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WHITECHAPEL - Series 2
 
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WHITECHAPEL - Series 2

 Nicht geprüft   DVD
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  • Region: Region 2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin TOP 100 REZENSENT
Format:DVD
In "Whitechapel 1" lernten die Zuschauer Detective Inspector Chandler, Sergeant Miles und den kauzigen True-Crime-Autor Buchan kennen, als sie sich auf die Spur eines Mörders setzten, der die Taten von Jack the Ripper kopierte.
Die zweite Folge der Krimireihe knüpft zeitlich an das Geschehen an. Chandler, dessen Polizeikarriere wegen seiner eigenmächtigen Ripper-Ermittlungen, erstmal gestoppt ist, sitzt frustriert im Polirevier Whitechapel fest. Eine Wasserleiche am Flussufer ist erstmal nicht Spektakuläres in London, doch sein Partner Sergeant Miles ist angesichts der Umstände des Leichenfundes erschrocken. Sie erinnern ihn an eines der brutalsten Kapitel der Londoner Kriminalgeschichte: Die Zeit der Kray-Zwillinge. Ronald und Reginald Kray hatten in den 50/60er Jahren versucht, die verschiedenen kleinen Banden der Londoner Unterwelt zu vereinen und waren dabei gegen kriminelle Konkurrenten oder Zeugen ihrer Straftaten äußerst brutal vorgegangen. Zugleich bestachen sie Polizisten, Politiker und Journalisten im großen Stil. Nach außen traten die Krays als gesellschaftliche Wohltäter auf und genossen im London der Swinging 60's den Status verruchter Berühmtheiten.
Schon bald geschehen weitere Verbrechen, die an die Handschrift der Krays erinnern und die sich teilweise sogar gegen Zeugen richten, welche die Original-Krays hinter Gitter brachten.
Chandler will mit Hilfe des Amateur-Detektivs Buchan die Spur aufnehmen, doch sein Partner Miles warnt, dass dieser Fall für alle Beteiligten gefährlich werden kann. Und tatsächlich scheint der alte Miles aus eigener Erfahrung mehr über die Taten der Original-Krays zu wissen, als er zugibt.Dann führen die Ermittlungen zu Zwillingen , die direkte Nachfahren der Original-Krays sind und die offenbar das kriminelle Imperium ihrer Väter neu beleben wollen.

Neben der exzellenten Story zeichnet er sich durch eine sehr überzeugende Machart aus. Immer wieder werden Schwarz-Weiss-Szenen aus der Zeit der Original-Krays mit Szenen der heutigen Story so geschickt gemischt, dass der Zuschauer sich manchmal fragt, was Vergangenheit und was Realität ist. Hinzu kommen wieder erstklassige Schauspieler. Neben den Stammdarstellern Rupert Penry-Jones (Chandler), Phil davis (Miles) und Steve Pemberton (Buchan)überzeugt vor allem Craig Parkinson. In einer Doppelrolle verkörpert er die neuen Kray-Zwillinge so überzeugend, dass man gelegntlich wirklich Angst vor dem Bildschirm bekommt.

Whitechapel 2 dürfte es in Deutschland schwerer haben als die erste Staffel, da die Krays hierzulande nicht so bekannt sind wie Jack the Ripper. Vielen deutschen Zuschauern dürfte daher der Bezug fehlen. Dabei halte ich die 2. Staffel sogar teilweise für besser als die erste. Hatte die erste Staffel immer noch einen leicht komödiantischen Unterton, so ist hier der Ton der Story rauher geworden und auch die Story selber ist realistischer. Der Bezug zur Vergangenheit dient hier mehr dazu, die heutige brutale kriminelle Realität und die Korruption durch organisierte Kriminalität darzustellen. Whitechapel 2 ist ein harter äußerst spannender Krimi, den man nur empfehlen kann.
Einziges Manko: Leider fehlen auf der DVD sogar englische Untertitel, so dass es für Nicht-Native-Speaker manchmal etwas schwierig ist, dem Cockney-Akzent mancher Darsteller zu folgen.
Ach ja: Am Schluß des Films entscheidet sch Chandler zwar gegen eine Karriere bei Scotland Yard, erhält aber das Versprechen, alle interessanten Fälle, wo auch immer, mit seinem Team bearbeiten zu können. Das klingt nach einer Fortsetzung dieser Reihe - man darf also gespannt sein, welche Verbrecherlegende die nächste sein wird...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Another Copycat 4. Februar 2011
Format:DVD
Ein neuer Fall für DI Chandler (Rupert Penry-Jones) und DS Miles (Phil Davis): Nachdem sie in der 1. Staffel einen Jack the Ripper-Nachahmer ausgeschaltet haben, geschehen in Whitechapel erneut brutale Morde. Die Taten gleichen diesmal exakt denen der Kray-Brüder, die in den 1960ern im Londoner Eastend als Bandenchefs Angst und Schrecken verbreiteten. Wer kopiert die Zwillinge, und können Chandler und Miles den oder die Täter fassen, bevor noch mehr Blut fließt?

"Whitechapel 2" ist ein "Aufguss" einer exzellenten Idee und hat es deshalb aus verschiedenen Gründen schwer. Jack the Ripper ist spektakulärer und zumindest außerhalb Großbritanniens viel bekannter als die Krays, und das viktorianische London beflügelt die Phantasie mehr als die 60er. Die Tatsache, dass die Identität des echten Jack the Ripper nie geklärt wurde, machte "Whitechapel 1" außerdem zu einem faszinierenden "Whodunnit"; bei den Krays handelt es sich hingegen um bekannte Täter, die beide gefasst wurden. Und schließlich bezog die 1. Staffel einen ganz eigenen Reiz aus der Tatsache, dass ein überkorrekter, zwanghafter DI einer Truppe von erfahrenen, rauhbeinigen Polizisten vor die Nase gesetzt wurde und dieses Team wider Willen sich erst einmal zusammenraufen musste. Das fällt in der 2. Staffel natürlich auch weg, denn mittlerweile kennen und respektieren sich alle. Aber keine Sorge: "Whitechapel 2" ist trotzdem (fast) genauso gut wie der erste Teil.

Soweit es sinnvoll ist, wurde das Erfolgsrezept der Ripper-Folgen beibehalten: auch Staffel 2 bietet eine düstere, bedrohliche Atmosphäre, überraschende Wendungen, brillante Dialoge, die die Zuseher/innen zum Lachen bringen, ohne die Spannung zu beeinträchtigen, und genau die richtige Menge "gore", um es unheimlich, aber trotzdem nicht allzu grauslich zu machen. Gleichzeitig ist die 2. Staffel aber nicht nur "more of the same", sondern sehr einfallsreich konstruiert. Die Charaktere zeigen neue Facetten, und da die Polizisten einer Mafia-ähnlichen Organisation gegenüberstehen, haben sie bei ihren Ermittlungen mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen als in Teil 1. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten in der ersten Folge wird es also wieder richtig spannend. Das Zusammenspiel von Penry-Jones und Davis ist einfach großartig, und auch Kriminalhistoriker und "Ripperologe" Edward Buchan ist wieder mit von der Partie, hin- und hergerissen zwischen seiner Angst und dem Drang, seinen detektivischen Spürsinn auszuleben. Steve Pemberton spielt den Sonderling Buchan fulminant, ohne ihn der Lächerlichkeit preiszugeben. Wer "Whitechapel 1" mochte, sollte sich die 2. Staffel daher nicht entgehen lassen.

Die DVD enthält die 3 Folgen der 2. Staffel, allerdings nur in englischer Sprache. Untertitel gibt es keine, dafür aber als Extras "deleted scenes" und 2 interessante Making-of-Dokumentationen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Die Emms
Format:DVD
Ich weiß nicht, ob ich noch so viel Neues dazu beitragen kann, was meine beiden Vorredner schon vor einem Jahr gesagt haben. Whitechapel 2 habe ich kurzerhand über Amazon-UK bestellt, der dortige Preis (inkl. Porto) ist nur ein Bruchteil dessen, der hier angeboten wird - innerhalb von 4 Werktagen hatte ich die DVD zu Hause. An dieser Stelle ein Riesenlob an Amazon - die Abwicklung verlief auch hier vorbildlich!

Neben den Hauptdarstellern Rupert Penry-Jones (DI Chandler), Phil Davis (DS Miles) und (für mich auch) Steve Pemberton (Ed Buchan) können auch alle anderen Beteiligten mit äußerst fein ausgespielter Charaktere überzeugen. Die Menschen sind glaubhaft, nichts wirkt plumpt oder aufgesetzt, man erhält in der neuen Staffel zusätzliche Einblicke in die "demons" von Chandler und Miles. Und wem können die beiden noch vertrauen? Wer ist von den Kray-Brüdern noch beeinflusst worden? Es gibt einige Wendungen, Verwicklungen, unschöne Ereignisse - und wieder hat mich die Story und Umsetzung total gefesselt. Sehr gut umgesetzt ist auch die Verstrickung der Vergangenheit und Gegenwart, so dass es auch einem Nicht-Londoner möglich ist, der Story und den Hintergründen zu folgen.

Allerdings halte ich diese Staffel nicht für düsterer und ernster als die erste. Ich habe sogar öfter laut auflachen müssen, wenn ich dem Spiel zwischen Penry-Jones, Davis und Pemberton zusah. Die feinen Unterschiede machen diese Serie aus, nichts desto trotz gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die ich anders umsetzen hätte lassen. Einsteigen sollte man logischerweise mit Staffel 1, um die Zusammenhängen zwischen den Personen verstehen zu können.
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