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WISO: Staatlich geförderte Altersvorsorge
 
 
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WISO: Staatlich geförderte Altersvorsorge [Taschenbuch]

Oliver Heuchert
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 18. September 2006 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 239 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593381451
  • ISBN-13: 978-3593381459
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 736.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die gesetzliche Rente wird im Alter nicht reichen – da lohnt es sich, die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen. Oliver Heuchert klärt über Riester-Rente, Rürup-Rente und die betriebliche Altersvorsorge auf, erläutert,welche Form der Altersvorsorge für wen am besten geeignet ist und welche steuerlichen Besonderheiten bestehen. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Produkte und hilft dem Leser, das für sich günstigste Modell auszusuchen und abzuschließen und so die Förderung auszuschöpfen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung Die gesetzliche Rente wird im Alter bei weitem nicht reichen, den Lebensstandard zu sichern - das ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Wer im Alter nicht finanziell abstürzen will, braucht eine oder mehrere Zusatzrenten. Der Staat fördert die zusätzliche Altersversorgung, indem er auf Steuern und Sozialabgaben verzichtet oder sogar Geld direkt zuschießt. Zur Auswahl stehen drei Wege: oDie Riester-Rente. Sie ist für alle, die Anspruch auf die Förderung haben, das Mittel der Wahl. oDie betriebliche Altersversorgung. Die Betriebsrente bietet die besten Renditechancen. oDie Basisrente. Die so genannte Rürup-Rente ist etwas für alle, die viel Steuern zahlen, für Selbstständige und für Senioren. Die Riester-Rente wird durch Zulagen und Steuererleichterungen gefördert. Als Verbraucher haben Sie mit der Riester-Rente die meisten Rechte und die größte Flexibilität. Diese Rente muss aber im Alter voll versteuert werden, und sie ist komplizierter als andere Vorsorgeformen. Die betriebliche Altersversorgung wird vom Staat am stärksten unterstützt, durch Steuererleichterungen und zumindest bis 2008 durch den Verzicht auf Sozialversicherungsbeiträge. Auch die Betriebsrente muss im Alter voll versteuert werden, und außerdem sind Sie bei der Auswahl und der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung auf Ihren Arbeitgeber angewiesen. Die Basisrente wird nach komplizierten Regeln steuerlich gefördert. Das bringt vor allem Sparern etwas, die hohe Beiträge zahlen wollen. Sie bringt besonders denen etwas, die eigentlich gar nicht mehr fürs Alter vorsorgen können, nämlich Senioren. Die Basisrente muss im Alter fast vollständig versteuert werden. In diesem Buch werden alle drei Rentenformen und deren staatliche Förderung ausführlich dargestellt, damit Ihnen die Auswahl Ihres persönlichen Rentenmodells erleichtert wird. Die gesetzliche Rente Die gesetzliche Rente war für die große Mehrheit der Bevölkerung jahrzehntelang das wichtigste Standbein der Altersversorgung. Deswegen wird sie in Deutschland auch als die erste Säule der Altersversorgung bezeichnet. Die Rentner hatten mit ihr ein passables Einkommen: Die gesetzliche Rente sicherte den Lebensstandard zum größten Teil ab. Diese Zeiten sind vorbei. Die Rentner von heute bekommen zwar noch eine relativ hohe gesetzliche Rente, sie werden aber kaum noch Rentenerhöhungen erhalten, sodass die Preissteigerung den tatsächlichen Wert ihrer Rente jedes Jahr ein bisschen kürzt. Die Arbeitnehmer von heute werden eine deutlich geringere gesetzliche Rente beziehen. Diese Rente wird nicht viel mehr als eine Grundversorgung leisten. Das Rentenniveau sinkt, weil immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren müssen. Das System der gesetzlichen Rentenversicherung befindet sich in einer Krise. Seit Jahren versucht die Politik, das System mit den verschiedensten Eingriffen am Leben zu erhalten. Die Rentner von heute bekommen immer weniger Leistung, die Arbeitnehmer wie auch die Arbeitgeber werden mit höheren Beiträgen belastet, und die Steuerzahler schießen immer mehr Geld zu. Am meisten belastet ist die mittlere Generation von heute: Sie muss hohe Beiträge zahlen, zusammen mit den Arbeitgebern knapp 20 Prozent des Bruttogehalts, und wird trotzdem nur eine geringe Rente bekommen. Außerdem zahlt sie über die Steuern noch einmal für die Rente, denn etwa ein Drittel der Rentenausgaben wird durch Steuern finanziert. Die Zuschüsse des Staates an die Rentenkasse sind der größte Kostenblock des Bundeshaushalts. Wenn die Mitglieder der Generation, die heute zwischen 30 und 50 Jahre alt sind, nicht zusätzlich für das Alter vorsorgen, droht ihnen Altersarmut. Eine große Boulevardzeitung hat den Begriff "Schrumpfrente" geprägt. Diese mittlere Altersgruppe wird auch als "Sandwich-Generation" bezeichnet. Sie muss die Rente für die ältere Generation finanzieren, kann aber nicht damit rechnen, dass die jüngere Generation später ihr einmal eine ausreichende Rente zahlen wird. Deswegen muss die "Sandwich-Generation" für das Alter zusätzlich vorsorgen. Das Grundproblem der gesetzlichen Rente liegt darin, dass immer weniger Beitragszahler die Rente für immer mehr Rentner zahlen müssen. Im Jahre 2006 finanzieren rund 33 Millionen Beitragszahler und ihre Arbeitgeber die Leistungen für rund 20 Millionen Rentner. In den nächsten Jahrzehnten wird die Zahl der Rentner weiter steigen, während die Zahl der Beitragszahler weiter sinken wird. 2030 wird die Zahl der Rentner die der Beitragszahler übersteigen. Dieses Verhältnis macht das Dilemma auf einen Blick deutlich. Der Grund liegt zum einen an der niedrigen Geburtenrate von rund 1,4 Kindern pro Frau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und zum anderen am medizinischen Fortschritt, der dazu führt, dass wir immer älter werden. Außerdem sind viele Menschen arbeitslos und zahlen deswegen nur geringe Rentenbeiträge. Und auch die, die Arbeit haben, sind immer häufiger selbstständig tätig, sodass sie keine Rentenversicherungsbeiträge zahlen. Diese Probleme sind letztlich darauf zurückzuführen, dass unser Rentensystem nicht zu der Altersstruktur unserer Gesellschaft passt und auch nicht zu unserem Arbeitsmarkt in einer globalisierten Wirtschaft. Die Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber zahlen die Rente der Menschen im Ruhestand. Man nennt das Umlageverfahren, weil die Beiträge sofort auf die Renten umgelegt werden. Das Umlageverfahren funktioniert nicht in einer alternden Gesellschaft, deren Wirtschaft nur noch wenig wächst. Doch abschaffen oder radikal umstellen lässt sich das Rentensystem auch nicht mehr; diese Chance wurde in den vergangenen Jahrzehnten vertan. Die Rentenkassen zahlen jährlich mehr als 200 Milliarden Euro an die Rentner aus. Dieses viele Geld müssen die Arbeitnehmer von heute zahlen, weil es nirgends angespart worden ist. Deswegen ist die mittlere Generation zweifach belastet: Sie muss hohe Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen und gleichzeitig in kurzer Zeit für das eigene Alter zusätzlich vorsorgen. Dagegen hat die jüngere Generation der unter 30-Jährigen mehr Zeit, eine zusätzliche Altersversorgung aufzubauen. Die Generation der 30- bis 50-Jährigen zahlt dafür, dass die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung jahrzehntelang immer wieder aufgestockt wurden, ohne dass dafür nachhaltig Geld zur Verfügung gestellt wurde. Als 1889 die Alters- und Invaliditätsversicherung unter Reichskanzler Otto von Bismarck eingeführt wurde, lag das gesetzliche Renteneintrittsalter bei 70 Jahren, und das Geld für die Rente wurde tatsächlich angespart, die Rente war kapitalgedeckt. 1913 wurde das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre gesenkt. 1957 stellte Bundeskanzler Konrad Adenauer vom Kapitaldeckungssystem auf das Umlageverfahren um. Damit ließ er die damaligen Rentner, deren Rentenkapital in zwei Weltkriegen, der Weltwirtschaftskrise und Inflationskrisen zusammengeschmolzen war, am Wirtschaftswunder teilhaben. Diese Rentenreform spielte keine unerhebliche Rolle bei der Bundestagswahl im gleichen Jahr, die Adenauer mit der absoluten Mehrheit gewann. In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde damit begonnen, das tatsächliche Renteneintrittsalter immer weiter abzusenken.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Bei mir stand wie bei vielen anderen der Schritt an, mich über die Riesterrente fürs Alter abzusichern.

Bei zwei Versicherungsunternehmen hatte ich mich vor dem Kauf beraten lassen.

Die Vertreter waren betriebsbedingt lediglich am Abschluss interessiert und ihre Auskünfte waren in Dateifragen lückenhaft.

Ich schließe keinen Vertrag auf Lebenszeit ab und weis dann nicht genau was Sache ist, oder erst nach dem Abschluss und muss mich ggf. ärgern.

Zudem standen einige Aussage der Vertreter eindeutig im Kontext.

Weit ausgeholt, nun zum Buch:

Das Buch hat mich wie im Titel geschrieben 1a beraten mir alles sehr anschaulich eklärt und noch den ein oder anderen Tipp für die richtige Wahl meines Riester Modells gegeben.

Mir hat es eine Menge Geld gespart. Falls sie von einem besseren Vertreter beraten werden als ich es wurde, können sie es sich ggf. sparen - ggf. ;)
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer sich hauptsächlich für die Rürup-Rente interessiet, sollt die Finger davon lassen. Die letzten Änderungen der Grenzen sind nicht berücksichtigt.
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