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Wagner: Tannhäuser (Gesamtaufnahme) Box-Set


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Produktinformation


Disk: 1
1. Act 1 : Overture
2. Act 1 Scene I : Der Venusberg Sirenen : "Naht euch dem Strande"
3. Act 1 Scene II : Venus : "Geliebter, sag! Wo weilt dein Sinn?"
4. Act 1 Scene II : "Dir töne Lob"
5. Act 1 Scene II : "Dank deiner Huld, gepriesen sei dein Leben!"
6. Act 1 Scene II : "Geliebter! Komm, sieh dort die Grotte"
Alle 13 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Act 2 Scene I : Introduction : "Dich teure Halle grüß ich wieder"
2. Act 2 Scene II : "Dort ist sie, nihe dich ihr ungestört"
3. Act 2 Scene II : "Den Gott der Liebe sollst du preisen"
4. Act 2 Scene III : "Dich treff ich hier in dieser Halle"
5. Act 2 Scene IV : Einzug der Gäste
6. Act 2 Scene IV : "Freudig begrüssen wir die edlen Halle"
Alle 18 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Act 3 : Introduction : Tannhaüsers Pilgerfahrt
2. Act 3 Scene I : "Wohl wußt' ich hier sie im Gebet zu finden"
3. Act 3 Scene I : "Beglückt darf nun dich, o Heimat ich schauen"
4. Act 3 Scene I : "Allmächt'ge Jungfrau! Hör mein Flechen!"
5. Act 3 Scene II : "Wie Todesahnung, Dämmrung deckt die Lande"
6. Act 3 Scene II : "O! du mein holder Abendstern"
Alle 11 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

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Es wimmelt nicht eben von guten Tannhäuser-Einspielungen auf dem Schallplattenmarkt, und daher ist Daniel Barenboims späte Fortsetzung seines Wagner-Zyklus äußerst willkommen, zumal er ein hervorragendes Sängerensemble um sich geschart hat: Allen voran ist Peter Seiffert als Interpret der Titelpartie zu nennen. Er bewältigt seine schwierige Aufgabe ganz hervorragend, indem er sowohl die nötige metallische Strahlkraft aufbringt als auch eine fern von jeder Zopfigkeit gelegene Sichtweise der verkörperten Figur vorstellt. Selbstverständlich ist Seifferts Tannhäuser auch sprachlich besser und nuancierter als derjenige von Domingo in der qualitativ vergleichbaren Sinopoli-Aufnahme. Bei Sinopoli überzeugen womöglich die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen mehr: Gleich im ersten Akt agiert Agnes Baltsa als Venus mitreißender und stimmlich etwas präsenter als Waltraud Meier in der vorliegenden Neueinspielung, und auch die Elisabeth von Cheryl Studer ist stimmlich schöner gefasst und jugendlicher als Jane Eaglens Porträt dieser Partie bei Barenboim.

Im Fall des Landgrafen liegt der Vorzug wieder eindeutig bei Barenboims Aufnahme: René Pape beweist mit der brillanten Umsetzung dieser Partie, das seine bisherige Entwicklung zu allerhöchsten Hoffnungen Anlass gibt. Sein traumhaft schönes Material und der souveräne Umgang mit Sprache und Phrasierung erinnern mehr und mehr an seinen großen Vorgänger Franz Crass, dessen tragisch frühes stimmliches Ende für lange Zeit eine Lücke hinterlassen hat; sie scheint sich mit René Pape nun auf das Glücklichste zu füllen.

Weniger begeistern konnte den Rezensenten hingegen Thomas Hampson als Wolfram. Ist er wirklich ein Wagner-Sänger? Sein Lied an den Abendstern ist weniger stimmlich begeisternd als geschmäcklerisch, und im Terzett mit Seiffert und Meier bleibt er deutlich hinter den Kollegen zurück. Bezüglich des Wolfram ist dem damals noch gut disponierten Andreas Schmidt bei Sinopoli der Vorzug zu geben. Damit aber genug der Kritik: Insgesamt ist Barenboims Tannhäuser eine auch orchestral sehr schöne, geschlossene Einspielung, die gut dazu geeignet ist, selbst einem Wagner-Skeptiker das Werk nahe zu bringen, denn hier wird differenziert und, wo möglich, auch recht kammermusikalisch gesungen und gespielt. --Michael Wersin


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. März 2002
Format: Audio CD
Die neuste Aufnahme von Wagners Tannhäuser reiht sich sehr eigenständig in die Reihe der großen Aufnahmen ein. Barenboims Interpretationsansatz setzt weniger auf Effekthascherei und kraftvollen Wagnersound um jeden Preis. Selbst die großen Szenen an den Aktschlüssen verkommen nicht wie in anderen Aufnahmen zu einem Klangbrei bei dem jeder Sänger nur noch lauter sein möchte als der andere: Barenboim geht hier einen bislang kaum vorhandenen Weg und lässt die Individualität der Einzelcharaktere auch in den Ensemblesätzen deutlich den Effekten überwiegen. Selten hat man das Finale des ersten Aktes so durchsichtig und textverständlich gehört wie. Die Besetzung der Partien ist größtenteils sehr gut gelungen, allen voran der brilliante Peter Seiffert. Waltraud Meier gibt eine betörende Venus, die zwar in den Ausbrüchen nicht mit einer Christa Ludwig oder Agnes Baltsa vergleichbar ist, aber der Rolle doch eine sehr eigenständige Interpretation verleiht. Wunder bar auch Rene Pape als Landgraf. Zwiespätlig die Rollengestaltung von Thomas Hampson (Wolfram): Schön gesungen, jedoch bisweilen etwas angestrengt und nich so engagiert wie Andreas Schmidt oder Eberhard Wächter. Auch die Besetzung der Nebenrollen ist sehr gut geglückt. Einzige Fehlbesetzung der Aufnahme ist Jane Eaglen: mit walkürenhafter Stimme gestaltet sie die Elisabeth viel zu voluminös und undifferenziert; ihre Textverständlichkeit sowie die Technik lassen insbesondere im Duett mit Tannhäuser zu Beginn des 2. Aktes zu wünschen übrig. Die Orchesterleistung ist sehr solide, genauso die Leistung des Chores. Ingsgesamt schlägt Barenboim eher ruhige Tempi an. Mit ihrer Eigenart wird sich die Aufnahme im Repertoire sicher ihren Platz erobern. Den fünften Stern verhindern lediglich die Aufnahmetechnik sowie die Fehlbesetzung von Jane Eaglen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Holst am 5. Februar 2005
Format: Audio CD
Daniel Barenboim ist als Wagner-Dirigent nicht unumstritten. Wenn man diese Aufnahme hört, muss man sich allerdings fragen, warum. Das einzige, was man negativ anmerken könnte ist, dass das Orchester gegenüber den Sängern etwas in den Hintergrund gerät. Der Vorteil daran ist wiederum eine gute Textverständlichkeit. In sich ist das Orchester aber stimmig und ausgewogen disponiert, Barenboim entwickelt die Bögen in großer Ruhe, ohne die Tempi zu verschleppen, gestaltet Nuancen aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Das Ensemble ist durchweg großartig, allen voran Peter Seiffert mit einer Tannhäuser-Interpretation, die im nicht gerade kleinen Katalog an Tannhäuser-Aufnahmen ihresgleichen sucht. Mit strahlender, leichter, dabei doch energischer Stimme bewältigt er souverän die große Partie, technisch wie gestalterisch. Thomas Hampson gestaltet seinen Wolfram in warmen, manchmal leicht manierierten Tönen. Waltraud Meiers grandiose Venus lotet das Spannungsfeld zwischen zügelloser Leidenschaft und sanfter Verführung, das ihre Rolle bietet, voll aus. Einzig Jane Eaglen als Elisabeth fällt in diesem Ensemble insofern etwas ab, als ihr englischer Akzent gelegentlich durchzuhören ist, was in musikalischer Hinsicht freilich nicht ins Gewicht fällt. Auch die kleineren rollen sind mit Rene Pape (Hermann) oder Dorothea Röschmann (Hirt) absolut hochkarätig besetzt. Eine Aufnahme mit echtem Referenzstatus.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marvelino am 13. Januar 2007
Format: Audio CD
Hier kann man bedenkenlos zugreifen: Der weltbeste Wagnerdirigent dirigiert die bestens disponierte Staatskapelle Berlin. Das Ergebnis ist phänomenal. Von ersten Takt an denkt der Hörer, dass Wagner genau so und nicht anders klingen sollte.

Hinzu kommte eine gute Sängerbesetzung. Hier ist zunächst Peter Seiffert zu nennen, der mit Stralkraft und einigen netten Verzierungen den Tannhäuser bestens interpretiert. Hinzu kommt die unvergleichliche Waltraud Meier, die seit Jahrzehnten zur Spitze des Wagnergesangs gehört. Ebenso ist auf den Bass Rene Paspe hinzuweisen - wer ihn schon einmal live erlebt hat, weiss dass es nur wenige Sänger diesen Kalibers gibt.

Ein Komplettausfall ist allerdings die Besetzung der Elisabeth mit Jane Eaglen. Auch auf Thomas Hampson hätte ich ohne weiters verzichten können.

Dessenungeachtet: zugreifen und genießen!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von martello_vienna am 19. Juli 2003
Format: Audio CD
Barenboim versetzt hier die Dresdner Fassung des "Tannhäuser" mit einer Szene aus der Pariser Fassung. Unzulässig? - Nein, sinnvoll. Denn die Venus - Waltraud Meier in ausgezeichneter Form - erhält so den Stellenwert, den sie verdient und der die Handlung verständlicher macht. Janet Eaglen hat für die Elisabeth vielleicht eine etwas zu wuchtige Stimme, dafür besticht sie durch Klangschönheit.
René Pape legt wieder einmal mehr als nur eine Talentprobe hin, Thomas Hampson einen etwas selbstgefälligen Wolfram. Großartig Peter Seifferts Tannhäuser - wortdeutlich, emotional und beim Sängerstreit mit der nötigen "Erdigkeit".
Insgesamt wieder eine großartige Arbeit von Barenboim und seinem Berliner Team.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. April 2008
Format: Audio CD
Dass es derzeit in Sachen Wagneraufführungen zur Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim keine (echte) Alternative gibt, ist bekannt - ich will gar nicht mehr näher darauf eingehen. Dass Peter Seiffert noch immer ein sehr, sehr guter Tannhäuser ist, konnte man erst kürzlich (April 2008) in Barcelona am Liceu erleben. Ich will nun den einzigen Punkt benennen, der mich an dieser Aufnahme stört: das ist die Sängerin Jane Eaglen. Ihr Text ist kaum (unmöglich) zu verstehen! Das trübt den Hörgenuss gewaltig, zumal man bei Seiffert und Hampson jedes Wort versteht. Trotzdem die beste Tannhäuser Aufnahme bisher.

( J. Fromholzer )
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