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Wagner, Richard - Das Rheingold

Staatsorchester Stuttgart , Wolfgang Probst , Janos Darvas , Thorsten Fricke    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 35,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Wagner, Richard - Das Rheingold + Wagner, Richard - Götterdämmerung (2 DVDs)
Preis für beide: EUR 78,98

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Produktinformation


Rezensionen

Kurzbeschreibung

""Libretto" Richard Wagner "Darsteller" Wotan: Wolfgang Probst Donner: Motti Kastón Froh: Bernhard Schneider Loge: Robert Künzli Alberich: Esa ruuttunen Mime: Eberhard Francesco Lorenz Fasolt: Roland Bracht Fafner: Phillip Ens Fricka: Michaela Schuster Freia: Helga Rós Indridatóttir Erda: Mette Ejsing Woglinde: Catriona Smith Wellgunde: Maria Theresa Ullrich Floßhilde: Margarete Joswig"

Produktbeschreibungen

Im Beiheft dieser DVD, die eine gefeierte Produktion der Stuttgarter Staatsoper dokumentiert, heißt es "Wohl dem, der Glück wie Können auf seiner Seite weiß. Joachim Schlömers Rheingold-Inszenierung im Bühnenbild von Jens Kilian entpuppte sich als dramatisch fundierter, in seiner inneren Logik bestechender Entwurf ein Kammerspiel von Strindberg'schem Zuschnitt. Heutige Menschen sind es, die mit all ihren Verstrickungen die hermetische Einheitsbühne bevölkern; den Zauberberg-Bewohnern nicht unähnlich, agieren sie - meist gegen-, nebeneinander - als moribundüberreizte Gestalten inmitten von Heilwasserbrunnen, klassizistischen Säulen und marmornen Handwaschbecken. Rheingold - eine Alltagstragödie."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ring-Tetralogie in Stuttgart 22. Februar 2004
Mit dem Rheingold beginnt der „Tabubruch" der Stuttgarter Staatsoper: Unter dem Intendanten Klaus Zehelein entschloss man sich, alle 4 Teile des Rings von verschiedenen Regisseuren inszenieren zu lassen. Das Ergebnis fand ein überragend positives Echo in den Medien; nun liegt der erste Teil als DVD vor.
In einem Einheitsraum - einem Jugendstil-Ambiente aus der Gründerzeit mit Empore, Fahrstuhl und Springbrunnen - lässt Joachim Schlömer die Götter, Riesen und Nibelungen stringent ihre Intrigen und Machspiele ausführen: eine kurzweilige und überzeugende Produktion. Die Leistung des Stuttgarter Staatsorchester und alle Sängerdarsteller runden das Bild ab. Es ist sehr zu begrüßen, dass diese Produktion als DVD einem breiteren Publikum zur Verfügung steht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Originell, aber stilvoll 6. Januar 2005
Von zms
Die Aufführung überzeugt durch das technische Niveau ebenso wie durch die Optik, die auf Extreme und bloße Effekthascherei verzichtet.
Die Bühne zeigt den Innenraum eines größeren Gebäudes, in dessen Mitte ein Brunnen zum Mittelpunkt der Rheintöchter-Scherzerei wird. Eine Galerie dient als Wohnraum der Götter. Auch die weiteren Szenen finden in diesem Aufbau statt, durch die Beleuchtung verfremdet.
Bauten und Kostüme erinnern an die 20er bis 50er Jahre, ganz genau ist dies nicht gekennzeichnet. So entsteht der Eindruck des Alten, aber ohne den Historismus vergangener Zeiten. Als ich nach dieser Stuttgarter Inszenierung eine Rheingold-DVD von der historisierenden New Yorker Aufführung von vor 15 Jahren gesehen habe, kamem mir gerade die Fantasie-Kostüme abstoßend vor, stellenweise ein wenig lächerlich. Dies hat vielleicht damit zu tun, dass das Theater (und die Oper) mit Schminke und allem drum und dran aus einer filmlosen Zeit stammen. Heute ist man bei solchem Themen-Hintergrund an die Hollywood-Effekte gewöhnt; die historisierende Wagner-Aufführung wirkt daher schnell altmodisch. Letztlich ist es auch eine Geschmackssache.
Die DVD hat Untertitel in mehreren Sprachen (auch Deutsch), dazu kann man zusätzliche "Obertitel" einschalten. Eine insgesamt sehr erfreuliche Produktion, die einen dazu einlädt, sich auf diese schwer erschließbare Oper einzulassen.
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4.0 von 5 Sternen Rheingold entmythologisiert -"geerdet" 11. August 2011
Von Hans-Georg Seidel TOP 500 REZENSENT
Der von der Presse hochgelobte Stuttgarter Ring beginnt mit einer Joachim Schlömer Inszenierung, die in ihrer entmythologisierten Bühnenbildgestaltung auf die singschauspielerische Interaktion abstellt. Hier treten Charaktere gegeneinander an, hautnah, lebensnah, auf der Bühne des Lebens. Sie "schwitzen" die Konflikte quasi auf der Bühne aus. Man sollte zuerst zwingend das Beiheft lesen, um die Vorgaben des Regisseurs zu deuten. Hieraus ergibt sich schon, daß diese Inszenierung ein Alptraum für Alt-Wagnerianer ist, eine Offenbarung für Verfechter des Regietheaters. Die Gestaltung ist spannungsgeladen und prall, derb, mit Bildern, die dem reinen Ästheten unerträglich sein werden. Das singschauspielerische Ensemble liefert eine geschlossen, herausragende Leistung.
Ebenso herausragend das Dirigat von Lothar Zagrosek. Pointiert, wenig Pathos, in Richtung schlank, aber involvierend.

Insgesamt eine unbedingte Empfehlung für Verfechter des Regietheaters. Ganz großes Musiktheater. Meine persönliche Wertung von "nur" -4 - Sternen, ergibt sich aus dem Umstand, daß mir dann die totale, bühnenbildliche Entmythologisierung, etwas zu weit ging, aber die ungemeine, singschauspielerische Präsenz schon ein Erlebnis ist. Gerade auch an diesem, auf schauspielerische Interaktion zugeschnittenen Konzept, einem Konzentrat der mitmenschlichen Konflike, merkt man, wie tragend und substanzvoll der Inhalt des Rings ist.
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