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Wachstum!: Die Zukunft des globalen Kapitalismus
 
 
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Wachstum!: Die Zukunft des globalen Kapitalismus [Gebundene Ausgabe]

Karl-Heinz Paqué
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG (2. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446423508
  • ISBN-13: 978-3446423503
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.704 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit frischer Sprache gelingt dem Ökonom Karl-Heinz Paqué ein lesenwertes Plädoyer pro Wachstum und Globalisierung." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24. September 2010 "Paqué argumentiert verständlich, unaufgeregt und sorgfältig, zahlreiche Exkurskästen lockern den Text auf. Gut lesbare Pflichtlektüre für alle, die in der Wachstumsdebatte mitreden wollen." Capital, November 2010 "Brillant ist der erste Part, in dem Paqué faktenreich, aber in flüssigem Stil und ohne in den grässlichen Ökonomenslang zu verfallen nachzeichnet, wie es zur Industriegesellschaft kam, wie Wachstum entstand und entsteht und wie man es misst. Gerade diesem Teil wünscht man viele Leser, und zwar aus zwei Gründen: Paqués Darstellung der Wachstumskräfte bezieht sich nicht auf blutleere Konzepte und Trends, sondern sie bezieht sich letzten Endes auf den Willen des Einzelnen, sein Wissen zu vermehren und sein Leben zu verbessern. So entstehen Innovationen und eine höhere Produktivität. Und zweitens würde vielleicht schon die Lektüre des kurzen Abschnitts zur Messung von Wachstum und zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vielen Lesern helfen, Irrtümer über den Wachstumsbegriff zu vermeiden." Thomas Hanke, Handelsblatt, 17. September 2010

Kurzbeschreibung

Wirtschaft ist ohne Wachstum undenkbar: Unternehmen wollen ihre Gewinne steigern, Anteilseigner ihre Aktienkurse, ganze Volkswirtschaften ihr Bruttoinlandsprodukt. Wer nicht wächst, stirbt, so scheint es. Doch diese Sicht wird zunehmend in Frage gestellt. Immer mehr Wachstumskritiker fordern die Abkehr vom "Wachstumswahn". Sie tun es laut und offen. Ihre Argumente: Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, es führt zu unbeherrschbaren Finanzkrisen, es spaltet die Gesellschaft in Arm und Reich. Karl-Heinz Paqué nimmt diese Kritik sehr ernst, vertritt aber eine ganz andere Sicht. Er zeigt in seinem Buch: Die drängenden ökologischen und sozialen Probleme der Menschheit sind nur durch Wachstum zu lösen. Wer Wachstum verteufelt, der liegt nicht nur sachlich falsch. Er begibt sich auch moralisch auf abschüssigen Grund. Die Frage, wie wir Wachstum bewerten - ob wir es entschieden bejahen oder zutiefst ablehnen -, ist alles andere als ein akademisches Problem. Sie ist entscheidend für die Weichenstellungen, die wir in der Politik und in der Wirtschaft vornehmen: Sollen wir für die Zukunft unserer Gesellschaft weiterhin auf Wachstum setzen? Und wenn ja, wie muss dieses Wachstum aussehen? "Eine überzeugende Analyse: Nicht Geld und Gier, sondern Technik und Wissen sind der Kern dessen, was Wirtschaftswachstum in der Globalisierung ausmacht. Deshalb, so Paqué, muss Wachstum ein politisches Ziel bleiben. Recht hat er." Prof. Dr. Roman Herzog, Bundespräsident a. D.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Berner TOP 1000 REZENSENT
Eine Enttäuschung. Die Frage, ob fortgesetztes Wirtschaftswachstum möglich ist, ohne das Ökosystem zum Kollaps zu bringen, ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen. Sie lohnt der Auseinandersetzung - doch dieses Buch ist leider keine Hilfe dabei.

Ebenso pauschal wie überheblich kritisiert Paqué "die Wachstumskritiker" - als ob das eine homogene Schule oder Sekte wäre: "Wachstumskritiker begehen deshalb einen doppelten Irrtum: Nicht nur sehen sie die Produktion durch eine Brille, die nur die steigende Menge wahrnimmt, und nicht die zunehmende Qualität und Vielfalt. Auch die Nachfrage, die der Wohlstand ermöglicht, wird verengt, und zwar auf den schnöden materiellen Konsum. Der 'gefräßige Hund' - dieses hässliche Bild ist hier angemessen." Und kurz darauf: "All dies addiert sich zu einem merkwürdigen Weltbild. Wohlgemerkt: Die meisten Wachstumskritiker sind sich dessen wahrscheinlich gar nicht bewusst. Sie machen sich überhaupt keine tieferen Gedanken, was volkswirtschaftliches Wachstum überhaupt bedeutet. Und wenn sie es täten, würden sie vielleicht selbst vor dem 'gefräßigen Hund' erschrecken und sagen: So haben wir das nicht gemeint. Die Frage bleibt dann allerdings: Wie haben sie es dann gemeint? Auf diese Frage bleiben die Wachstumskritiker die Antwort schuldig, wenn sie immer wieder gegen 'quantitatives Wachstum' zu Felde ziehen. Insofern geht die grundsätzlichste all ihrer Kritiken fehl." (S. 33)

Dabei zeigt er sich erstaunlich schlecht informiert, was den aktuellen Diskussionsstand der Wachstumskritik betrifft. Immer wieder kommt er auf die erste Studie des Club of Rome zurück - doch die war bei Erscheinen seines Buchs schon 38 Jahre alt. Das Literaturverzeichnis weist darüber hinaus noch Meinhard Miegels "Exit" aus, das eher der ökonomischen Belletristik zuzurechnen ist, aber dann wird es bereits arg dünn. Weder kennt er offenbar die neueren Arbeiten des Club of Rome noch die beiden Studien "Zukunftsfähiges Deutschland" (BUND / Misereor) noch die zahlreichen Publikationen der "Global Marshall Plan Initiative" noch die Arbeiten kritischer Ökonomen von Binswanger bis Ernst Ulrich von Weizsäcker. Das ist eine ziemlich dürftige Basis für eine Kritik der Wachstumskritik. Gerade angesichts eines langen, rund 180 Titel umfassenden Literaturverzeichnisses hinterlässt das den Eindruck, dass Paqué es hier gar nicht so genau wissen wollte.

Eines lässt sich trotzdem aus diesem Buch lernen: Dass nämlich (Mainstream-)Ökonomen mit einer fundamental anderen Perspektive an die Sache herangehen als Wachstumskritiker, die eine ökologische Perspektive einnehmen: Während die Ökonomen aus dem bestehenden (Wirtschafts-)System heraus argumentieren, zu dem es in ihren Augen keine Alternative gibt, nehmen die "Ökologen" die Begrenztheit unseres endlichen - und schon ziemlich zerschundenen - Ökosystems als Ausgangspunkt. Für sie muss sich das Wirtschaftssystem an dem Ökosystem orientieren und nicht umgekehrt, weil wir sonst unsere eigene Zukunft und die unserer Nachfahren aufs Spiel setzen. Wo dessen kritische Grenze liegt, ob wir sie schon überschritten oder noch ein paar Jahrzehnte Zeit haben, das weiß niemand so genau; ziemlich sicher aber ist, dass uns ein Wachstum, das seiner Natur nach exponenziell ist, unerbittlich auf diese Grenze zu und über sie hinaus treibt - auch dann, wenn man es als "intelligent" oder "qualitativ" deklariert. Mit Argumenten, die sich aus der inneren Logik des Wirtschaftssystems ableiten, sind sie nicht zu erreichen. Wer sie überzeugen will, müsste aufzeigen, dass in den Grenzen eines endlichen Ökosystems unbegrenzt oder wenigstens noch für ein paar Jahrhunderte weiteres Wachstum möglich ist. Doch dieser Frage stellt sich Paqué nicht einmal ansatzweise; ich bin nicht einmal sicher, ob er sie überhaupt sieht.

Trotzdem demonstriert er unfreiwillig, wie begrenzt seine Sichtweise ist. Im Kapitel "Der Wandel des Sozialstaats" versucht Paqué aufzuzeigen, dass Wachstum die Lösung für drei wichtige gesellschaftliche Probleme sei: Für die Finanzierung der Gesundheitskosten einer alternden Gesellschaft, für die Arbeitslosigkeit und für die Rückzahlung der Staatsverschuldung: "So würde ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur zwei Prozent pro Jahr die Schuldenquote von fast 80 Prozent innerhalb einer Generation (30 Jahre) auf 44 Prozent senken, ein Wachstum von drei Prozent pro Jahr sogar auf nur noch 33 Prozent." (S. 204)

In der Tat würde Wachstum wohl dabei helfen, all diese Probleme in den Griff zu bekommen. (Formal logisch nur eine nützliche Bedingung.) Auffällig ist nur, dass Volkswirte wie Paqué immer nur vom "hinteren Ende" des Wachstums her argumentieren, also von dessen Folgen und Nutzen her, dass sie aber das "vordere Ende" entschlossen ignorieren, nämlich ob solch ein "nachhaltiges Wachstum" von real (also inflationsbereinigt!) 2 oder gar 3 Prozent über weitere 30 Jahre überhaupt möglich ist, geschweige denn auf lange Sicht. Un-bedacht bleibt dabei sowohl, ob unser Planet das überhaupt verkraften könnte, als auch, wer die verdoppelte bzw. fast verdreifachte Gütermenge konsumieren soll. Denn die von Paqué beschworene wohltätige (relative) Schrumpfung der Schulden käme ja dadurch zustande, dass das jährlich (!) erzeugte BIP sich über die harmlos klingenden 2 bzw. 3 Prozent innerhalb von 30 Jahren auf das 1,8-Fache bzw. 2,4-Fache aufbläht. Wer soll denn das in einer schrumpfenden Gesellschaft kaufen und verbrauchen?!

Noch absurder wird das Ganze, wenn man sein Erfolgrezept nicht auf 30, sondern beispielsweise auf 300 Jahre rechnet. Das ist von wirklicher Nachhaltigkeit - nämlich, dass die Menschheit auf Dauer so leben und wirtschaften könnte - immer noch weit entfernt, aber es ist wenigstens ein bisschen langfristiger als die lächerliche 30-Jahres-Perspektive, die Paqué anlegt. Bei einem scheinbar geringen durchschnittlichen Wachstum von real (!) 2 Prozent ergäbe sich in 300 Jahren eine Steigerung des BIP auf das 380-Fache, bei 3 Prozent Wachstum auf das 7.098-Fache (!!). (Nein, kein Tippfehler - Zinseszinseffekt!) Offensichtlich sprengt Paqués Erfolgsrezept schon auf mittlere Sicht jede Dimension. Zugegeben aber, dass bei einer solchen Entwicklung des BIP die Staatsschulden nicht mehr das größte Problem wären.

Die "Zukunft des Kapitalismus", die im letzten Kapitel zu beleuchten versucht, hat Paqué damit verspielt - die zentrale Frage, wie ein "nachhaltiges Wachstum" in einem endlichen Ökosystem möglich sein soll, lässt er leider nachhaltig unbeantwortet.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zukünftige Arbeitswelten 11. September 2010
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Das Buch beschäftigt sich mit Wirtschaftwachstum aus mehreren Blickwinkeln. Einer davon ist zum Beispiel die Frage, ob eine alternde Gesellschaft wie Deutschland überhaupt die Innovationskraft behält, auch in Zukunft genug wirtschaftliches Wachstum zu erzielen.

Ausgangspunkt ist die sogenannte Altersproduktivitätskurve. Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Alter eines Beschäftigten und seiner Produktivität. Nach dem Eintritt ins Berufsleben steigt die Produktivität, erreicht im Alter zwischen 30 und 50 Jahren ihren Höhepunkt und fällt danach ab. Dies gilt im Übrigen nicht nur für handwerkliche, sondern auch für akademische Berufe.

Wie ist es zu erklären, dass Jüngere offenbar produktiver sind als Ältere? Um dies zu erklären, verwendet der Autor zwei recht naturwissenschaftlich klingende Begriffe, die den Sachverhalt aber gut umschreiben. Er unterscheidet zwischen "fluiden" und "kristallinen" Fähigkeiten, die sich mit zunehmendem Alter unterschiedlich entwickeln. Fluide Fähigkeiten sind zum Beispiel schnelle Auffassungsgabe, originelle Problemlösungen, lernbereite Flexibilität - diese nehmen mit dem Alter ab. Kristalline Fähigkeiten sind dagegen etwa sprachliche Gewandheit, Blick fürs Wesentliche, Breite des Wissens - diese nehmen im Alter eher zu oder bleiben zumindest gleich. Soweit nun eine Abnahme der Arbeitsproduktivität mit dem Alter festzustellen ist, lässt sie sich weitgehend auf den Rückgang der fluiden Fähigkeiten zurückführen.

Doch was folgt daraus für die zukünftige Arbeitswelt? Überall dort, wo für wirtschaftliches Wachstum Innovationskraft, Lernfähigkeit und Flexibilität in besonders hohen Maße gefordert sind, wird die (relativ kleine) Zahl junger Menschen das Feld beherrschen. Alle anderen Aufgaben, die eher kristalline Fähigkeiten erfordern, erledigen die Älteren. In der Folge werden junge Fachkräfte mit den entsprechenden fluiden Kompetenzen am Arbeitsmarkt sehr gesucht und teuer werden - ältere dagegen tendenziell eher billiger.

Die Konsequenz daraus birgt einigen sozialen Sprengstoff - bedeutet es doch eine Abkehr vom bisherigen Senioritätsprinzip, nach dem die Entlohnung mit dem Lebensalter steigt. Stattdessen wird es eine Verschiebung der Lohnstruktur zugunsten der Jüngeren und zu Lasten der Älteren geben. Ähnliche Altersverschiebungen wird es auch bei der Verteilung von Kompetenzen und Führungsaufgaben geben. Man ahnt schon jetzt, dass dieser Prozess eine breite gesellschaftliche Diskussion erfordern wird.

Fazit: Der Autor betritt mit seinem Buch über die zukünftige Arbeitswelt Neuland. Er stößt die Tür zu einem Raum auf, den wir alle noch nicht kennen, in dem wir uns aber irgendwann einrichten müssen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Politbuch
Ein kluger Liberaler schreibt wider die Verteufelung des Wachstums. Es ist der Ökonom Karl-Heinz Paqué. Er stammt aus dem Saarland, ist in Magdeburg Professor für Volkswirtschaftslehre und war Finanzminister in Sachsen-Anhalt. Paqué ist Mitglied des Konvents für Deutschland, und damit ist auch seine politisch-wirtschaftliche Richtung angegeben. Der Herbert-Giersch-Schüler ist ein überzeugter Liberaler.

In Zeiten, in denen Wachstum ins Fadenkreuz der Kritik geraten ist, sagt Paqué, das klassische Wachstums habe keineswegs ausgedient. Er will dies auch nicht im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmend wichtigeren demographischen Wandel anerkennen. Paqué schreibt: 'Es ist gerade nicht eine Politik des Verzichts auf Wachstum, die hilft, die Herausforderungen der Alterung der Gesellschaft zu meistern. Es ist vielmehr das Gegenteil: Die Mobilisierung der kreativen und produktiven Kräfte, um das Rentensystem fair und finanzierbar zu machen.' (173)

Paqués Credo: 'Wachstum verändert die Welt'. Und deshalb will der Professor für Volkswirtschaftslehre auch künftig auf Wachstum nicht verzichten. Deutschland und Europa brauchten Wachstum. Auch in der globalen Wirtschafts-, Finanz- und Entwicklungspolitik sei Wachstum nach wie vor ein Motor des Fortschritts ' trotz der Suffizienzdiskussionen beim Klimaschutz. Dass es um ganz große Fragen der Menschheit geht, ist auch für Paqué unbestritten. Er kommt aber zu anderen Schlüssen als die Wachstumskritiker. Das ist legitim. Was wäre das für eine Wissenschaft, die nur einer Meinung huldigt?!

Paqué leistet sich in Zeiten der Systemkritik eine eigene Meinung. Unaufgeregt serviert er schlüssige und stichhaltige Argumente. Das gefällt mir. Ich akzeptiere sein Ziel, Wachstum zu rehabilitieren. Damit ist er in guter Gesellschaft mit Roman Herzog.

Was mir allerdings nicht gefällt, ist die Behauptung, klassisches Wachstum sei in Deutschland und Europa der einzige Weg, um Lebensqualität und soziale Sicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Das ist objektiv falsch. Auch Paqués Argumentation zum Klimawandel steht auf tönernen Füßen. Seine Analysen internationaler Politik, sein Beurteilung der Schwellenländer ist aber absolut schlüssig.

Womöglich brauchen wir ein anderes Wachstum, wie es Lord Nicholas Stern empfiehlt. Das alte, Ressourcen gnadenlos verfeuernde Wachstum ist tatsächlich an seine Grenzen gestoßen. Ich meine, es hat auch keine Zukunft.

Paqué hat Recht: Am Ende ist es eine Bewertungsfrage von erheblicher Dimension, wie wir den Wert des Wachstums einschätzen. Das aber ist eine hoch politische Frage, vielleicht sogar eine ideologische. Kreativ und produktiv kann man auch ohne Wachstum sein, gerade in Schrumpfungszeiten oder Schrumpfungsregionen. Darüber möchte ich mit Herrn Paqué gern diskutieren. Es könnte eine spannende Debatte werden.
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