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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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am 8. Mai 2012
Den Film fand ich beim ersten Sehen gut, inzwischen habe ich ihn mindestens fünfmal gesehen und es ist einer meiner Lieblingsfilme! Eigentlich ein Kultfilm!

Es ist grandios wie die Hauptakteure im bloßen Ansinnen, ihren Job professionell zu erledigen, selbstverständlich und im Vorbeigehen das Weltgeschehen manipulieren und nach ihren Zwecken verwenden oder eben wenden, insbesondere auch die berechenbaren Medien instrumentalisieren. Dabei scheinen sie es nicht einmal böse zu meinen oder ihr Tun als moralisch verwerflich zu betrachten, sondern sehen sich eben gänzlich Ihrem Job und seinem Codex verpflichtet. Wie wir!?
Mehrmals sehen lohnt sich sicherlich, denn viele liebevolle, köstliche Feinheiten wie z.B. das B9-Bomber Dementie und dahinter stehende Prinzip bekam ich bei all den Verflechtunen halt erst später mit.
Zudem sind die Themen des Films verstörend realitätsnahe und nahezu prophetisch, wenn man bedenkt, wann der Film gedreht wurde, nämlich u.a. vor dem Krieg gegen den Terror und sogar bevor das Oval-Office zum Oral-Office wurde...

Fazit: Sehr schnelle, smarte, schwarze Komödie, die man aufgrund ihrer Dichte ruhig häufiger sehen sollte.
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am 3. April 2003
Die US-Präsidentschaftswahlen stehen kurz bevor - da vergreift sich der amtierende Führer der Freien Welt an einer Pfadfinderin und stellt so den Erfolg der bereits auf Hochtouren laufenden Kampagne für seine Wiederwahl in Frage. Das ruft PR-Profi Conrad Brean (Robert de Niro) auf den Plan, in dem die Berater des Präsidenten einen mit allen Wassern gewaschenen Routinier finden, den aktuelle Umfrageergebnisse ebenso wenig aus der Ruhe zu bringen vermögen wie ein heimlich organisierter Rohschnitt eines von der gegnerischen Partei als Reaktion auf die sexuelle Verfehlung des Präsidenten produzierten TV-Spots, den man, o Perfidie, mit Maurice Chevaliers 'Thank heaven for little girls' unterlegt hat.
Während die von der aktuellen Situation offensichtlich überforderten Wahlkampfmanager noch laut darüber nachdenken, ob sich der Übergriff des Präsidenten gegebenenfalls schönreden lässt, weiß Brean ganz genau um das Gebot der Stunde - und das lautet: die Öffentlichkeit muss abgelenkt werden, und zwar qua eines neuen Themas, das den Sturm der Entrüstung, den die sexuellen Präferenzen des mächtigsten Mannes der Erde in der Öffentlichkeit entfesselt haben, ins Wasserglas verbannt. Und womit ließe sich soviel Wind machen?
Richtig - mit einer ausgemachten Krise, die noch den handfestesten, deftigsten Skandal von der Titelseite verdrängt. Nicht nur in der Liebe, sondern auch im Wahlkampf, so scheint die Überzeugung von Brean zu sein, ist alles erlaubt - und so ist auch ein Krieg nichts weiter, als ein legitimes Mittel, mit dem sich Politik machen lässt. Der müsse, so Brean, freilich nicht einmal geführt werden - sondern es genüge vollauf, ihn in Szene zu setzen. Klingt das hanebüchen? Des Präsidenten Wahlkämpfer, allen voran Winifred Ames (Anne Heche), wollen ihren Ohren zwar zunächst nicht trauen - aber da der förmlich aus dem Nichts Brean aufgetauchte Brean offenbar selbst an höchsten Stellen blindes Vertrauen genießt, hat der gewiefte Drahtzieher auch procura, seinen abenteuerlich klingenden Plan in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit dem egomanischen Hollywood-Produzenten Stanley Motss (Dustin Hoffman in einer seiner besten Rollen), dem leicht abständig wirkenden Country-Star Johnny Dean (Willie Nelson) und dem 'Knüllerkönig' (Denis Leary) webt Brean ein Netz aus geschickt lancierten Fehlinformationen, Halbwahrheiten und Lügen um albanische Terroristen, die angeblich in ihrer Heimat nicht nur ethnische Säuberungen durchführen, sondern darüber hinaus offenbar sogar über ein eigenes Atomwaffenprogramm verfügen, dass es ihnen gestattet, über die kanadische Grenze hinweg Kofferbomben in die Vereinigten Staaten zu verbringen ...
'Wag the Dog' ist eine brillante, gallige Satire über die Macht der Propaganda - und gerade in diesen Tagen so aktuell wie eh und je. Wenn z.B. in Levinsons Film dank 'state of the art special effects' ('Das haben wir im letzten Schwarzenegger-Film benutzt', merkt ein sichtlich stolzer Motss an) eine eigens gecastete Schauspielerin kurzerhand in ein fiktives Kriegsszenario montiert wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Regisseur Levinson und Drehbuchautor Hilary Henkin die während des ersten Golfkriegs von den Medien verbreitete Schauermär einer Babies aus Brutkästen reißenden Soldateska konsequent weitergedacht haben. Objektive Berichterstattung? In 'Wag the Dog' ist Berichterstattung Mittel zum Zweck; das, was real wirkt, ist nichts weiter als zynische Realsatire - ausgerichtet nicht an den Bedürfnissen derer, die sich informieren wollen, sondern derer, die informieren bzw. desinformieren wollen. 'Cui bono' - will sagen: wem nutzen die Nachrichten, die Medien verbreiten - und wer ist ihr Urheber? Das sind die Fragen, die 'Wag the Dog' stellt - und dass er das nicht moralisierend, nicht mit erhobenem Zeigefinger tut, macht den Film nicht nur äußerst sehenswert, sondern darüber hinaus zum schwarzhumorigen, intelligenten und unterhaltsamen Werk, das beim wiederholten Sehen sogar noch dazugewinnt. Zum einen ist das natürlich einem intelligenten Drehbuch und einer pointensicheren Inszenierung geschuldet - zum anderen aber auch einer mit sicherer Hand ausgewählter Besetzung: Dustin Hoffman liefert in der Rolle des verbitterten Produzenten Motss eine seiner fraglos besten Vorstellungen ab, Robert de Niro überzeugt ebenfalls - und der Rest des Ensembles steht den Hauptdarstellern in nichts nach (sehenswert: Woody Harrelson als Psychopath, dem irrtümlich die Rolle des glorreichen Kriegsveteranen zufällt und dessen abweichendes Verhalten Motss notgedrungen als Symptome eines Schützengrabensyndroms auszugeben sucht).
Das Ausgangsszenario von 'Wag the Dog' scheint übrigens die 'Lewinsky-Affäre' vorwegzunehmen: fast könnte man meinen, Bill Clinton müsse sich von Barry Levinsons ('Rain Man', 'Good Morning, Vietnam') Film aus dem Jahre 1997 zu seinem Techtelmechtel mit einer Praktikantin inspiriert haben lassen, das sich in der Folge zum 'Monicagate'-Skandal auswuchs.
Fazit: ein brillanter Film - auf einer DVD, die keine Wünsche offen lässt. Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe, die dem Zuschauer bei Wahl der englischsprachigen Originaltonspur auch deutsche Untertitel aufdrängt, lässen sich die (englischsprachigen) Untertitel beim UK-Import nach Belieben zu- oder wegschalten (Achtung: mit deutscher Tonspur bzw. deutschen Untertiteln wartet diese Ausgabe allerdings nicht auf). Bild und Ton der DVD sind m.E. makellos; wer zudem Gefallen an Bewegtmenüs findet und Wert auf eine hochwertige Zusatzausstattung (Featurettes, Trailer etc.) legt, ist mit dem UK-Import bestens bedient - und sogar noch ein bisschen besser als mit dem deutschen Pendant: den zuschaltbaren Audiokommentar, den die DVD bietet, verschweigen zwar selbst die Angaben auf der Rückseite der Verpackung - enthalten ist er auf dem UK-Silberling, im Gegensatz zur deutschen Ausgabe, aber nichtsdestotrotz.
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am 18. November 2002
Der amerikanische Praesident hat sich an einem Pfadfinder zu schaffen gemacht - und das wenige Tage vor der Wahl. Eine Katastrophe, die ihn eigentlich das Amt kosten wuerde. Eigentlich - waere da nicht sein mysterioeser Berater (Robert de Niro). Ein Spin Doctor, der kurzerhand einen Krieg gegen Albanien inszeniert, um seinem Chef den Hintern zu retten. Denn sind wir doch mal ehrlich: Die wenigsten Amerikaner wissen, wo Albanien liegt. Und wer kennt schon einen Albaner? Krieg ist schließlich das beste Mittel, um eine Wahl zu gewinnen. Wir leben im Zeitalter der Massenmedien, und das Volk will unterhalten werden. Dass es diesen Krieg in Wirklichkeit gar nicht gibt, stoert dabei kaum jemanden. Woher sollen die Amerikaner es auch wissen? Um die ganze Aktion zu refinanzieren, muss der Feldzug im Hollywood-Studio natuerlich auch entsprechend vermarktet werden. So wird kurzerhand ein Soldat mit dem Spitznamen "Shoe" erfunden, der in Gefangenschaft geraten ist und nun Durchhalteparolen an seine Mutter sendet. Was fuer ein Held! Aus schierer Solidaritaet und Vaterlandsliebe singen die Amerikaner gemeinsam das Lied vom "Good Old Shoe", werfen ihre Schuhe weg und kaufen sich neue - das Kriegs-Marketing funktioniert.
"Wag The Dog" ist nicht einfach nur eine Komoedie. Der Film ist eine bissige Gesellschafts-Satire. Mir wurde beim Ansehen zweierlei klar: Zum einen wissen wir von der politischen Wirklichkeit nur sehr wenig aus eigener Erfahrung. Das meiste sehen wir im Fernsehen, und da wir es nicht besser wissen, glauben wir es eben. Zum anderen ist das Gesellschaftssystem in jedem Staat dieser Welt anfaellig fuer Meinungsmanipulation (wenn diese strategisch gut geplant ist). "Wag The Dog" hat sich die fünf Sterne also redlich verdient, auch wenn der Film in den letzten 20 Minuten etwas aus dem Ruder laeuft.
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am 10. Juni 2015
Here's how it's done ! Learn all about it -- and forever be cured of childish beliefs in lies we are bombarded with on a daily basis. This is much, much more than any simple comedy or dark satire, this is an insider's view of poly-ticks (Timothy Leary) as it is really carried out in our world today. Cannot recommend this film too highly. Excellently cast and filmed, a keeper of a movie for any occasion, will pick you up when you are down and burst your hubris bubble when, like Icarus, you think you can fly higher. My rating would be 1000 stars -- but Amazon only lets me give 5.
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am 18. April 2012
Genau so stelle ich mir das Verhalten der amerikanischen Regierungen immer vor. Man inszeniert einen Vorfall ( Golf von Tonking wurde zum Vietnam Krieg, Polizei Aktion in Panama und Grenada, dann wurden Babys aus den Brutkästen in Bagdad genommen um sie dann sterben zu lassen, daraus dann Golfkrieg 1 , und und und... Der Weltpolizist hält alle anderen Länder auf diesem Planeten für Dumm.
Möchte wetten das dieser Film in Amerika kein kommerzieller Erfolg war, wenn der normale Amerikaner über genug Grips verfügt um zwischen Patriotismus und Realität zu unterscheiden.
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am 23. April 2013
Wag the Dog, ein echt klasse Film, der die Politik und das Show Business in einer besonders satirischen Art und Weise darstellt. Das beste daran, mann kann es sich tatsächlich in der Realität vorstellen. Nun, nicht so überzeichnet, aber in gewissen Dingen schon. Hoch lebe Shoemaker und der "Good Old Shoe"! Einfach brilliant!
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am 26. November 2005
Sagt Ihnen der Name Jessica Lynch noch etwas? Kennen Sie bestimmt: die Soldatin, die während des Irak Krieges gefangen genommen wurde, in einem irakischen Krankenhaus lag und dann von amerikanischen Soldaten befreit wurde. Seien Sie ehrlich ' das ist eine der Geschichten, die Sie aus dem Irak Krieg mitgenommen haben! Gut, später hat sich herausgestellt, dass die tapfere kleine Soldatin in keinen Hinterhalt geraten war, dass sie ihr Magazin nicht bis auf die letzte Patrone im Kampf gegen fiese irakische Soldaten leer geschossen hatte und dass sie im Krankenhaus keinesfalls vergewaltigt sondern gut versorgt wurde. Aber wen interessiert das später noch? Und bestimmt können Sie sich noch an den Moment erinnern, als die Saddam-Hussein-Statue gemeinsam von irakischen Zivilisten und amerikanischen Soldaten vom Sockel gestoßen wurde. Das waren tolle Bilder! Und sonst???

Was wissen Sie genaueres über die Opfer des Krieges? Oder die Bestechungsskandale, die vor und nach dem Krieg kurzzeitig in den Medien die Runde machten und aufzeigten, das die Aufträge für den (viel zu überteuerten) irakischen Wiederaufbau bereits schon lange vor dem Ausbruch des Krieges ausgehandelt waren?

Wenn Sie sich manchmal wundern, warum bei so vielen Fehlern und tödlichen Fehlentscheidungen dennoch Präsidenten und Parteien wiedergewählt werden, könnte Ihnen der Film helfen zu verstehen. Er erklärt, wie politische Nachrichten auch(!) gemacht werden. Der Film zeigt in genial überzogener Weise, wie die Medienklaviatur bedient werden kann, um die Aufmerksamkeit der Medienmeute gezielt auf Nebenschauplätze zu locken, doch dabei ist er näher an der Realität, als wir es uns selbst wünschen würden. Glauben Sie nicht? Wenn Sie den Film sehen und Dustin Hofman sagt 'Oh mein Gott, wir haben den Helden vergessen!' stellen Sie sich die Medienberater im Pentagon vor als sie die ersten massiven Kritiken in der Zeitung lasen ' das war, das kann ich mir zumindest gut vorstellen, die Geburtsstunde von Jessica Lynch als Medienereignis.
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am 2. Juli 2014
Es gibt kaum einen Film, der mit einer derartigen Besetzung und einem solchen Sarkasmus die Politik und ihre Pressearbeit auf den Arm nimmt. Die Schauspieler gehen dabei voll in ihrer Rolle auf. Mehr als sehenswert.
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am 9. Mai 2016
Die Lieferung erfolgte schnell und unkompliziert. Die DVD kam ohne Macken an und lässt sich auf allen Geräten bestens abspielen. Der Film ist ohnehin ein absolutes Muss, meiner Meinung nach!

Ich bin voll und ganz zufrieden!
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am 30. April 2016
Dieser Film ist von Anfang bis Ende super. Witzig, intelligent, unterhaltsam, zum nachdenken und mitdenken. Da immer wieder neue Wendungen kommen, wird er nie langweilig oder zu vorhersehbar. Zeitweise ist der Humor ziemlich schwarz, allerdings immer im geeigneten Rahmen.
Ich habe und werde ihn immer wieder sehen. Macht jedes Mal wieder Spaß.
*Film für Menschen, die sich gerne über Verschwörungstheoretiker und überpatriotische Amis lustig machen..
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