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WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944
 
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WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944 [Taschenbuch]

Hein Severloh
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das deutsche Pendant zum US-Kriegsfilm "Der Soldat James Ryan". Auch hier wird ungeschminkt das Grauen des mörderischen Gemetzels um ein Stückchen Strand geschildert." (Cellesche Zeitung)

"Historisch bedeutsam durch den speziellen Blickwinkel - den des unmittelbar betroffenen Frontsoldaten, wodurch manch fragwürdige Anschauung zurechtgerückt wird." (Steel Masters)

"Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in Schulen und Kasernen sein." (Visier)

Kurzbeschreibung

Heinrich Severlohs autobiographische Landsergeschichte berichtet vom größten amphibischen Landeunternehmen der Weltgeschichte, das am "D-Day" die Entscheidung des Zweiten Weltkrieges einleitete. Als am 6. Juni 1944 die Westalliierten mit 7.000 Schiffen und 13.000 Flugzeugen im Morgengrauen vor der Küste der Normandie ihre Offensive gegen den Atlantikwall eröffneten, war der auf dem Stützpunkt WN 62 (Widerstandsnest 62) postierte Severloh der von den Amerikanern am meisten gefürchtete deutsche MG-Schütze. Neun Stunden lang feuerte er aus MG und Karabiner zwischen die GIs am Strand - 3.000 von ihnen blieben liegen...
Schonungslos und ergreifend schildert Heinrich Severloh die dramatischen Stunden, in denen in seinem "blutiges Omaha" genannten Abschnitt 34.000 GIs von See her landeten und auf nur 350 deutsche Soldaten trafen, die sich erbittert wehrten. Severloh, der junge Landwirtssohn aus der Lüneburger Heide überlebte die Feuerwqalze auf ebenso schreckliche wie abenteuerliche Weise, d och sollte sie sein ganzes weiteres Leben prägen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selten hat mich ein Werk so in den Bann gezogen, wie dieses Buch von Hein Severloh. Es wird die wahre Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der politisch völlig uninteressiert mit der Einberufung in die Deutsche Wehrmacht, in die Wirren des 2. Weltkrieges gezogen wird. Im völligen Gegensatz zu etlichen Amerikanischen Spielfilmen, welche die Geschehnisse von Omaha Beach relativ einseitig wiedergeben, gelangt hier einmal der D-day und mehr, aus der Sicht eines jungen Deutschen Soldaten zum Ausdruck. Das ist ein Buch, welches verfilmt werden müsste.

Es stockte mir der Atem, als ich dann mit dem Buch in der Hand den Original Schauplatz des Omaha Beach besuchte. Die Beschreibungen des Hein Severloh stimmen bis ins kleinste Detail und sind anhand des WN62-Lageplans absolut nachvollziehbar.

Danke an Hein Severloh für dieses grossartige Buch und manche Erkenntniss, die ich gewann.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Datum selbst braucht man nicht viel Worte zu verlieren - dieser Tag hat das Ende des Zweiten Weltkrieges eingeläutet, ungezählte Leben beendet und einige Leben stark verändert....

So eindeutig die Rolle des Datums selbst in der Weltgeschichte geklärt ist, so ungewiss mag es doch lange Zeit um die Wahrnehmungen, während dieser Schicksalsstunden, durch Wehrmachtsangehörige oberhalb der blutigen Strände bestellt gewesen sein.
Veteranen bauten um sich herum eine Mauer des Schweigens, eine über die man selbst seinen engsten Partner nicht gerne hat schauen lassen... - viele Augenzeugenberichte wurden somit unausgesprochen und undokumentiert über die Jahrzehnte hinweg nach und nach zu Grabe getragen.

Hein Severloh war selbst dabei - er war oberhalb von Omaha Beach stationiert - sein MG war eines der letzten, von dem aus landenden Soldaten Todesgefahr drohte. Severloh gewährt in diesem autobiographischen Buch Einblick in seine Vergangenheit, einen Bereich, der über weite Strecken die sich anschließende Zukunft kontrollieren sollte - sich ständig in Erinnerung brachte - eine Vergangenheit, mit der er lernte umzugehen - ohne sich vor ihr zu verstecken!

Man kauft Severloh seine inzwischen gewonne Einstellung zu Krieg und Frieden ab - er hat sich über die Jahre hinweg weit entfernt von seiner damaligen Position - ist reifer geworden, an der erwählten Aufgabe gewachsen, Menschen mitzuteilen, dass Krieg immer Leid und Not bedeutet.

Man nimmt Herrn Severloh ab, dass er kein Fanatiker war - er wollte leben, überleben und das eingetrichterte Feindbild zeigte an eben diesem Tag Wirkung - er war zu einem Zeipunkt an einem Ort, an dem die Propaganda sich bestätigte - er töten musste, um zu leben...

Die geschilderten Begegnungen mit ehemaligen Feinden, den Soldaten, die er töten sollte und manchen von ihnen doch nur knapp verfehlte - diese Schilderungen waren mehr als beeindruckend... - diese Stimmung, wenn darüber berichtet wird, wie es ist, wenn man sich gegenübersteht, erstmals seit Jahrzehnten - damals hätte einander töten sollen und sich nicht umbringen konnte, weil z.B. der Lauf des MG gerade in diesem Moment zu heiß war....

Dieses Buch darf durchaus als bedeutender Zugewinn der militärhistorischen Aufzeichnungen zum 6.Juni 1944 betrachtet werden! Es ist kein Buch, welches "Heldentaten" dokumentiert - es ist ein schonungsloser Tatsachenbericht - eine Offenbarung, ehrliches Zeugnis eines Mannes, der das durch ihn verursachte Leid nicht mehr rückgängig machen kann - jedoch zu Lebzeiten versuchte vor den Schrecken eines jeden Krieges zu warnen.

Das Buch ist voller kritischer Texte, voller beeindruckender und erschütternder Abschnitte - die beschriebenen "Zigarettenpausen" während des "D-Day" haben mir mehr als nur einen Schauer über den Rücken gejagt. Ich war nicht fasziniert oder durch Spannung gefesselt - ich war erschüttert...

Zahlreiche Fotografien zeigen eben die Orte und Personen, von denen in diesem Buch die Rede ist...., aufgenommen als damaliger Originalschauplatz und vergleichend gezeigt aus heutiger Sicht... - Jahrzehnte später.

Mein eigenes Bild werde ich mir in naher Zukunft machen - denn genau diese Orte werde ich aufsuchen...

Anmerkung - Oktober 2005 - Omaha Beach - Normandie...
Mit meinen eigenen Füßen stand ich an diesem Ort ---
Omaha Beach - dieses Buch im Gepäck - im Rücken WN 62 und in unmittelbarer Nachbarschaft den unheimlich bedrückenden Soldatenfriedhof...

Von heftigem Sturm getrieben, peitschte plötzlich Regen über den Strand - den einzigen Schutz boten die Überreste von WN 62 - im Laufschritt ging es die Uferböschung hinauf, dem trockenen Bunkerrest entgegen - in diesem Moment ging mir durch den Kopf, wie es wohl damals gewesen sein könnte, auf diesem Strand Tempo machen zu müssen, um am Leben bleiben zu können... - auf jeden Fall ein hinkender Vergleich - aber dieser Moment hat mich erahnen lassen, was ich zuvor im Buch zu lesen bekam....

War diese Rezension für Sie hilfreich?
61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch über die persönlichen Erfahrungen von Hein Severloh während der Alliierten Invasion in der Normandie ist ein MUSS für jeden militärhistorisch Interessierten.

Fox Green hiess im amerikanischen Landeplan das Strandstück vor Widerstandsnest 62. Zwei Sturmkompanien des 16. US Infanterieregimentes sollten hier im Handstreich Fuss fassen. Sie waren in dem festen Glauben von ihrem Landungsschiff ins Wasser gesprungen, dass am Strand kein deutsches Geschütz mehr heil sei, dass kein MG mehr schiessen würde, dass kein Grenadier mehr hinter seinem Karabiner läge.
Hein Severloh, 21 Jahre alt, war kein Soldat aus Leidenschaft. Er hatte sich noch nie um Heldentaten gerissen. Jetzt aber musste er schiessen. Und er schoss. Als das MG 42 die erste Gruppe ins Wasser mähte, verblutete die Hoffnung der Amerikaner, an dieser Stelle zu einem schnellen Erfolg zu kommen. Die Ebbe stand. Das Wasser lief nicht mehr ab, deshalb blieben die Toten im flachen Wasser liegen, die Verwundeten krochen hinter sie und suchten Schutz vor den MG Garben. Wer trotz des fürchterlichen Abwehrfeuers bis auf den trockenen Strand kam, drückte sich schnell in eine Sandmulde, um Schutz zu finden. Darauf lag jetzt das Sperrfeuer der 10,5 cm Haubitzen aus Houtteville. Bis 08:00 Uhr hatte noch kein amerikanischer Soldat den Dünenfuss vor WN62 erreicht. Und wie hier, im Abschnitt Fox Green, so war es auch westlich von Colleville, im Raum Vierville, auf dem Streifen, der in den Karten der Amerikaner als Dog Green verzeichnet stand.
Due deutsche Artillerie schoss Salvenfeuer bis die Munition knapp wurde. Ein weiterer, entscheidender Fehler der deutschen Invasionsabwehr: Mangelnder Einsatz der Artillerie.
12.000 Schuss hatte Hein Severloh bis Mittag aus seinem MG gefeuert. Unten am Strand lagen die Toten. Die Rote 1 an ihren Uniformen, Zeichen der 1. US Division. Aber WN 62 sah bereits böse aus: Die Schiffsartillerie hatte die Granatwerfer zerschlagen, die Gräben eingeebnet, die Infanteristen dezimiert. Jetzt kamen die Amerikaner mit grossen Prähmen, auf denen .50" MG Lafetten und Panzer standen. Als der erste US Panzer an Land war, begann der Landkampf am Widerstandsnest 62. Und dieser Kampf Mann gegen Panzer konnte nicht lange dauern. Das MG bekam einen Treffer, Hein Severloh bekam Splitter ins Gesicht. Die Zerstörer auf See schossen unentwegt auf die letzten intakten Stellungen. Die Nachbarstützpunkte WN61 und WN 59 feuerten auch nicht mehr. Nach dem Verschiessen der letzten Munition wurde der Befehl zum Absetzen gegeben. Im Feuerhagel von Schiffsartillerie und Panzern kein leichtes Unterfangen. Damit war der Kampf um das Widerstandsnest WN 62 beendet.

Prädikat: ohne Einschränkung empfehlenswert!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Super Buch bin nicht von weg gekommen wenn ich angefangen habe zu...
Das Buch ist sehr zu empfehlen wer an Geschichte intressiert ist und einen ehrlichen Augenzeugenbericht haben möchte einfach geil. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Torsten Behme veröffentlicht
Top
Hein Severlohs Bericht über den D-Day , aus seiner Sicht , ist absolut lesenswert !
Sehr gut beschrieben , mit Bildern und Lageplänen von damals ! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von TheDuke82 veröffentlicht
WN62- Hein Severloh
Ein sehr spannendes Buch, das diese wahre Begebenheiten aus einen Blickwinkel darstellt, die meine Generation nicht kennt. Lesenswert, da die Geschehnisse des 2. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schaffner Manfred veröffentlicht
Hier macht jemand einen schnellen Euro
Wer glaubt hier eine fundierte Fachliteratur zu kaufen, der täuscht.
Zwar ist die Storry einfach zu lesen und gibt einen schnellen überblick über die Erlebnisse... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von weissenborn veröffentlicht
Die andere Seite
ich habe mir dieses buch in vorfreude auf unseren kommenden normandie urlaub gekauft.
habe schon viel gehört von dem "beast of omaha"
hier in dem buch wird die... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Tobi veröffentlicht
Ein sehr ehrliches und gut strukturiertes Zeitzeugendokument
Semper Fi!

Ich habe das Buch WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach" mittlerweile 2 Mal gelesen und ich kann dieses Buch durchaus positiv bewerten. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Witege veröffentlicht
Erfahrungsbericht eines Überlebenden
Dieses Buch habe ich eigentlich nur deshalb gekauft weil ich im Jahr 2010 die Normandie und somit auch Omaha Beach und das WN 62 besuchte. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von geozone veröffentlicht
Einzigartig Zeugnis, aber mäßige Erzählung.
Es gibt sehr viel Bücher über D-day, aber nicht viel von Deutsche Autoren mit Geschichte von Deutsche Soldaten und ihre Erlebnissen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von JXN veröffentlicht
mali
das buch ist sehr interessant, da aus der sicht des einfachen soldaten geschildert wird.
der zweite teil erzählt vom suchen und finden alter kameraden und ehemaligen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2009 von Martin Litzenberger
Spannend, Fesselnd und aufklärend zugleich
Für alle die einen Partner beim Bund haben das passende Geschenk. Mein Freund konnte das Buch garnicht mehr weglegen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen!
Veröffentlicht am 9. November 2009 von minchen
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