Aus meiner Jugendzeit kenne ich den Schrecken "Tapeten entfernen". Auch im jetzigen Haus war das so. Doch dieser Schrecken hat nun ein Ende.
Das Testobjekt: Rauhfaser Tapete mit 1 bis 3 Anstrichen. An manchen Stellen ist die Tapete auf die vergipste Wand geklebt, an anderen Stellen ist auf dem Gips eine Kunstharzfarbe gestrichen und darauf die Tapete geklebt.
Das Gerät:
Wasser einfüllen, Schlauch anschließen und einschalten. Nach ca 3 Minuten kann man das Griffstück aus dem der Dampf austritt auf die Wand halten. Nach einigen Sekunden ist die Tapete so weich, dass man sie mühelos mit einem Spachtel abkratzen kann.
Früher musste ich die Tapete einritzen, befeuchten, warten, krazten, warten, befeuchten, ..
Jetzt kann ich problemlos mit der linken Hand den Dampfgriff aufsetzen, mit rechts spachteln und mich so an der Wand von rechts nach links weiterarbeiten.
Ich hatte als Zubehör gleich noch die Zahnwalze mitbestellt - diese war aber bisher nicht notwendig, da der Dampf auch so durch die Tapete dringt.
Da ich den Wassertank nie ganz leer laufen ließ, hielt der Dampf keine 2 Stunden.
Der Dampf tritt kontinuierlich aus - es gibt keine weiteren Taster oder Schalter. Daher ist ein leerer Eimer notwendig, um das Griffstück beim Aufheizen, Abkühlen oder in kleineren Pausen abzulegen.
Alle Teile werden heiß - direkte Verletzungsgefahr sehe ich nur dort, wo der Dampf austritt. Warnhinweise sind aber ausreichend vorhanden.
Die Luftfeuchtigkeit stieg im Raum auf über 70% an. Daher ist nach der Arbeit auf ausreichende Durchlüftung zu achten.
Fazit: absolut empfehlenswert.