Wagner und Verdi: Zwei Europäer im 19. Jahrhundert und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Wagner und Verdi: Zwei Eu... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von buch-vertrieb
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Guter, gebrauchter Zustand. Die versandkostenfreie Lieferung durch Amazon erfolgt umgehend.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Wagner und Verdi: Zwei Europäer im 19. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 10. Januar 2013

8 Kundenrezensionen

Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 24,95
EUR 12,99 EUR 3,58
63 neu ab EUR 12,99 20 gebraucht ab EUR 3,58 1 Sammlerstück ab EUR 10,20

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.


Wird oft zusammen gekauft

Wagner und Verdi: Zwei Europäer im 19. Jahrhundert + Liebestod: Wagner Verdi Wir (Kulturgeschichte)
Preis für beide: EUR 49,94

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (10. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608946128
  • ISBN-13: 978-3608946123
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,6 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 391.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Klappentext

Arbeit, Nation und Weltbürgertum: Diese Leitideen des 19. Jahrhunderts bestimmten auch das künstlerische Schaffen Wagners und Verdis. Die Schauplätze sind die Stadtgesellschaften des bürgerlichen Zeitalters: Leipzig und Dresden, Mailand, Wien, Bologna, Bayreuth, Venedig und vor allem Paris, die Kunstmetropole, auf die Wagners und Verdis Ambitionen gerichtet sind. Natürlich waren sie Konkurrenten im Kampf um die Gunst des Publikums. Doch erst die Nachgeborenen brachten Deutschtum gegen Italianità in Stellung und konstruierten künstlerische Gegensätze zwischen Harmonie und Melodie oder Tiefsinn und Leichtigkeit. Und auch die Legende, die die beiden Komponisten zu glühenden Nationalisten machte, hat die Nachwelt gestrickt. Eberhard Straub entdeckt dagegen in Wagner und Verdi zwei europäische Patrioten wieder und in ihrer Musik eine wahrhaft europäische Kunst.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eberhard Straub, geboren 1940, ist habilitierter Historiker, Journalist und Buchautor. Er war Feuilletonredakteur bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, dann Pressereferent des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Seit 2001 lebt er als freier Publizist in Berlin und ist als Biograph u.a. mit einer Geschichte der Familie Furtwängler hervorgetreten.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Asilomar am 13. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch beginnt recht stark mit einem schwungvoll geschriebenen Einleitungskapitel, das interessante Schlaglichter auf die beiden Komponisten wirft. Eberhard Straub ist ein virtuoser Stilist, der durch zugespitzte, feuilletonistisch-freie Formulierungen bekannte Fakten neu belebt und vergnüglich darbietet. Leider lässt das Lesevergnügen in den folgenden Kapiteln durch zu große Faktenfülle und sprunghafte Darstellungsweise dann stark nach. Immer wieder schiebt sich der Historiker und der enorm belesene Feuilletonist durch Zusatzinformationen und Querverweise störend in den Erzählfluss hinein, sodass der überforderte Leser angestrengt und frustriert nach dem roten Faden sucht. Bei diesem Buch sollte man sich auf sein warnendes Bauchgefühl verlassen, das einen eigentlich abhält von einem 350-Seiten-Buch mit dem globalen Titel "Wagner und Verdi". Bereits im Buchtitel fehlt die bündelnde, zuspitzende, ordnende These. Somit bleibt hier vieles an der Oberfläche und wird nur angerissen. Schade.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgen Nakott am 21. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Mit diesem Buch zum Doppeljubiläum Wagner/Verdi - beide wurden 1813 geboren - räumt der Historiker Eberhard Straub mit populären Ansichten auf. Er stellt klar, dass Wagner - ebenso wie Giuseppe Verdi - nachträglich zu nationalen Volkshelden instrumentalisiert, um nicht zu sagen missbraucht wurden. Nationalisten waren beide Komponisten nicht. Beide standen ihren eigenen Ländern sogar eher skeptisch gegenüber, beide dachten gesamteuropäisch. Politisch, gesellschaftlich. Musikalisch sowieso.

Spannend ist er geworden, der Vergleich der beiden Personen, ihrer Welten und ihrer Absichten, ihr Kampf um Paris und um den Applaus des Publikums, vor allem, als Wagners Ruf über die Alpen nach Italien vordrang. Straub schildert die Konkurrenz des «Volksmusikers und Schlagerfabrikanten Verdi» gegen den «Dramatiker und Visionär Wagner» und lässt die beiden auch als Charaktere lebendig werden: Hier Wagner, der Zerrissene, der Revoluzzer der 1848er Jahre, der utopische Sozialist, der aber ohne Luxus und seidene Unterwäsche nicht leben kann und sich vom bayerischen König finanzieren lässt. Dort der schon beinahe biedere Verdi, der katholische Christ, der es versteht, sich mit seiner Umwelt zu arrangieren und keine Geldsorgen kennt.

Für Wagner sind laut Straub die „Meistersinger“ bezeichnend, der einzigen seiner Opern übrigens, in der niemand umgebracht wird, in der am Ende alle Stände auf der Festwiese gemeinsam feiern. Für Verdi „Die Macht des Schicksals“, in der alle Menschen schwach und schlecht sind und nur auf das Mitleid eines Gottes hoffen können.

Das ist alles sehr informativ.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gideon am 26. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist weniger eine (Doppel-)Biographie. Der Untertitel, das Programm sozusagen lautet: "Zwei Europäer im 19. Jahrhundert." Ausgehend von Wagner und Verdi, bzw. ihren Werken und biographischen Eckpunkten, sind Aspekte der Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts eigentliches Thema. Der Teil, der in konventionellen Biographien den Hintergrund abgibt zur Sache selbst, der rückt hier sehr nach vorne: Der Generalbaß dominiert die Melodie.

Wagner ist einerseits nicht vorstellbar ohne Verankerung in den (Un-)Tiefen seiner Zeit. Viele der Gespreiztheiten, an denen das 19. Jahrhundert laborierte, schlugen sich nieder in seinen außermusikantischen Hervorbringungen. Den "reinen Opern-Narren" mag das langweilen. Der Leser aber, der sich interessiert für den "moralischen Skrupel," der "einer (Wager-)Oper zugrunde liegen" müsse (Zitat Wagner), dem bietet E. Straub viel Information. Die Lektüre unterhält. Vielleicht hätte Brahms, der Antipode, der Beherrscher der Form, mehr einbezogen werden können; nicht um das Thema auszuufern, sondern um Wagners Bild abzurunden.
Bei Verdi haben die damaligen Zeitläufe offenbar weniger "Skrupel" verursacht. Darum ist von ihm knapper die Rede. Seine Verankerungen waren mehr praktischer Natur, weniger Haschen nach Wind. Und E. Straub räumt auf mit Legenden, etwa der, dass Verdis frühe Opern ein Fanal des Risorgimento gewesen seien.

Das Schlusskapitel zeigt, wie beide Komponisten durch politisch-ideologische Irrungen und Katastrophen hindurch vereinnahmt wurden. Die Musik als solche ging unbeschadet daraus hervor - so wie sie heutzutage vom sogenannten Regietheater nicht totzukriegen ist.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 10. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Was liegt näher, als die beiden Giganten, 1813 geboren, gemeinsam zu porträtieren?
Gemeinsamkeiten hatten sie ja durchaus.Paris war beiden Stätte von Niederlage und Triumph. Zugleich zeigen sich die unterschiedlichen Einstellungen: während Wagner von Paris als einer idealen Stadt träumte, schimpfte Verdi über die Pariser Oper."Verdi konnte sich nie mit Paris und dessen Gewohnheiten anfreunden und verbrachte immer nur möglichst kurze Zeit in Frankreich. Lieber verschanzte er sich in seinem Gut Sant'Agata, wo er die nötige Ruhe zum Komponieren fand."lesen wir bei WiKi.So stimmt es zwar nicht,aber nach den Erfahrung mit dem Don Carlos war Verdi Paris überdrüssig.

Sie hätten sich begegnen können,machten aber einen Bogen umeinander.Wagner nahm Verdi nicht ernst und Verdi langweilte sich bei Wagner.

Dennoch ist es ein Anliegen von Straub, die Gegensätzlichkeiten, vor allem,wenn sie anscheinend national bedingt seien, ein wenig zu mildern.
" Die Vollständigkeit des Materials allerdings in stringenter Abhandlung auf 350 Seiten ist spannend zu lesen und dürfte auch Intimkennern Freude bereiten. Zumal Straub das Versöhnende, Aussöhnende sieht: "Wagner ist viel italienischer, als die germanische oder altdeutsche Maskerade vermuten lässt, und Verdi viel deutscher, als ihm selbst zuweilen lieb sein konnte." meint Marianne Schultz.

Die wesentlichen Opern werden, geistesgeschichtlich eingeordnet, vorgestellt, Wagner als ein antibürgerlicher, Verdi ihm gegen Verflachung des Kulturbetriebs als verwandt dargestellt.

Eine Studie, die tief schürft und den Beleg dafür liefert, dass beide sich gegen die Einvernahme, die ihnen angetan wurde, sicher sehr verwahren würden.

P.S. Als " Verdianer" meine ich nach der Lektüre: 1 zu 0 für Verdi. Was Wunder.
4 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen