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Wahnsinnig verliebt
 
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Wahnsinnig verliebt

Audrey Tautou , Samuel Le Bihan , Laetitia Colombani    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré
  • Regisseur(e): Laetitia Colombani
  • Komponist: Jérôme Coullet
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/Polygram
  • Erscheinungstermin: 3. April 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007KLN1
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.678 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die junge Kunststudentin Angélique ist Wahnsinnig verliebt. Gleich zu Beginn von Laetitia Colombanis Spielfilmdebüt schickt sie dem Mann ihrer Träume eine einzelne Rose als Zeichen ihrer überschwänglichen Gefühle und Symbol ihrer romantischen Verzauberung. Doch ihr Empfänger, der Arzt Loic, kann, wie sich viel später herausstellt, als die Geschichte noch einmal von vorne anfängt, die Bedeutung des Geschenks gar nicht entziffern. Für ihn ist diese Rose wirklich nichts als eine Rose. Gefühle und natürlich vor allem die Liebe verzerren die Wahrnehmung. Sie lassen den Menschen etwas sehen, was gar nicht da ist, oder tauchen die Dinge in ein Licht, das trügerisch ist. Darin liegt ihr Reiz, aber auch ihre Gefahr und dieser gilt hier Laetitia Colombanis Interesse.

Angélique (Audrey Tautou) schwebt von allen Ketten der Realität befreit im siebten Himmel. Nicht einmal die Tatsache, dass Loic (Samuel le Bihan) verheiratet ist und seine Frau ein Kind von ihm erwartet, berührt die Kunststudentin weiter. Sie weiß, dass sie die wahre und einzige große Liebe des Arztes ist, dass er seine Frau bald verlassen und mit ihr nach Florenz reisen wird. Selbst als sie auf dem Flughafen vergeblich auf ihn wartet, kommt Angélique nie der Gedanke, dass sie sich da in etwas hineinsteigert, das so gar nicht existiert.

Wahnsinnig verliebt beginnt wie eine dieser klassischen bittersüßen Liebesgeschichten, die man schon unzählige Male gesehen hat. Nur wirkt hier alles noch ein bisschen kitschiger und süßlicher als sonst schon. Laetitia Colombani treibt die Klischees des romantischen Kinos auf die Spitze. Die viel zu weit aufgerissenen Rehaugen Angéliques und die viel zu golden schimmernden Bilder ihres Kameramanns Pierre Aim sind bezaubernd und zugleich irritierend. Was zu schön ist, um wahr zu sein, kann eben nur falsch sein. Und so wird aus diesem filmischen Liebestraum schließlich ein überraschend harter Psychothriller, der seine Geschichte gleich zweimal erzählt, erst aus Angéliques und dann aus Loics Perspektive.

Mit einer fast schon erschreckenden Unbarmherzigkeit zertrümmert Wahnsinnig verliebt all die romantischen und sentimentalen Vorstellungen, die sich die Menschen von der Liebe machen. Wer liebt, wird nie mit letzter Sicherheit sagen können, ob seine Gefühle tatsächlich im erhofften Maße erwidert werden, ihm bleibt nur die Selbsttäuschung. Für Laetitia Colombani ist Liebe nichts als eine äußerst gefährliche Form von Realitätsverlust und Wahnsinn. Und auch wenn man sich dieser bitteren Einschätzung eigentlich nicht anschließen will, besticht die Argumentation der jungen Regisseurin durch eine Logik, der man kaum etwas entgegensetzen kann. Das macht Wahnsinnig verliebt zu einem intellektuellen Abenteuer, aber letztlich auch zu einem erstaunlich kalten Film. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Verzweifelt, geradezu besessen liebt die junge Kunststudentin Anglique den verheirateten Arzt Loc. Aber dessen Frau erwartet ein Kind und für eine Zukunft mit Anglique scheint kein Platz in seinem Leben. Heimliche Treffen, einsame Nächte und tagelanges Warten sind offenbar alles, worauf sie hoffen darf - so hat es den Anschein. Doch plötzlich gerät Locs geordnetes Leben aus den Fugen Seine Frau verlässt ihn nach einer Fehlgeburt, eine Patientin verklagt ihn wegen tätlichen Angriffs. Mysteriöse Anrufe, anonyme Briefe und makabre Päckchen versetzen ihn in Angst und Schrecken. Und schließlich wird er des Mordes an einer Patientin verdächtigt. Wer ist der Schlüssel zu dem unheimlichen Komplott? Und warum ist ausgerechnet die unschuldige Anglique die Einzige, die ihm jetzt noch helfen kann ...?

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52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die düstere Seite der Liebe, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Wahnsinnig verliebt (DVD)
Durch Zufall entdeckte ich diese DVD und bin begeistert. Ein durch und durch schön fotografierter Film mit tollen Bildern, ansprechendem (passendem) Soundtrack und einer spannenden Geschichte:

Während die ersten Minuten des Films noch einem bonbonfarbenen Liebesroman zu entstammen scheinen, wird man wenig später schon stutzig. Auf einmal tauchen Ungereimtheiten auf, die darauf schließen lassen, dass in der ach so blumigen Welt der Kunststudentin Angélique irgendetwas nicht in Ordnung sein kann. Angéliques vorgeblich leidenschaftliche Affaire mit dem Kardiologen Loic wirft eine Menge Fragen auf (warum z. B. sieht man die beiden so gut wie nie miteinander sprechen?). Hier muss definitiv etwas faul sein.

Der zweite Teil des Films, der die Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt, liefert dann die schreckliche Erklärung. Hier ist die Welt alles andere als rosarot, Handlung, Musik und Bilder werden finster und verursachten mir eine Gänsehaut. Irgendwann musste ich sogar an Hitchcocks "Psycho" denken, auch wenn in "Wahnsinnig verliebt" kein Blut fließt. Die Gemeinsamkeit liegt wohl in der Mischung aus Mitleid und Abneigung, die man für Angélique entwickelt, denn auch wenn das Mädchen Schreckliches anrichtet, tut sie einem doch auch abgrundtief Leid - ähnlich wie einst Norman Bates.

Natürlich ist der Film bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar, doch das schmälert keineswegs seine Qualität. Vielmehr fand ich den meisten Grusel in den bestätigten Befürchtungen über den Geisteszustand der Hauptdarstellerin. Und es gibt auch einige Überraschungen, bei denen mir die Spucke wegblieb. Die Geschichte ist durchwegs rund, die Handlungsfäden werden gekonnt zusammengeführt, und das Ende hat es in sich. Vor allem die letzte Szene ließ mich sprachlos zurück.

"Wahnsinnig verliebt" ist definitiv kein Thriller im konventionellen Stil, vielmehr ein spannendes Drama um zwei Menschen, die durch ihre persönliche Hölle geführt werden - jeder durch seine eigene.

Fazit: Eine sehr empfehlenswerte, spannende und unterhaltsame Psycho-Studie mit tollen Bildern.

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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig gut!, 26. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Wahnsinnig verliebt (DVD)
Ich habe diesen Film gestern abend im Fernsehen gesehen und schwankte zwischen einem Gefühl von Schockiertheit und Begeisterung. Die schauspielerische Leistung der Darsteller sowie die Handlung und wie diese "verarbeitet" wurde (zweiseitig, aus verschiedenen Perspektiven der Protagonisten) erhalten von mir höchste Anerkennung. Dieser Film stellt ein Psychogramm einer jungen Frau auf, das so realistisch erscheint, dass man gewissermaßen Angst bekommen kann. Trotzdem: ansehen!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Wahnsinnig" schön, 8. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Wahnsinnig verliebt (DVD)
Der Film ist wirklich gelungen, besonders durch schauspielerische Top- Leistungen, die sehr authentisch wirken.

Alles dreht sich wie so oft um die Liebe einer jungen Studentin, die sich hier in einen Arzt verguckt hat, der für seinen Teil gar nichts von seiner Verehrerin weiß und erst sehr spät das Puzzle zusammen führen kann.

Audrey T. spielt die so unschuldig und süß wirkende Studentin grandios, hinter deren Fassade eine eiskalte Mörderin steckt, die wohl zu Beginn niemand vermutet. Es ist vor allem die subtile Darstellung aus zwei Perspektiven, die diesen Film besonders machen.

Das pathologische Problem wird hier, gerade zum Ende hin, sehr deutlich. Die an Erotomanie (oder Liebeswahn) leidende junge Frau mit der völlig verzerrten Wahrnehnumg und Idealisierung des verheirateten Arztes wirkt fast schon Mitleidserregend, so unschuldig blickt sie mit ihren Rehaugen, als wäre alles nur ein Traum, der sich für ihre Umwelt zum Alptraum entwickelt.

Danny Pohl
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