Martin Geck hat auch schon einen herrlichen Fotoband ueber Wagner veroeffentlicht, und hier hat er in der bekannten, kompakten rororo-Manier sehr nett ueber Wagner und seine Zeit geschrieben.
Wir erfahren, was Wagner wann komponierte, lesen von seinen Konflikten mit Frauen und dem Geld, erfahren von seinem maerchenhaften Kontakt zu Ludwig dem 2., lesen vom Ring, vom Tristan und dem Bau des Festspielhauses in Bayreuth. Leiden mit seiner ersten Frau Minna Planer, freuen uns fuer Cosima, und leiden wieder mit ihr, wenn Wagner ploetzlich wieder eine neue Muse entdeckt. Aergern uns mit Buelow, verstehen Liszt, laecheln ueber Nietzsche,... ein wunderbares Gesamtbild entsteht hier vor unseren Augen und wieder einmal ist die rororo-Monographie ein herrlicher Ueberblick, ein Einstieg und eine Quelle - bis auf ein Gedicht von von Herrn Geck selbst, das hoechst zweifelhaft ist und wohl in einer Bierlaune entstanden sein muss - wieso haben Sie das eingefuegt, Herr Geck?
Aber davon abgesehen: sehr lesenswert,
Es sei empfohlen.