Filmproduzent: "Was meinst du. Wollen wir dem Präsidenten den Friedensnobelpreis besorgen?"
Mr. Brean: "Nein, unser Job endet mit dem Wahltag."
Filmproduzent: "Ach, komm schon."
Mr. Brean: "Wegen der Symmetrie?"
Filmproduzent: "Genau [...] unser Mann hat Frieden gebracht."
Mr. Brean: "Schon, aber es gab keinen Krieg."
Filmproduzent: "Eine umso größere Leistung!"
Der Präsident der Vereinigten Staaten steht knapp zwei Wochen vor der Wiederwahl, als ein pikanter Sexskandal das Blatt für den Konkurrenten zu wenden scheint. Die Berater des Präsidenten holen Konrad Brean, Mr. Alleskleber, der auf recht kreative Art das Problem löst.
Der Film ist eine Satire - eine intelligente Satire - auf mediale Inszenierung, denn Mr. Brean schlägt nichts geringeres vor, als einen Krieg mit Albanien zu führen. Nicht in echt, sondern für das Fernsehen. Also heuert er einen Filmproduzenten aus Hollywood an, und die Inszenierung beginnt. Es werden Folkslieder voller Nationalstolz, Kriegslieder, Nachrichtenclips, und natürlich jede Menge Merchandising erfunden.
Hilary Henkin und David Mamet haben ein hervorragendes Drehbuch verfasst, mit witzigen, hintergründigen Dialogen, die durch den Regisseur Barry Levinson in eine fließende Inszenierung verwandelt wurde. Und die Hauptdarsteller Dustin Hoffman, Robert De Niro und Anne Heche liefern feinstes Schauspiel.