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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Geistreiche Unterhaltung,
Rezension bezieht sich auf: Wagner vs. Rossini . Paris 1860 - Das Gespräch (Audio CD)
Dieses hochinteressante Gespräch, das gar nicht so viel Vorkenntnis erfordert, ist ein echter kleiner Schatz. Mit viel Humor gehen die beiden Komponisten miteinander um, streiten sich auf sehr kultivierte Art - da treffen offenkundig zwei Menschen aufeinander, die vieles verbindet.Das alles wird dann auch noch meisterhaft gelesen, und wer könnte das besser als Konrad Beikircher, ausgewiesener Opernliebhaber und Dialektkünstler - na klar, Wagner war Sachse und Beikircher kann das wunderbar einfließen lassen, ganz sparsam, aber immer vorhanden. Dass der Italiener und der Deutsche sich auf Französisch unterhielten, ist da eher eine untergeordnete Sache. Natürlich ist dieses Hörbuch ein Nischenprodukt, natürlich muss man sich für Geschichte und Musik interessieren, aber jedem, der sich vom Titel des Hörbuches angesprochen fühlt, der sollte hier dringend zugreifen. Kurzweilig, höchst spannend und toll gelesen, was braucht man für eine geistreiche Unterhaltung mehr? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musik Dilettant Jürgen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wagner vs. Rossini . Paris 1860 - Das Gespräch (Audio CD)
Das Treffen Wagner - Rossini ist authentisch, vom Privatsekretär R.s aufgezeichnet. Das Gespräch dreht sich ausschliesslich um musikalische Themen. Beispielsweise erzählt R. von einem Musikabend mit Mendelssohn, bei dem er sich die Inventionen von J.S.Bach vorspielen lässt. Dies sei die größte Musik. Wenn man das Gespräch voll verstehen will, dann muss man wissen, was es mit der Rezeption Bachscher Musik um 1840 in Paris auf sich hatte: nämlich nichts. Oder: das Verhältnis Musik - Text. Über dieses Thema hat schon Friedrich Schiller reflektiert: man müsse Musik in Schauspiele aufnehmen. Beethoven trug sich mit dem Gedanken, den "Faust" zu vertonen, mit dem Text von Goethe. Dieses Thema durchzieht die ganze Musikgeschichte.Die Lesung ist wunderbar, alldieweil der Sprecher den Rossini im französischen Dialekt und Wagner im sächsischen Dialekt miteinander reden lässt. Eine beeindruckende Lese-Leistung. Für Musiker und Dilettanten ein Genuss und Muss, für andere bleibt die wunderbare Lesung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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