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Wagner, Richard - Tannhäuser (NTSC) [2 DVDs]

Cheryl Studer , Ruthild Engert-Ely , Wolfgang Wagner    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 38,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Cheryl Studer, Ruthild Engert-Ely, Richard Versalle
  • Regisseur(e): Wolfgang Wagner
  • Format: Classical, NTSC, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Naxos Deutschland GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 188 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000I2IUMU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.621 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Werke"
- Richard Wagner: Tannhäuser

"Interpreten"
Cheryl Studer, Richard Versalle, Ruthild Engert-Ely, Hans Sotin, Wolfgang Brendel, Siegfried Vogel
Directed for Stage by Wolfgang Wagner
Chor & Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Giuseppe Sinopoli

"Aufnahme"
23.-28. Juni 1989

"Tannhäuser"
"Große Hoffnungen [...] hege ich für eine neue Oper, von der ich gegenwärtig das Textbuch fertig habe", schrieb Richard Wagner im Mai 1843 an Robert Schumann, "es hat drei Acte und beruht auf einer Verschmelzung der Sage vom Tannhäuser mit der vom Wartburgkriege". Werner Pfister sieht gerade in diesem Zwiespältigen, Gebrochenen den Reiz dieser Oper: "Überall spürt man ein Spannungsverhältnis - zwischen Venusberg und Wartburg, zwischen einer animalischen Geisterwelt und einer gesitteten Ritterwelt, zwischen Heidentum und Christentum, zwischen Venus und Elisabeth, zwischen sinnlicher und reiner (also entsagender, geistiger) Liebe, zwischen Eros und Religio. Tannhäuser selbst steht irgendwo in der Mitte, hingezogen zum einen wie zum anderen Lebensbereich, aber keinem sich ausschließlich verschreibend. Genau darin ist er [...] der Progressive, der beide Bereiche in seinem Leben zu verwirklichen sich anschickt. Eine Utopie, an der er im Verlauf der Oper zerbricht."
Wolfgang Wagners Inszenierung gelingt die Akzentuierung dieses Spannungsfeldes mit einer exquisiten Besetzung: Cheryl Studer feierte als Elisabeth ihren internationalen Durchbruch, Richard Versalle, der unmittelbar vor der Premiere für René Kollo einsprang, profilierte sich laut Wolfgang Wagner als "einsatzintensiver, präziser und stimmbeherrschender Sänger". Und Giuseppe Sinopoli gab mit diesem "Tannhäuser" sein Bayreuther Debüt. Der "Bayernkurier" schrieb: "Mit Giuseppe Sinopoli stand ein Mann am Pult, der ungeachtet dessen, dass er relativ jung und nebenbei ein moderner Komponist ist, geradezu konventionelle Wagner- Freuden vermittelt: ein spannender, aber dabei durchaus breit-pastoser Tannhäuser, gleichweise mit Sinn für Dramatik und effektvolle Steigerungen, wie auch liebevoll im Ausmalen von Lyrik und Stimmungen."

Produktbeschreibungen

Tannhauser (2 Dvd)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckender "Tannhäuser" 1. Juni 2007
Von Pelleas07
Bei der vorliegenden Einspielung des "Tannhäuser" handelt es sich um eine Aufführung der Bayreuther Festspiele aus dem Jahr 1989 in einer Inszenierung (1985) von Wolfgang Wagner. Gespielt wird die sogenannte "Dresdner Fassung" ohne Venusberg-Bacchanal. Diese im Venusberg spielende Szene, welche in der "Pariser Fassung" unmittelbar auf die Ouvertüre folgt, wird stattdessen aufgeteilt und in Form von Balletteinlagen in die Ouvertüre selbst und in die Venus-Szenen im I. und III. Akt gelegt. Die Ouvertüre wird bei offenem Vorhang gespielt, wobei die in ihr musikalisch exponierten Pole: die Pilgerchöre und der Venusberg, bereits szenisch in Erscheinung treten. Das dabei vom Györ-Ballett dargebotene Bacchanal in einer Choreographie von Iván Markó vermag in seiner Darstellung des orgiastischen Liebesfestes durchaus zu überzeugen. Die Spannung zwischen Frömmigkeit, hoher Minne und Entsagung, wie sie die Wartburggesellschaft und der von ihr betriebene Marienkult repräsentieren, einerseits, und Sinnlichkeit, erotischer Liebe und sexueller Erfüllung im Venuskult andererseits, welche in der Musik vor allem als Kontrast zwischen Diatonik und Chromatik zum Ausdruck kommt, findet ihren szenischen Niederschlag in der farblichen Gestaltung von Bühnenbild und Kostümen, in der kühles Blau und warmes Rot einander symbolisch gegenübergestellt werden. Die Inszenierung zeichnet sich durch eine traditionelle, werkgetreue Erzählhaltung und einen sparsamen, aber wirkungsvollen Einsatz von Requisiten aus. Durch die Verwendung von Farben, Licht und Schatten wird eine starke Atmosphäre erzeugt.... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo bleiben die Gefühle? 7. Juli 2011
Von Ariadne Simon TOP 1000 REZENSENT
Diese Aufzeichnung von 1989 der Inszenierung von Wolfgang Wagner in Bayreuth ist musikalisch absolut gelungen. Ansprechend auch das schlichte Bühnenbild und die Kostüme. Hervorzuheben ist positiv, dass dass die Szene im Venusberg hervorragend durch das Ballett gelöst wird. Musikalisch ist auch wenig an dieser Aufführung auszusetzen, bis auf Richard Versalle, welcher mich als Tannhäuser überhaupt nicht überzeugt hat. Zunächst ist er für meinen Geschmack zu alt. Die Stimme klingt zwar noch ohne Drücker, aber ich könnte mir diese Stimme besser als Tamino vorstellen. Und darstellerisch kommt da gar nichts. Er spricht keineswegs die Gefühle an, er erzeugt weder Mitleid noch kann sich der Zuschauer über ihn ärgern. Und optisch hat sich mir hier wieder die Frage gestellt (wie das oft geschieht), wo diese Elisabeth eigentlich ihre Augen hat? Dieser Tannhäuser stellt nichts dar und ihm gegenüber steht ein hinreißender Wolfram! Sie muss blind sein!
Cheryl Studer als Elisabeth hat sie sehr gut gesungen, leider kann sie Elisabeths Gefühle nicht darstellen. Es ist einfach schade - im 2. Akt müsste da mehr kommen. Zunächst ihr Entsetzen über das, was ihr vergötterter Tannhäuser da im Wettstreit singt - und das kann sich nicht nur in Aufspringen und stocksteif Dastehen äußern, dann ihr Eintreten für ihn, da sollte man schon sehen, wie es ihr das Herz zerreißt. Und im 3. Akt ihr Gebet hat mich auch nicht überzeugt.
Neben Hans Sotin als wunderbarer Landgraf ist Wolfgang Brendel der einzige, welcher seine Rolle sowohl sängerisch als auch darstellerisch gestaltet. Zwar hätte er seinen Schmerz über Elisabeths stumme Abweisung im 3.
... Lesen Sie weiter... ›
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein entstaubter Tannhäuser 30. März 2007
Von DrFaust 2
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich freue mich, dass da eine Inszenierung entanden ist, die zuerst den Staubwedel einsetzte, aber trotzdem die Handlung dort spielen lässt wo sie hingehört.
Ich kann halt mit der Modernisierung nichts anfangen, darum ein besonderer Dank an Wolfgang Wagner, mit sparsamten Mitteln eine so gelungene Inszenierung auf die Bühne zu bringen.
Man bedenke, dass diese Aufführung jede Menge Probleme hatte.
Erst sagte Rene Kollo 1 Stunde vor Beginn ab, Herr Vasalle übrnahm kurzfristig, Frau Studer musste ebenfalls einspringen, dann fiel der Dirigent aus und Herr Sinopoli musste einspringen.Und dann doch so eine Aufführung auf die Bühne stellen, Alle Achtung.
Die Geschichte spielt nun mal im Mittelalter, und da gab es halt keine Smokings und allen anderen modernen Firlefanz.
Als Beispiel sei die Venusberg-Szene erwähnt, die in vielen Inszenierungen vor Peinlichkeiten nur so strotzt, die WW auch meisterhaft gelingt.
Die Besetzung- hier wäre es ungerecht, einzelne Bewertungen vorzunehmen.
Wenn, dann Wolfgang Brendel als der weltbeste Wolfam, Cheryl Studer als Elisabeth.
Last but not least das Orchester und der Dirigent sind einfach großartig.

Summit: Eine unbedingt empfehlenswerte Aufnahme, die auch Nicht Wagner Fans begeistern wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tannhäuser und seine Zerissenheit zwischen Eros und Moral müssen einfach berühren. Richard Wagner ist mit dieser Oper ein zeitloses Dokument gelungen. Seine Musik berührt, verführt und hebt gegebenenfalls auch den Zeigefinger.

Dem Orchester und den Interpreten gelingt es den geneigten Zuhörer sofort in den Bann zu ziehen.

Leider bleibt bei vielen Szenen die Interpretation der Gefühle fast völlig auf der Strecke. Zu steif, ja teilweise ferngesteuert agieren die Figuren.

Cheryl Studer Sopran ist wunderbar; aber nicht differenziert genug um Unschuld, verletzten Stolz, Wehmut, Verzagen und unerschütterlichen Glauben zu vermitteln. (Ich vergleiche immer mit Elisabeth Grümmer) Äusserlichkeiten sind ja in Opern zweitrangig. Aber unter einer verletzten, frommen und unschuldigen Jungfrau, stellt man sich doch eine andere Person vor als Cheryl Studer (Sorry). Ebenso mag es Richard Versalle nicht gelingen als reumütiger und doch noch lasziver Tannhäuser zu überzeugen. Studer und Versalle sind einfach zu steif! (Tut mir leid). Aber Oper hat nicht nur Orchester und Stimme, sie hat auch eine "Bühne"!

Hans Sotin als Landgraf Thüringens interpretiert wunderbar. Wolfgang Brendel überzeugt ohne Abstriche. Und Ruthild Egert-Ely interpretiert die Venus gefühlsbetont, sinnlich, und mag mit ihrem geschmeidigen Sopran durchaus verführen.
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