Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Lord Vetinari von dem drohenden Unheil erfährt, ruft er den genialen Erfinder Leonard von Quirm zu Hilfe. In Windeseile konstruiert dieser eine von Sumpfdrachen gezogene Flugmaschine und macht sich gemeinsam mit Hauptmann Karotte und dem Zauberer Rincewind auf den Weg, um Cohen und seine Horde aufzuhalten. Die Reise hat nur einen Haken: Um rechtzeitig am heiligen Berg anzukommen, müssen die drei über den Rand der Scheibenwelt hinaus zu Orten vorstoßen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Im Stil von Jules Vernes Reise zum Mond präsentiert Terry Pratchett in Wahre Helden seine Scheibenwelt einmal aus der kosmischen Perspektive. Ein bunte Mischung aus verschiedenen griechischen Mythen dient ihm dabei als Hintergrund für eine humorvolle Parodie auf die Konventionen einschlägiger Fantasy-Literatur. Abgerundet wird Pratchetts vergnüglicher Kurzroman durch die erstklassigen, mit viel Liebe zum Detail gestalteten Illustrationen von Paul Kidby.
Wahre Helden ist ein ganz besonderer Leckerbissen für alle Fans jener scheibenförmigen, von Elefanten getragenen Welt. Und zumindest eines ist nun sicher: Es gibt sie wirklich -- die Schildkröte. --Sara Schade
Pressestimmen
"Pratchetts Romane verbinden die Energie von 'Per Anhalter durch die Galaxis' mit dem Einfallsreichtum von 'Alice im Wunderland'!" (Sunday Times )
"Das Phänomen Pratchett hat inzwischen auch Deutschland erobert!" (Focus )
Kurzbeschreibung
Cohen und seine Männer - Boy Willie, Kriecher der Unhöfliche, Caleb der Brecher, Herr „Lehrer“ Zervelatwurst, der Alte Vincent und der Irre Polterer in seinem Kampfrollstuhl - bewegen sich derweil unaufhaltsam auf den Götterpalast zu. Unterwegs gelingt es ihnen sogar, einen Spielmann zum Mitreisen zu überreden, damit auch jede Station ihres Abenteuers für die Nachwelt (welche Nachwelt?) in einem feierlichen Epos festgehalten wird. Leider hat der Barde gar keine Erfahrung im Verfassen von Gedichten, aber die wackeren Recken lassen ihn nicht hängen und soufflieren an den richtigen Stellen.
Unterdessen ist der „Milan“ mit seiner dreiköpfigen Besatzung und den Drachen im Beiboot zu seiner gefährlichen Mission ausgelaufen. Wie geplant stürzen sie über den Rand der Scheibenwelt, und es werden den Männern einige unvergessliche Aussichten auf ihre Unterwelt zuteil. Nach etlichen betrüblichen technischen Pannen landet die Mission – fälschlicherweise – auf dem Mond. Karotte hisst sofort die Flagge von Ankh-Morpork, die umgehend von den kleinen Mond-Drachen aufgefressen wird. Diese ernähern sich ansonsten scheinbar prächtig von der merkwürdigen, silbrigen Vegetation des Himmelskörpers, was die Besatzung auf die Idee bringt, auch die eigenen ausgehungerten Drachen weiden zu lassen. Doch verwandelt sich das Mondkraut im Magen der Tiere in pure Energie, und was passiert, als sie zu rülpsen anfangen, sieht von der Scheibenwelt betrachtet so aus, als würde der Mond explodieren. In letzter Sekunde gelingt es dem „Milan“ wieder abzuheben, und knapp vor den Helden der Grauen Horde landet die Mission schließlich doch noch im Götterhof. Cohen ist zwar nach einigen besänftigenden Worten bereit, von seinem Vorhaben abzulassen, aber leider hat Kriecher der Unhöfliche während der etwas unübersichtlichen Verhandlungen den Auslöser gedrückt. Wahre Helden sind nun gefragt, um die Scheibenwelt doch noch zu retten - was sie auch unverzüglich tun, indem sie mit der gezündeten Bombe auf dem Rollstuhl des Irren Polterers den Berg hinabjagen. Die folgende gewaltige Detonation richtet übrigens keine sichtbaren bleibenden Schäden an. Auch wenn „Tilger aller Schmerzen“ dabei wieder mal seine klapprigen Finger in der Geschichte hat...
Klappentext
Oxford Times
"Pratchetts Romane verbinden die Energie von 'Per Anhalter durch die Galaxis' mit dem Einfallsreichtum von 'Alice im Wunderland'!"
Sunday Times
"Das Phänomen Pratchett hat inzwischen auch Deutschland erobert!"
Focus
Über den Autor
Paul Kidby las 1993 seinen ersten Scheibenwelt-Roman und widmet seitdem sein künstlerisches Schaffen fast ausschließlich den Orten und Bewohnern dieser Scheibe, denn: "Es ist eine große Welt, und es gibt viel zu tun." Neben den Buchcovern und Grußkarten illustrierte er auch die Scheibenwelt-Kalender und "Nanny Oggs Kochbuch". Ein erster Band mit Kunst aus der Scheibenwelt ist in Deutschland unter dem Titel "Das Scheibenwelt-Album" erschienen, gefolgt von "Wahre Helden", einem Scheibenwelt-Roman, den Kidbys meisterhafte Illustrationen zu einem wahren Sammlerstück machen.
Andreas Brandhorst, 1956 in Norddeutschland geboren, schrieb bereits in jungen Jahren phantastische Erzählungen für deutsche Verlage. Aufsehen erregte er mit der aus 6 Bänden bestehenden Kantaki-Saga (die Diamant-Trilogie: "Diamant", "Der Metamorph" und "Der Zeitkrieg", und die Graken-Trilogie: "Feuervögel", "Feuerstürme" und "Feuerträume") und dem 2009 erschienenen Mystery-Thriller "Äon", der zu einem großen Publikumserfolg wurde. "Die Stadt" ist sein zweiter großer Mystery-Roman. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor in Norditalien.