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Wagner, Richard - Rienzi, der letzte der Tribunen (2 Discs, NTSC)

Torsten Kerl , Camilla Nylund , Philipp Stölzl    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 38,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Preis für alle drei: EUR 75,26

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Produktinformation

  • Darsteller: Torsten Kerl, Camilla Nylund, Ante Jerkunica, Krzysztof Szumanski
  • Regisseur(e): Philipp Stölzl
  • Format: Classical, NTSC, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Niederländisch (Unknown)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Arthaus Musik (Naxos Deutschland GmbH)
  • Erscheinungstermin: 6. September 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 156 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003X8597A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.574 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Mit Rienzi, der dritten vollendeten Oper Richard Wagners, erreichte der Komponist seinen ersten musikalischen Erfolg, der ihm einst den Durchbruch bescherte. Der Volkstribun Cola di Rienzo aus dem 14. Jahrhundert wird 500 Jahre später als Rienzi zur Titelfigur der literarischen Geschichtsschreibung und erlebt damit seine Wiedergeburt. Richard Wagner nahm sich den Roman des englischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton aus dem Jahr 1835 als Grundlage, um seine heroische Oper vom Aufstieg und Fall des Rienzi zu schreiben. Heute gilt das Werk als Scheiterstück. 1905 erlebte Adolf Hitler die Aufführung von Rienzi und war begeistert. Er bekannte diese Oper bald zu seiner Lieblingsoper, die alsbald auch zu nationalsozialistischen Propagandazwecken genutzt wurde.

Philipp Stölzl gab 2010 mit Rienzi sein Regie-Debüt an der Berliner Oper. Der Regisseur wagte den Schritt, das Werk als Parabel auf den Aufstieg Hitlers zu inszenieren. Das hauseigene Ensemble sowie die herausragenden Sänger unter der Leitung von Sebastian Lang-Lessing überzeugen das Publikum mit ihrer Leistung. Ausgezeichnet disponiert sind Torsten Kerl als Protagonist Rienzi, aber
auch die erstklassige Camilla Nylund in der Rolle der Schwester Irene oder Ante Jerkunica als Steffano Colonna.

"Musik"
Orchestra of the Deutsche Oper Berlin
Conductor: Sebastian Lang-Lessing
Chorus and Extra-Chorus of the Deutsche Oper Berlin
Chorus Master: William Spaulding

"Interpreten"
Rienzi - Torsten Kerl
Adriano - Kate Aldrich
Irene - Camilla Nylund
Steffano Colonna - Ante Jerkunica
Paolo Orsini - Krysztof Szumanski
Cardinal Orvieto - Lenus Carlson
Baroncelli - Clemens Bieber
Cecco del Vecchio - Stephen Bronk
Rienzi Stand-in - Gernot Frischling

Produktbeschreibungen

Rienzi (2 Dvd)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft inzeniert 1. Januar 2011
Von Boa Thor
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Rienzi, eines von Wagner heute eher unpopulären Werken, ist politisch ein heisses Eisen. Unter der Regie des Namenhaften Philipp Stölzl ist hier eine moderne Inzenierung gelungen die durch Simplizität und dabei ganz unverkünstelt beeindruckt. Menschenmassen, hartes Licht und drei dunkel gehaltene Bühnenbilder sind die Kernelemente der Inszenierung. Insbesondere der letzte Akt beeindruckt durch Einfallsreichtum. Erst hier spitzt sich das Drama um den hier gnadenlosen Rienzi in der kurz gehaltenen Inszenierung zu. Der letzte Akte spielt gekonnt auf die letzten Stunden des tausendjährigen Reiches an.

Zum Inhalt:
Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Anspielung. Rienzi setzt sich beim Streit zwischen dem Stadtadel als Retter des Volkes in Szene und entledigt sich anschliessend in einer Nacht der langen Messer von "Verrätern" und Opposition. Doch einigen gelingt rechtzeitig die Flucht aus der Stadt, der Gegenschlag wird durch Verrat und Rebellion möglich, das wankelmütige Volk wechselt schliesslich die Seiten und Rienzi ist mit seinem Genossen plötzlich isoliert. Sicher ist das keine 1:1 Umsetzung des wagnerschen Meisterwerks um den letzten Tribun, aber eine Leseart die durchaus ihren Reiz hat.

Zum Gesang:
Vollmundig und Wohlklingend, ja Rienzi beherrscht meiner Meinung nach sein Organ. Das kann man aber leider nicht von allen Rollen behaupten, insbesondere die weibliche besetzte Nebenrolle schwächelt etwas.

Fazit
Ich habe die Oper auch Live in Berlin gesehen, die Inzenierung gewinnt besonders durch die Kürze an Würze, nicht nur wegen der katastrophalen Bestuhlung in der deutschen Oper.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum müssen Regiseure immer zerstören? 30. September 2011
Von JoMü
Format:DVD
Rienzi war - neben den Meistersingern - Hitlers Lieblingsoper. Das ist aber kein Grund den Rienze als "Hitler" erscheinen zu lassen. Die Regie liegt zwischen Schwachsinn und Dummheit. Und das beginnt schon bei der Ouvertüre. Die war, wie mir schein, Charly Chaplin nachempfunden. Doch der hat sein Handwerk beherrscht.
Das Gebet des Rienzi - um nur ein Beispiel zu nennen - empfinde ich als geschmacklos. Und dann die Unart alles mit Videos zu kommentieren. Hier wird der Zuschauer wohl für dumm gehalten. Um nur drei Probleme aufzuzeigen. Diese Regie-Fehlleistung erzeugt soviel Ärger, dass die musikalische Gestaltung auf der Strecke bleibt. Trotz der hervorragenden Sänger.
Schade - hier wurde eine Chance vertan!
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4.0 von 5 Sternen Rienzi 14. April 2014
Von Warum?
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Das war o.K. und ist doch schon lange erledigt!ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Philipp Stölzl gegen Richard Wagner 18. Dezember 2013
Format:Blu-ray
Rienzi entstand 1842, nur wenige Jahre vor der Revolution von 1848. Rienzi ist Wagners Freiheitsheld, der mutig gegen eine gewalttätige Adelsherrschaft aufsteht. Wenn dies Hitlers Lieblingsoper wurde, so nicht wegen dieser politischen Botschaft, sondern weil er sich mit dem Volksheld Rienzi identifizierte.

Was Hitler nicht wahrnahm, ist der Gegensatz zu der von ihm errichteten Diktatur: Rienzi erstrebt nicht für sich die Macht, er will nicht König werden, das Volk soll frei sein. Hitler blendete das alles aus.

Das Regiekonzept Philipp Stölzls folgt nicht Wagners Absichten, sondern der verzerrten Wahrnehmung Hitlers. Überdeutlich, geradezu penetrant, wird Rienzi mit Hitler gleichgesetzt. Zu Wagners Text passt das überhaupt nicht, ebenso wenig zur Musik. So hat der Zuschauer stets zwei entgegengesetzte Botschaften zu verarbeiten: Es wird von Befreiung gesungen, gleichzeitig eine Diktatur inszeniert.

Müssen wir Hitlers Torheiten wiederholen? Schade um die hier hervorragend wiedergegebene Musik Wagners.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rubicon
Format:DVD
Inszenierung:
Die vorliegende Rienzi-Inszenierung mag Geschmacksache sein, das zeigen auch die Rezensionen in der Presse. Philipp Stölzl hat aber aus meiner Sicht eine zumindest in sich stimmige Deutung des Rienzi vorgelegt und lässt seinen Rienzi in einem faschistoiden Umfeld spielen. In Deutschland gelingt eine solche Atmosphäre am leichtesten durch Anspielungen auf die Hitler-Diktatur. Schon während der Ouvertüre blickt man aus dem Panoramafenster von Hitlers Berghof, wo Rienzi als Diktator zum einen die Ouvertüre mitdirigiert und zum anderen einen Tanz in Trance abliefert. Auch im weiteren Verlauf spart Stölzl nicht mit Anspielungen auf die Nazi-Dikatur (Modelle von "Germania", Videos vom "neuen Rom", die stark an Wochenschau-Berichte erinnern, Wehrmacht-Helme der Soldaten usw.). Die Inszenierung thematisiert aber nicht das Dritte Reich, sondern veranschaulicht sehr gut die Gefahr, der auch jeder Held ausgesetzt ist, wenn ihm vom Volk unermesslich viel Macht geschenkt wird. In diesem Fall von einem Volk, das sich in totaler Identifikation freiwillig uniformiert, sich im zweiten Teil zunehmend von Rienzi entfremdet, weil ihm dieser nicht radikal genug ist, und ihn am Ende schließlich stürzt.

Das spezifisch faschistische Umfeld zwingt sich aufgrund der Vorlage zwar nicht unmittelbar auf, erscheint aber stimmig, weil dieser Rienzi in der ehemaligen "Reichshauptstadt" der Nazi-Dikatur inszeniert wurde und weil Rienzi nun einmal Hitlers Lieblingsoper war.
Insgesamt finde ich die Inszenierung sehr gelungen, wer jedoch werkgetreue Aufführungen bevorzugt, sollte die Finger davon lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Rienzi - ekelhaft und unvorstellbar dumm !
Die ganze Inszenierung ist eine Kulturschande, man kann nur kotzen, wenn man solche Abartigkeiten sich ansehen muß. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von derby veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Disk is fully compatible with my American Blu-Ray player
Shippinginformation was unclear( even though I can read German) & expensive (seemed to get lost in Croydon...shipping added about 50% to cost... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von amazondoc veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kreative Inszenierung
Zur Handlung: Im 14. Jahrhundert wird Rom wird durch Adlige terrorisiert. Diese werden in einem Volksaufstand unter Führung von Rienzi niedergeworfen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2012 von Markus Doerr
5.0 von 5 Sternen Grandiose Sänger!
Hallo zusammen,
ich habe meinem Mann diese DVD gekauft. Er ist großer Wagner-Fan und hatte von dieser Oper noch nichts gehört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2011 von Regina Wüster
3.0 von 5 Sternen Warum?
Ich bin Richard Wagner Fan. Deshalb meine Frage: "warum tut man einem Toten so etwas an?" Dieser Herr Philipp Stölzl sollte Bildhauer werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2010 von clipperc
4.0 von 5 Sternen Torsten Kerl`s - Rienzi -
Die Inszenierung von Philipp Stölzl projeziert die Handlung in eine neuzeitliche, faschistoide, gesellschaftliche Struktur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2010 von Hans-Georg Seidel
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