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Wagner: Der Ring des Nibelungen Box-Set


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Musik

Bild des Albums von Christian Thielemann

Fotos

Abbildung von Christian Thielemann

Biografie

Christian Thielmann wurde 1959 in Berlin geboren und begann schon früh den Karajan zufolge mühseligen, aber für den klassischen Dirigenten unerlässlichen Weg durch zahlreiche kleine Theater. Nachdem er zwanzig Jahre Opernerfahrung gesammelt hatte, u. a. auch als Erster Gastdirigent am Teatro Comunale in Bologna, konzentrierte er sich auf wenige handverlesene Orchester und ... Lesen Sie mehr im Christian Thielemann-Shop

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Produktinformation

  • Künstler: Stephen Gould
  • Orchester: Orchester der Bayreuther Festspiele
  • Dirigent: Christian Thielemann
  • Komponist: Richard Wagner
  • Audio CD (18. November 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 14
  • Format: Box-Set
  • Label: Opus Arte
  • ASIN: B002QEXC7G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.402 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit einem auf seinen spezifischen Stil bestens eingestellten Festspielorchester gelang Thielemann eine Aufführung der rund fünfzehnstündigen Tetralogie, die den Namen Gesamtdeutung vollauf verdiente. Jede einzelne der vier Opern wurde von einem frappierenden Bewusstsein für dramatische Entwicklungslinien getragen - und über dem Ganzen wölbte sich ein gewaltiger Spannungsbogen von den ersten Uranfängen des Rheingolds zum Weltenbrandfinale der Götterdämmerung . (FAZ)

Sollte die Welt einst so untergehen, möchten wir gerne dabei sein. Selig versinken im Klangrausch, in den Orchesterfluten, die derzeit kein zweiter wie Christian Thielemann aufzupeitschen versteht. Gewaltig, die Erde verschlingen, und dabei doch immer am menschlichen Maß gemessen, niemals donnerhaft dröhnend wie bei manch einem seiner Kollegen, die es im selbstverlorenen Testosteronrausch gerne mal so richtig krachen lassen und die nun mit kantigem Gesicht und durchaus nicht unlächerlicher Kapellmeisterstrenge nach Altväter Sitte verächtlich aus dem Plattenregal blicken. Nicht nur am Ende von Wagners „Ring“ ist es nur ein kleiner Schritt von der musikalischen Monumentalskulptur hin zu ihrer im Dauerforte dröhnenden Karikatur. Thielemann und das Orchester der Bayreuther Festspiele gehen, eigentlich müsste man sagen: tanzen diese Gratwanderung auf atemberaubende, höchst musikalische Weise und ohne Fehltritt die gesamten knapp 15 „Ring“‐Stunden (für pedantische Stundenglaszähler: 14 Stunden und 56 Minuten sind es genau). Es ist eine der schönsten Eigenschaften dieses Dirigats, dass es sich der kleinen, versteckten musikalischen Figuren mit ebensolcher Hingabe annimmt wie den vordergründigen, den traumhaft souverän gelenkten und kanalisierten Gesamtfluss prominent dominierenden. Und dass all dies und damit das Ganze zugleich mit einer so individuellen Prägung und in ganz eigener Handschrift gestaltet ist, die nicht weniger überzeugend wie ganz anders daherkommt als alle anderen „Ring“‐Exegesen, die man derzeit noch hören kann, ist es, was diese Lesart so einzigartig macht. Fernab von Aktlängen und Stoppuhrzeiten, an denen die Diskussion um eine vermeintliche Werktreue so gerne festgemacht wird und die letzten Endes doch ebenso offen und unbeantwortet bleiben muss wie bei der Frage um die szenische Gestaltung: Ein gutes Kunstwerk ist halt immer schlauer als sein Schöpfer und sowieso grundsätzlich autonom von ihm. Was Christian Thielemann hier mit dem grandiosen Orchester der Bayreuther Festspiele zustande gebracht hat, ist nicht weniger als ein genialer künstlerischer Wurf.

Weit weniger gelungen ist dagegen der offenkundige Versuch, die besondere Akustik im Bayreuther Festspielhaus einzufangen, wo dieser „Ring“ als Live‐Mitschnitt im Sommer 2008 aufgenommen wurde. Mit einiger Imaginationskraft vermag man sich in die Mitte des hölzernen Hochparketts versetzen und sich erinnert fühlen an das echte Klangerlebnis. Für Sekunden gelingt es auch, ist das Festspielhaus um einen präsent, doch kaum, dass man dem Klang genauer nachhorchen will, ist es auch schon wieder weg, eine bloße Erinnerung. Was bleibt ist eine klingende Kostbarkeit, die nur aus der Ferne, wie durch einen Vorhang ans Ohr dringt, der aber eben nicht gleichzusetzen ist mit der Abdeckelung des Orchestergrabens in Bayreuth. Hier ist der Klang zwar auch nicht so unmittelbar wie in einem Haus mit offenem Graben, aber deswegen doch nicht ein My weniger präsent und prägnant. Auf der vorliegenden Aufnahme leider schon. Oder vielleicht auch Gott sei Dank. Furchtbar, könnte die Technik solche akustischen Rätsel lösen und in ein beliebig reproduzierbares Produkt ummünzen.

Die Sängerbesetzung, auch wenn man sich inzwischen einigermaßen an sie gewöhnt hat, ist und bleibt nichts für echte Stimmenliebhaber. Eva‐Maria Westbroek als Sieglinde, Kwangchul Youn als Hunding, Hans‐Peter König als Hagen sind noch die Besten im Bunde, auch Stephen Gould (Siegfried) hat wunderbare Momente und Töne, doch lässt die Hörfreude mit dem mehr grundsoliden als superben Albert Dohmen als Wotan und der mehrfach sich ordentlich mühen müssenden Linda Watson als Brünnhilde schon deutlich nach.
Das Orchester, Jan. 2010

Rezension

Wie Thielemann das berühmte instrumentale Vorspiel zum Rheingold erklingen lässt, dass selbst weit gereiste Kenner des Werks meinen, es noch nie so und noch nie so berauchend gehört zu haben, ist allein die Reise auf den Grünen Hügel wert. (Focus Online)

Christian Thielemann bescherte dem "Ring"-Publikum filigrane Sternstunden (Hamburger Abendblatt)

Kein Wagner-Dirigent heute hat ein so untrügliches Gefühl für Timing, für das Atemholen zwischen den Klangblöcken, für emotionale Zäsuren innerhalb des gewaltigen Klangstroms. Traumwandlerisch sicher! ((Süddeutsche Zeitung))

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 6. Dezember 2009
Format: Audio CD
Als ich Teile dieses Rings in der traditionellen Radioübertragung gehört habe, habe ich schon recht wehmütig daran gedacht, was man früher so aus Bayreuth gehört hatte - und ich meine jetzt nicht einmal die Mitschnitte aus den 50er und 60er-Jahren, die ich nicht mehr live erlebt habe. Dieser Ring ist langweilig und -atmig, die Sänger größtenteils nicht Bayreuth-würdig - ein Grund für die Zwangsentmachtung des langjährigen Festspielleiters Wolfgang Wagner.

Christian Thielemanns Deutung des Rings ist vor allem langsam: Die Spielzeit der 14 CDs beträgt 14 Stunden und 56 Minuten. Langsamer war nicht einmal Knappertsbusch. Karl Böhm brauchte 1966 gerade einmal 13 Stunden, 34 Minuten.

Dem Komponisten hätten die Tempi nicht gefallen. Er fand schon die Uraufführung mit Hans Richter am Pult zu langsam, und der brauchte "nur" 14 1/2 Stunden. Wagner nannte seine Dirigenten "langweilige Kerle" und sagte ihnen deutlich, wie lange etwa das "Rheingold" dauern dürfe, nämlich 2 Stunden. Thielemann braucht 2 Stunden 21 Minuten.

Dieter David Scholz schreibt dazu in seiner "Rondo"-Kritik:

"Nun ist die Bayreuther Akustik beim "Ring", der von dichteren Strukturen lebt als "Parsifal", tückisch, da sie die Kontrapunktik dieses Werks verwischt. Der Dirigent muss dagegen arbeiten. Das aber ist Thielemanns Sache nicht: Er will Wagner nicht analysieren und verständlich machen, er will eher benebeln und berauschen, mit Pomp und Pathos. Dabei betonte Wagner: "Stimmung ist gar nichts. Die Hauptsache ist und bleibt Kenntnis.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herby Neubacher am 12. Januar 2010
Format: Audio CD
Ich habe den neuen Bayreuther Ring wirklich genossen, was das Orchester und den unglaublichen mitreissenden Wagner angeht den Christian Thielemann da hinlegt. Man wuenschte sich nur er haette die Saenger weggelassen.

Das ist wirklich eine schlimme Truppe von zweiter und dritter Garnitur die falsch intoniert, der die Stimme wegbricht wie Wotan und Siegfried im "Siegfried". Der Mime ist an Langeweile nicht zu ueberbieten und Alberich eine echte Lachnummer - das ist vielleicht so gewollt? - viele der Stimmwunder versinken in dem tollen Thielemann Sound.

Ich habe viele enorme Ringe gehoert, Boulez, Barenboim, Solti, Levine, Karajan, Boehm - alle besonders in ihrer Art. Der Bayreuth Ring 2009 ist mit der Beste (was das Orchester angeht) und der Schlimmste wenn man die Saenger anhoeren muss. Das ist Provinztheater Niveau was da "gesungen" wird...

Ich hatte das Glueck Christian Thielemann and der deutschen Oper Berlin in einer Ring-Woche zu erleben unvergesslich! Tolle Stimmen gepaart mit diesem echten Wagner genie. Muss Bayreuth Provinzpossen Saenger aufbieten um diesen einmaligen Musiker zu blamieren. und dann auch noch eine schlampig zusammengeschusterte Aufnahme davon veroeffentlichen?

Mag gut fuer die PR von Bayreuth sein - ist aber boes fuer die Ohren. Empfehlung hier - starr auf das tolle Orchester zu hoeren...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klassikfreund TOP 500 REZENSENT am 9. Juni 2014
Format: Audio CD
Christian Thielemanns Bayreuther Interpretation von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Da sind einerseits die Klangwogen, die große musikalische Schönheit und die ungeheure Intensität, die mich von Anbeginn schier fesseln konnten, aber da sind andererseits die Sänger. Ich erinnere mich an die Walküre, die ich mit Libretto verfolgte und verärgert unterbrach, da ich Monoaufnahmen habe, bei denen die Sänger deutlich mehr glänzen als hier!

Daher habe ich mich lange schwer getan, diesen Ring zu rezensieren. Die guten und weniger guten Seiten der ambivalenten Aufnahme haben es mir nicht leichtgemacht, zu einem vertretbaren Urteil zu gelangen. Seit dem Sommer 2013 ist Thielemanns Wiener Ring (2011) auf dem Markt, und meine Wahl fällt stets auf ihn, wenn ich mich zwischen Bayreuth und Wien entscheiden muß.

Bayreuth und Wien – Thielemanns Ring-Mitschnitte

"Während der Bayreuther Ring aufgrund seines berauschenden, kraftvollen Dirigats, seiner eher mäßig überzeugenden Sänger und einer als zu durchschnittlich kritisierten Regie als Dirigenten-Stück, als Thielemann-Ring, in die Festspielannalen einging, stellt Thielemann dem Bayreuther Klangriesen drei Jahre später einen definierteren Ring gegenüber. Kein kräftiger Riese, sondern ein 'flinker' Athlet wird hier zum Leben erweckt: kleiner Einsatz mit effektiver Wirkung bei einem klar definierten, formvollendeten Körperbau!
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Von Josef Wotan am 8. November 2013
Format: Audio CD
Hier muß ich leider mit diesem plaggativen Wortspiel beginnen. Zum einen muss ich sagen, dass ich mir den Ring aus Kompletttierungsgründen zugelegt habe, zur Zeit sind es 37 Ringzyklen. Bei genauerem Hinsehen so katastrophal wie beschrieben ist sie bei weitem nicht. Schon zu Beginn des Rheingold fühlt man sich in das Gewobe im Rhein hineingezogen, man schwimmt mit den Rheintöchtern, dann kommt der kleine niedliche Zwerg Alberich und jetzt gehts so richtig rund im kühlen Blau. Ich empfinde die Sängerleistung der Protagonisten im Allgemeinen als gut. Natürlich hat man einzelen Charaktere besser gehört, aber die negative Bewertung von Herr Dohmen und Frau Watson kann ich nicht teilen. Beide geben ihren Figuren gehörige Personalität, und die Stimme von Edrik Wottrich ist gewöhnungsbedürftig, aber keinen Verriss wert. Die Hintergrundgeräusche sind minimal höher, wie bei anderen vergleichbaren Aufnahmen, für mein Empfinden meine ältesten Aufnahmen stammen aus den Jahren 1936 - 1941 unter Bodanzky/Leinsdorf, habe ich damit keine Probleme, weil eben menschlich. Aber nun zum wesentlichen, daß ist das Dirigat von Christian Thielemann und dem Klangkörper der Bayreuther Festspiele und dieses nimmt einen vom ersten Akkord im Rheingold gefangen und erhält sich bis der Ring den Rheintöchtern zurückgegeben ist. Zum Ende des Werkes gebührt dann beiden dem Dirigenten und dem Orchester, aber natürlich auch den Sängern der entsprechende phrenetische Applaus. Was die Deutung für die Neuzeit bedeutet ist hier ein Meilenstein gelegt, ich beziehe mich hier in erster Linie auf die Leistung des Dirigenten und phonetisch ist dieser Ring sehr gut und tiefenscharf eingespielt.Lesen Sie weiter... ›
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