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Wagner: Tristan und Isolde Box-Set

2.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Box-Set, 30. Juni 1995
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Produktinformation

  • Audio CD (30. Juni 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 4
  • Format: Box-Set
  • Label: Teldec Classics (Warner)
  • ASIN: B000000SNQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.704 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

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Format: Audio CD
Obwohl diese Aufnahme das Bayreuther Traumpaar der frühen neunziger Jahre verewigt, kam sie bei der hohen Kritik nie sonderlich gut weg. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Hohenpriester der Wagnerkritik voll auf Furtwängler festgelegt haben und anderen Aufnahmen keine Chance geben. Dazu kommt, dass man Barenboim wohl nicht positiv bewerten kann.
Wenn man unvereingenommen diesen inzwischen ja auch preisgünstigen Tristan hört, bleibt folgendes:
Barenboim heizt die Berliner Philharmoniker zu einem dunklen, oft rauen und für mich immer leidenschaftlichen und warmen Tristan an. Den Orchesterklang dominieren die kraftvollen Hörner, was aber nicht heißt, das der Streicherklang dünn ist. Es wird mit dickem Pinselstrich gemalt. Das hat eine direkte Attacke, die sicher manchen feinfühligen erschreckt. Er ist hier eher auf der Linie mit Karl Böhm, wenn man Furtwängler und Kleiber auf der lyrisch-sensualistischen Seite sieht. Das Orchester ist sehr präsent, überdeckt (auf meiner Anlage) die Stimmen aber nicht (im hochgelobten Soltiring klingen die Stimmen viel dünner im Blechgewitter). Barenboim kann auf seine Art wie Furtwängler und Kleiber Klänge im Raum stehen und schweben lassen, die Kunst des Übergangs beherrscht er wie kein anderer heute, man höre nur den Beginn des 2.Aktes wie der Hörnerklang sich in das Holzbläsermurmeln des Baches auflöst oder schon den aus dem Nichts kommenden Anfang.
Waltraud Meier ist für mich die bewegendste Isolde, keine interpretiert die Erzählung im 1.Akt so vielgestaltig zwischen Haß und Liebe.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es stimmt, der Tontechniker hatte wirklich nicht gerade seinen besten Tag. Salminen hat man schon kräftiger gehört, Jerusalem mag seine Schwächen haben - nur : Wo ist der bessere Tristan ? Domingo ? Storey ? Ventris ? Ach Gott. Und dann : Wo ist eine Isolde, die ich mit dieser unglaublichen Waltraud Meier vergleichen könnte ? Nein, diese Aufnahme ist keineswegs perfekt, der Meier wegen aber noch immer die beste, die ich kenne.Wagner: Tristan und Isolde - Hinzugefügt nach dem dritten oder vierten Hören : Ich habe Siegfried Jerusalem Unrecht getan : Er ist grossartig. - Ansonsten ist nichts zu korrigieren.
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Von Ein Kunde am 2. November 2003
Format: Audio CD
Dies war in den 90er Jahren wahrhaftig die Traumkombination, sowohl in Bayreuth als auch anderswo: der machtvoll-sinnliche Sopran der Waltraut Meier und die mächtige, junge Heldenstimme des Siegfried Jerusalem waren eine Traumbesetzung für Wagner-Opern, wie es sie kein zweites Mal in dieser Zeit gab. Die war (und ist) besonders in den Fernseh-Aufzeichnungen vom TRISTAN aus Bayreuth 1992 (unter dem Dirigat Barenboims) und in den (meines Wissens nach nicht aufgezeichneten) Performances in München zu spüren: es stimmt(e) zwischen den beiden.
Umso herber die Enttäuschung beim Hören dieser Gesamtaufnahme, die mich völlig unbefriedigt zurück gelassen hat.
Um es mit einem Wort auszudrücken: die Produktion ist eine Katastrophe.
Nicht daß die Berliner Philharmoniker nun etwa schlecht spielen würden oder das hochkarätige Sänger-Ensemble indisponiert gewesen wäre, im Gegenteil. Auch das Dirigat ist Wagner-gemäß dramatisch und breit-episch angelegt.
Nur die Tonregie hat alles vergeigt.
Die Tristan-Musik lebt von den glühenden und chromatisch auf-und ab gleitenden Streichern, die in dieser Produktion komplett im Hintergrund verschwinden. Was man jedoch hört, sind meist nur die Holz- und Blechbläser, die eigentlich den Teppich für die Streicher bilden sollten und in langen Legati vor sich hin "tuten" (Man verzeihe mir diesen Ausdruck). Ergebnis: Die Musik zieht sich undramatisch wie ein Kaugummi dahin. Keine Glut, kein Liebesrausch, nur Langeweile.
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