Lange hat es gedauert, doch nun ist der neue Silberling "Wages of Sin" endlich auch hierzulande erhältlich, und man muss nicht länger auf die Import-Version zurückgreifen.
Was als Erstes sehr positiv auffällt, ist die üppige Ausstattung, mit der das neue Album daherkommt: Gleich 2 CD's, nicht weniger als 19 Songs (davon sind sieben altes, bislang unveröffentlichtes Material) und gleich zwei Video-Tracks sind eine ordentliche Menge Musik fürs Geld.
Und auch was eben diese angeht kann "Wages of Sin" voll und ganz überzeugen. Sämtliche Stücke kommen mit einem ordentlichen Maß an Brachialität und Gewalt aus den Boxen geschossen, ohne dabei jedoch auch nur einmal unausgegoren, dumpf oder verwaschen zu klingen, sondern zeichnen sich stets durch eine klare Struktur und treibenden Rhythmus aus. Auch das Gitarrenspiel weiß zu überzeugen und wird jedem Höhrer schnellen Zugang zu der Musik gewähren (und ihn so schnell auch nicht wieder loslassen).
Als Krönung des Albums ist dann noch dié neue Sängerin Angela Gossows zu erwähnen, welche dem Ganzen die nötige Aggressivität und finsteren Charme verleiht und ganz nebenbei ihren männlichen Metal-Kollegen zeigt, wie man es richtig macht.
Ein rundum gelungenes Album; sollte in keiner gut sortierten Sammlung fehlen!