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Wagner, Richard - Lohengrin (2 DVDs)

Cheryl Studer , Plácido Domingo , Brian Large    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,99
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Cheryl Studer, Plácido Domingo, Robert Lloyd, Hartmut Welker, Orch. der Wiener Staatsoper
  • Regisseur(e): Brian Large
  • Format: Classical, Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Arthaus Musik GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. April 2003
  • Produktionsjahr: 1990
  • Spieldauer: 219 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008MLVI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.743 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

""Libretto" Richard Wagner "Darsteller" Lohengrin: Plácido Domingo Heinrich der Vogler: Robert Lloyd Elsa von Brabant: Cheryl Studer Herzog Gottfried: Karl Scheiner Friedrich von Telramund: Hartmut Welker Ortrud: Dunja Vejzovic Der Heerrufer des Königs: Georg Tichy u.a. "Musiker" Orchester des Österreichischen Bundestheaters Chor und Orchester der Staatsoper in Wien Leitung: Claudio Abbado "Regie" Bühnen-Regie: Wolfgang Weber Video-Regie: Brian Large "Aufnahme" 1990 "Lohengrin" Die Handlung seiner "romantischen Oper" Lohengrin siedelte Wagner in der "ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts" an - eine Zeitangabe, die Regisseur Wolfgang Weber und seine Bühnenbildner Rudolf und Reinhard Heinrich bei ihrer Inszenierung an der Wiener Staatsoper im Jahre 1990 offenbar sehr ernst nahmen. Wir erleben tatsächlich ein frühes, düsteres Mittelalter: gedeckte Farben, dunkle Wolken, karge Landschaften und einfache Formen beherrschen die Szene. Webers Schlichtheit ermöglicht eine klare Symbolik, seine Inszenierung macht sich nicht durch Spektakuläres wichtig, sondern unterstreicht die von der Musik vergegebene Dramaturgie und läßt den hervorragenden Sängerdarstellern dieser denkwürdigen Aufführung unter Leitung von Claudio Abbado, der sich damit erstmals Wagner zuwandte genügend Raum zu Entfaltung: In den Hauptrollen brillieren Cheryl Studer als Elsa und Placido Domingo als Lohengrin - jene Partie, in der er als 27-jähriger 1968 an der Hamburgischen Staatsoper debütierte."

Produktbeschreibungen

Die Handlung seiner "romantischen Oper" Lohengrin siedelte Wagner in der "ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts" an - eine Zeitangabe, die Regisseur Wolfgang Weber und seine Bühnenbildner Rudolf und Reinhard Heinrich bei ihrer Inszenierung an der Wiener Staatsoper im Jahre 1990 offenbar sehr ernst nahmen. Wir erleben tatsächlich ein frühes, düsteres Mittelalter gedeckte Farben, dunkle Wolken, karge Landschaften und einfache Formen beherrschen die Szene. Webers Schlichtheit ermöglicht eine klare Symbolik; seine Inszenierung macht sich nicht durch Spektakuläres wichtig, sondern unterstreicht die von der Musik vorgegebene Dramaturgie und lässt den hervorragenden Sängerdarstellern dieser denkwürdigen Aufführung unter Leitung von Claudio Abbado genügend Raum zur Entfaltung in den Hauptrollen Cheryl Studer als Elsa und Placido Domingo als Lohengrin - die Partie, in der er als 27Jähriger 1968 an der Hamburgischen Staatsoper debütierte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Mittelmaß, wenig Athmosphäre 17. Juni 2003
Format:DVD
Nun wird dem "Lohengrin" die in jeder Beziehung heterogene "Reihe" von Wagnerschen Werken auf DVD fast komplettiert (nur ein "Holländer", von den Jugendwerken abgesehen, fehlt noch). Die Liveaufnahme aus Wien stammt aus dem Jahr 1991. Nun ist es für eine Rezension keine gute Idee, allzuviele Vergleiche zu anderen, zudem nicht auf DVD erhältlichen, Aufnahmen zu ziehen, aber im vorliegenden Fall halte ich das für sinnvoll.

Schon Wagner sagte sinngemäß über seine romantische Oper: "Wer darin eine ausschließlich mittelalterlich-romantisierende Frage sieht, der hat den Lohengrin nicht verstanden". Das muß man natürlich auch einem Regisseur zu Bedenken geben, der vor allem viel Wert auf das spezifisch Mittelalterliche dieses Werkes legt: Die Kostüme sind so gestaltet, als solle der "Lohengrin" zu einer Historienoper umgedeutet werden, die Bühnenbilder sind zwar ebenfalls historisch, aber doch nur angedeutet und wenig glaubwürdig - eine in meinen Augen nicht gerade gelungene Mischung. Daß es auch anders geht, beweisen die beiden Bayreuther Konkurrenzaufnahmen, wo Götz Friedrich mit geradezu genialen Lichtstimmungen und Stilzitaten von Wieland Wagner arbeitet, und Werner Herzog mit Laser, Wellen-, Nebel- und Schneemaschine eine neue Art von fast cineastisch anmutender Athmosphäre auf die Bühne zaubert. Und das ist es auch genau, was der vorliegenden Aufführung fehlt: Athmosphäre. Alles wirkt statisch, grau in grau, das Licht langweilig und nicht der Situation angemessen (sogar die Tag-Nacht-Gegensätze werden nivelliert). Dazu eine äußerst langweilige Personenregie: Man steht nutzlos herum, singt und macht ab und an eine übertriebene Geste - das taugt höchstens als szenisch gewordene Wagner-Karikatur.

Claudio Abbado am Pult steht da naturgemäß auf etwas verlorenem Posten. Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt zwar präzise, aber nicht mitreißend, mit brachialer Dynamik, aber ohne Spannung. Ein gewaltig besetzter Chor überrascht zunächst positiv, läßt aber gerade bei schwierigen Passagen rhythmische Präzision vermissen.

Von den Solisten überzeugt vor allem Hartmut Welker als Telramund in jeder Beziehung: er setzt seine recht hell timbrierte Baritonstimme mit bester Deklamation und schauspielerischer Höchstleistung ein - kurz, er ist glaubwürdig. Vokale Höchstleistungen vollbringen auch Robert Lloyd (König Heinrich) mit recht leichter, niemals dröhnender Baßstimme, und eine ungewöhnlich lyrisch-leichte Cheryl Studer (Elsa), die ihre Stimme, mit wenigen Ausnahmen, ungewöhnlich stark zurückhält. Leider stehen beide ansonsten nur herum.

Placido Domingo hinterläßt keinen sonderlich positiven Eindruck: zwar hört man nichts spezifisch italienisches mehr heraus, aber seine Stimme klingt hier deplaziert, dünn und sehr angestrengt - besonders lange Töne preßt er hörbar nach, bei der Anklage in III verläßt ihn die Kraft. Dazu eine allenfalls ausreichende Aussprache mit deutlichem Akzent, und im Schwanengruß (I) sogar Intonationsprobleme! Dunja Vejzovic als Ortrud hinterläßt da keinen besseren Eindruck, wirkt gerade in der Schlußszene zu schwach und im 2. Aufzug uninformiert.

Die Technik der DVD geht in Ordnung, das Bild ist von befriedigender Schärfe, der Ton sauber mit guter Textverständlichkeit, vermittelt sogar einen Eindruck vom typischen "Wiener Staatsopernklang" mit dominanten Streichern. Wie üblich ist der 5.1 Sound kein echter, sondern ein aus der originären Stereoaufnahme zusammengemischter Notnagel.

Wer unbedingt einen "Lohengrin" auf DVD besitzen möchte, kann dennoch zugreifen, wenn er etwas Mittelmaß erträgt. Ansonsten sollte man sich nach den noch auf VHS erhältlichen Aufnahmen unter Nelsson/Friedrich und Schneider/Herzog (beide Bayreuth) umsehen oder der von der Inszenierung ähnliche angelegte, doch erheblich hochwertigere New Yorker Aufnahme unter Levine und Everding (mit P. Hofmann und L. Rysanek).

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lohengrin- durchaus empfehlenswert 5. Januar 2008
Von DrFaust 2
Format:DVD
Den bisherigen Rezensionen kann ich nur teilweise zustimmen.
Ich finde die Inszenierung gelungen, die Besetzung außer Ortrud (etwas zu harte und schrille Interpretation),
aber Hr.Domingo und Fr.Studer, sind OK.
Auch die Qualität der Aufnahme ist sehr gut.
Zum Glück bleibt die Handlung dort wo sie hingehört, nämlich 2.Hälfte des 10.Jahrhunderts. Dafür herzlichen Dank.
Durchwegs ansprechende sehr gute Sänger.
Herr Abado hat das sehr präzise spielende Orchester sehr wohl im Griff.
Was bei den Wiener Philharmonikern nicht einfach ist;sind sie doch als eigensinnig und stur bekannt.
Drum, eine Unterhaltung und kein Lehrgang für Kritiker.
Trotz der Länge der Oper immerhin 3 1/2 Stunden, kommt nie Langeweile auf.
Ich möchte mich unterhalten und nicht die Aufnahme bis ins kleinste Detail sezieren.
Da bleibt das Erlebnis auf der Strecke.
Von mir werden daher 4 Punkte gegeben.
Und eine Kaufempfehlung dazu.
Dr.Faust
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaufen Sie lieber was anderes 29. November 2003
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ich möchte ein Wort zur Klangqualität verlieren: Ich finde, heutzutage muss es besser gehen. An lauten Stellen wird der Ton künstlich zurückgefahren, um dann an leisen Stellen wieder hoch reguliert zu werden, damit man die Sänger auch ja gut hört. Dabei kommt ein ständiges Dauer-Forte heraus, das kaum erträglich ist. Bei plötzlichen Lautstärkendifferenzen kann das dazu führen, dass man für den Moment denkt, der/die Sänger(in) habe aufgehört zu singen. Aber nein! Es wurde nur lauter - leider nicht auf der DVD. Übrigens: Eine statischere Inszenierung kann man sich wohl kaum vorstellen. Warum hab' ich mir bloß keine CD gekauft?
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