriller sondern eher ein Kriminaldrama. Zu keiner Zeit kann man sicher sein die Wahrheit entdeckt zu haben. Die Frage nach der Wahrheit entfernt sich im Verlauf des Films auch zunehmend vom Mittelpunkt und dafür rückt eine neue Frage ins Zentrum: Wer kennt die Wahrheit?

Handwerklich gibt es im Film absolut nichts auszusetzen. Die Alterung der Protagonisten ist perfekt, die Kulissen sorgfältig gewählt und die Darstellerriege spielt ausgezeichnet. Das einzige was mir etwas mißfallen hat, war der übertriebene Einsatz des Weichzeichners in den 50er Jahre Sequenzen.

Der Score ist behutsam gewählt worden und untemalt immer an der richtigen Stelle das Geschehen.

Fazit: Ein absolut gelungener Film der aber erst sein Publikum finden muß.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kern der Wahrheit ist das Nichts 9. September 2006
Von Melanie Holtmann VINE™-PRODUKTTESTER
Colin Firth und Kevin Bacon, das muss als allererstes gesagt werden, sind in ihren Rollen schlichtweg bärenstark. Das ist schon mal der erste Punkt, der den Kauf dieser DVD lohnt. An der Story sind in vielen Rezensionen, die ich gelesen habe, einige Zweifel aufgetaucht und das hängt in erster Linie wohl damit zusammen, dass sich der Film schwer einordnen lässt. Ganz kurz zur Story: Lenny Morris (Bacon) und Vince Collins (Firth) sind das Komikerduo der 50er, bis eine nackte weibliche Leiche im Bad ihres Hotelzimmers die Zusammenarbeit (und augenscheinlich auch noch mehr) jäh zerstört. Ein Jahrzehnt später will eine ehrgeizige Journalistin (Alison Lohman) das Geheimnis dieses Mordes enthüllen. Sie trifft auf die beiden gealterten Entertainer und bringt eine Lawine ins Rollen, die einiges aufdecken und anderes begraben wird…

Für mich ist „Wahre Lügen“ (ein etwas ungnädiger Titel, weil Billigkeit suggerierend im Gegensatz zum poetischeren „Where The Truth Lies“) eindeutig ein Daumen-nach-oben-Film. Zwar ist bei nacktem Lichte besehen die Story etwas dürftig und der Handlung auf Grund der verschachtelten Rückblenden und Erzählperspektiven nicht ganz so einfach zu folgen, aber das wird allemal wettgemacht durch die beeindruckende und berührende Performance vor allem von Firth und Bacon. Während Bacon gerade in seinen Voice-Overs brilliert (in diesem Zusammenhang: eindeutig FINGER WEG von der deutschen Synchronisation, die jegliche emotionale Nuancierung platt walzt), gibt Firth seinen komplexen Charakter unglaublich dicht und intensiv wieder. Seine Szenen bleiben am stärksten haften: Wie er den Kerl aus dem Publikum brutal und ansatzlos zu Brei schlägt, der Lenny beleidigt hatte, und danach den emotionalen Stau mit einem beängstigenden Parforceritt auf der Bühne abreagiert - und vor allem der „the truth revealed“ - Klimax in der Rückblende. Atom Egoyan liefert einige Szenen, die vor Energie förmlich vibrieren, und er erzählt eine tragische Geschichte, die keine Universalität beansprucht, sondern gerade im Für-sich-Bleiben eine große Kraft entwickelt. So sollte man sich auch beim Anschauen auf diese dramatischen Aspekte konzentrieren, denn dummerweise hat Egoyan das Ganze zum Schluss noch mit einem eher störenden Twist garniert, der für meinen Geschmack zu sehr nach Sensationsmache riecht und der intimen und todtraurigen Stimmung etwas die Konzentration nimmt. Tragik lässt sich nicht beliebig multiplizieren, ohne dass Spektakel daraus wird. Trotzdem: Egoyans Film ist - und damit zurück zum Anfang - darstellerisch ein Genuss (auch die in der Kritik meist abgestrafte Lohman hat eher das Problem, dass ihre Figur sich in der Konstellation schwer tut) und auch optisch stark. Anschauen lohnt sich!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Toll
Super Film..Wenn man ein Fan von Kevin Bacon ist ein absolutes muss.. Würde ich jederzeit weiter empfehlen.. Gefällt mir gut
Vor 2 Monaten von Michael veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Colin Firth und Kevin Bacon sehr überzeugend
Nachdem ich aufgrund einiger Kundenrezensionen ein bisschen skeptisch war, kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt, diesen Film zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von HCH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wahre Lügen, doppelte Böden, verstörende Wahrheiten und...
Leider ließ sich der originale Filmtitel "Where the Truth Lies" (was gleichermaßen "Wo die Wahrheit liegt" und "Wo die Wahrheit lügt" bedeutet) nicht unter Erhalt... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Berlinoise veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Thriller mit wunderbaren Schauspielern
Spätestens seit "Bridget Jones" spielt Colin Firth in der ersten Riege der Top-Schauspieler mit - eine Position, die er durch "The King's Speech" nur untermauert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2011 von Lesemensch
5.0 von 5 Sternen Illusion und Desillusion - glatt aber gut!
"Wahre Lügen" ist ein über weite Strecken sehr eleganter, edel aufgezogener Film, der seine Zuschauer mit prächtiger Ausstattung, einem gut geschwungenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2011 von Findus
5.0 von 5 Sternen Where the truth lies - der englische Orignaltitel ist schon so
schön doppeldeutig wie der ganze Film - "wo die Wahrheit liegt" oder "wo die Wahrheit lügt"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2010 von Tom Kadi
5.0 von 5 Sternen .
Finde den Film sehr gut durchdacht und clever.
Kann die negativen Kritiken hier gar nicht verstehen, Kevin Bacon und Colin Firth spielen sehr gut und die Geschichte an sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2009 von Rosebleed
4.0 von 5 Sternen Gut ist böse, böse gut
Eine sehr komplexe und detaillierte Darstellung von zwei Charakteren: Vince(Collin Firth) und Lanny (Kevin Bacon). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von zopmar
1.0 von 5 Sternen In "Wahre Lügen" begegnen wir zwei Entertainern
deren erfolgreiche Zusammenarbeit in den 50er Jahren mit dem Auffinden einer toten jungen Frau in der Badewanne ihrer Hotelsuite endet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2009 von Achterwasser
4.0 von 5 Sternen Thriller? Zeitdokument? Showbiz-Seitenhieb?
Na auf jeden Fall ein guter Film - und da hier alles schon erähnt wurde, bliebt mir noch zu sagen: Colin Firths beste Leistung seiner Filmkarriere!
Veröffentlicht am 23. Dezember 2008 von Tyler Durden
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