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VINE-PRODUKTTESTERam 20. September 2012
Wagner-Opern sind ja dafür bekannt, Ehrfurcht zu gebieten und manchen Zeitgenossen ob der stundenlang dröhnenden Musik sogar Furcht einzuflößen. Dazu der jährliche Almauftrieb in Bayreuth mit schwitzenden Selbstdarstellern aus Politik und anderen Entertainment-Branchen, sowie die vermeintliche Nähe zur Nazi-Ideologie; keinem anderen Komponisten wird ein derart schwer beladener Rucksack umgehängt.

Dass man sich den Werken auch ganz anders nähern kann, beweist Opernfreund und Wagner-Fan Frieling, der in verständlichen Worten ausführlich den Inhalt erklärt, und siehe da, es sind ja durchaus spannende Geschichten, die der olle Wagner zu erzählen hat! Liebe und Tod, Treue und Verrat, Jungfrauen und Drachen, alles ausgeheckt von germanischen Göttern, die aber allzu oft allzu menschlich fehlen. Frielings großes Verdienst dabei ist, dass er Richard Wagner entstaubt und vom Kopf auf die Füße stellt und zwar so dass auch ich es kapiere. Er beschränkt sich aber keineswegs auf die reine Inhaltsangabe, sondern liefert darüber hinaus Kommentare und Hintergründe, stets inspiriert von der Liebe zur Musik und dem Werk des Komponisten.

Für die Puristen ist auch das Original-Libretto enthalten, und das alles zu einem unschlagbaren Preis.
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am 26. August 2012
Nach dem "Rheingold" legt Wilhelm Ruprecht Frieling nun mit Band 2 "Die Walküre" ein weiteres, fast geschenktes E-Book zum Ring der Nibelungen bei Amazon vor. Dem Sex & Crime folgt das schaurige Hickhack göttlicher und menschlicher Beziehungskisten. Wotan und Fricka, die alten Haudegen, integrieren und bekämpfen sich bis aufs Blut. Wie ihre Geschöpfe auf Erden. Klar, wo könnten Götter edler sein als das, was sie schufen. Die Geschichte der Nibelungen wird mit Witz und Spannung von Frieling fortgesetzt, und zwar wie schon in Band 1 auf ganz anschauliche Art und Weise, so dass die komplizierten Entwicklungen der Personen zugänglich ins Bild gesetzt werden. Egal ob Gott oder Mensch, ob Wallküre oder Held und Drama um Macht oder Moral mit Mord, Totschlag und Inzest. Dazwischen immer wieder erklärende Hinweise zu Wagners fulminanter Musiksprache. Wer so vorbereitet die Wagner-Oper besucht, wird ein gesteigertes Musik-Erlebnis haben, denn die komplexe, ja komplizierte Handlung begleitet transparent geworden eine ebenso komplexe Musiksprache. Beides verbindet sich miteinander zu einem erweiterten Kunst/Musik-Genuss.

Aber auch ohne Musik, also ohne Opernbesuch, vermittelt Frielings "Buch" Vergnügen, das man so schnell nicht vergisst. Plötzlich wird dem Leser nämlich klar, warum so viel Gerede und Aufwand um diesen Wagner, der ja seine Opern alle selbst geschrieben hat, d. h. keinen Librettisten brauchte, gemacht wird. Das Original-Libretto findet sich übrigens ebenfalls in dem E-Book. Man kann also auch jederzeit nachlesen.

Wie zum ersten Band schon hingewiesen, schafft Frieling mit den flott und frech formulierten E-Books einen ganz wunderbaren Einstieg in die Welt der Oper und besonders der Wagner-Opern. Nicht nur junge Musikliebhaber werden begeistert sein, sondern auch manches Silberhaar dürfte nach der Lektüre genüsslich schmunzeln: Jetzt höre ich diesen Tausendsassa doch noch viel lieber, denn endlich verstehe ich ihn, den Richard, mit seiner Musik.
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am 17. August 2012
Statt der verstaubten Geschichte präsentiert uns Ruprecht Frieling eine amüsante vor allem sehr verständliche Version
„DER RING DES NIBELUNGEN“.

Mit dem Werk „Das Rheingold“ begann Frieling, uns Wagners Stück näher zu bringen, und es ist wirklich lesenswert.

„Die Walküre“ ist ein Muss für alle, die sich bereits mit Frielings Werken auskennen und seinen Stil lieben.

Dieses Werk hätte ich mit für den Musikunterricht gewünscht:
Spritzig, anschaulich, unterhaltsam, eben ein echter Frieling!
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am 20. August 2012
Mit Teil 1 "Rheingold" hat es Frieling schon geschafft, mir das "Systhem Oper" und die Geschichte "Der Ring der Nibelungen" näher zu bringen. Teil 2 führt die Geschichte fort und ist neben reiner Wissensvermittlung ein unterhaltsam zu lesender Text in der vorliegenden Bearbeitung. Dem Autor gelingt es, faktische und emotionale Zusammenhänge aufzuzeigen, paralell dazu erläutert er die musikalischen Feinheiten. Der Leser weiß danach eben auch, warum mal hier nur die Streicher, mal dort nur die Bläser oder plötzlich alle zusammen aufspielen. Den Sängern wird vieles abverlangt, habe ich gelernt und ahne nun, dass es wohl weit schwieriger ist, als "mal eben so ein Lied zu singen".
Amüsant geschildert ist die Ehe von Wotan und Fricka - Götter sind wohl auch nur Menschen und irgendwie scheint auch bei Göttern jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht zu sein.
Zusammengefasst: Es geht um Liebe und um Macht, um Gehorsam und Widerstand, es wird gekämpft und geschmachtet und sollte ich mir dieses irgendwann einmal auf einer Bühne ansehen, dann werde ich den Rat des Autoren befolgen: "...empfehle, die Augen zu schließen und sich ganz dr Musik hinzugeben denn (...leider neigen etliche Sänger von Format zu unübersehbarer Korpulenz ...) singen sich ein massiger Mann im Pelzmantel und eine "Primatonna" (im Polterhemd an, dann fällt es dem Publikum schwer, sich vorzustellen, dass die beiden gleich leidenschaftlichen Sex haben werden..." Ja, und dann werde ich hoffen, nicht einzuschlafen, wie es nach Aussage von Frieling schon einigen passiert sein soll.
Bonus das Original -Libretto - interessant zu lesen, wenn man vorher Frielings Ausführungen konzentriert gefolgt ist.
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am 21. August 2012
Wer Geschichten mit echten emotionalen Konflikten liebt, der sollte, statt sich mit "Sturm der Liebe" oder ähnlichem zu langweilen, Wagners Ring der Nibelungen zuwenden. Um wem diese Kost zu schwer (auch hinsichtlich der Darsteller) erscheint, dem sei auch Frielings zweiter Teil der "Gebrauchsanweisung für Operngenuss" empfohlen. Da schmettern die Becken (des Orchesters!) während sich über das musikalisch ausgelebte lustvolle Treiben fülliger Protagonisten zum Glück für den Zuschauer zunächst Dunkelheit und schließlich der Vorhang senkt. Inhaltlich ist die Geschichte hammerhart. Mit Inzestösen Verhältnissen, massivem Ehekrach, Mord, Totschlag, Vertrauensbruch und Verbannung.
Frieling beschriebt die turbulenten, unheilschwangeren Bühnenereignisse in gewohnt lockerer und vor allem plastischer Art. Und plötzlich findet sich der Leser mittendrin im Hojotoho! Hojotoho! Heiaha! Heiaha der Walküren, dem hemmunslos erscheinenden Tosen des Orchesters und den im Grunde unauflösbaren Gefühls- und Gewissenskonflikten der Götter und ihrer Helden. Das, was auf der Bühne so bedeutungsschwer, ehrfurchteinflößend und gewaltig daherkommt, wird durch das Buch zum köstlichen und unterhaltsamen event. Und ganz am Rande lädt das Buch noch dazu ein, sich unabgängig von ideologischen Vorbehalten mit dem Inhalt der durchaus zum Nachdenken anregenden Story auseinanderzusetzen.
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am 28. Oktober 2012
Was im Donnern der Pauken und Tosen der Hörner dem Opernbesucher gewöhnlich entgeht, enthüllt Frieling in seiner unnachahmlichen Art. In dieser Folge: Der olle Wotan stand unter der Fuchtel. Und die anderen Männer sind auch nicht direkt jene Sorte Alpha-Tiere, von denen Frauen träumen.
Und das von Wagner? Ich hab mich gewundert und extra nachgeguckt: Tatsächlich, Marlitt war später. Plausibel also, dass Wagner noch nicht vom Geist des restaurativen Bürgertums befallen war. (Die Sache mit der romantischen Liebe und die Mär von den schwachen Frauen wurde bekanntlich propagiert, um nach der französischen Revolution die Frauen wieder aus der Öffentlichkeit zu verbannen.). In der „Walküre“ – also bei Wagner – jedenfalls haben die Frauen das Sagen. Allerdings geht das auch nicht gut. Denn dummerweise sind sie sich nicht einig. Und am Ende haben wir das opernübliche Desaster vor uns. Naja, es erwartet wohl auch keiner, dass Wagner ein Feminist gewesen wäre.
Auch in diesem Buch über den zweiten Teil des Nibelungen-Zyklus ist es Frieling gelungen, diese schwere Oper mit leichter Hand zu präsentieren und sie aus einen ungewöhnlichen Blickwinkel zu präsentieren. Wer da nicht Lust auf einen Opernbesuch kriegt ...
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am 22. August 2012
Ah, es geht weiter, dachte ich, als ich dieses Büchlein entdeckte. Nachdem mich der Autor Wilhelm Ruprecht Frieling mit dem ersten Teil des "Ring der Nibelungen" - Rheingold bereits angefixt hatte, freute ich mich schon auf diesen zweiten Band und griff zu.
Als ich Rheingold rezensierte, habe ich es schon erwähnt: Frieling schafft es, dieses Thema, dass für viele unzugänglich und fast mysteriös ist, leicht und verständlich zu erzählen. Der Autor erläutert die Szenen mit leichter Hand, setzt Bezüge zur Musik und schafft es, dass man diese "Nacherzählung" runter liest wie einen Krimi.
Man braucht gar nicht erst zu denken, dass dieser Stoff uralt sei und nun wirklich nicht mehr interessant sein kann. Das Gegenteil ist der Fall! Frieling schafft es, in gewohnter Manier, humorvoll und elegant zu schreiben. Ich freue mich schon auf den dritten Teil!

Mein Fazit: Für mich persönlich ist der Ring der Nibelungen (2): Die Walküre ein tolles Ebook zu einem unschlagbaren Preis.
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am 6. November 2012
Mein Leben lang habe ich einen Riesenbogen um Richard Wagner gemacht, diese Üppigkeit von Stoff und Brachialmusik liegt mir einfach nicht. (Üppig bin ich selber!).
Und dann lese ich dieses Buch, weil ich jeden Frieling lese, und bin plötzlich in dieser Sex&Crime Geschichte drin! Gier, Gold, Gemeinheit, da geht es ganz heftig zur Sache. Ganz toll geschrieben. Und erschreckend daran ist: Heute geht es in unsrer Welt nicht anders zu. Scheußlich.

Wogende Busen
sind das, was mir von der Walküre (den 2. Band Frielings), in Erinnerung geblieben sind. Doch hier wird dieses mit Arien gespickte Opernspektakel auf das heruntergebrochen, was es eigentlich ist: Mord und Totschlag, Inzest, Verbannung, Ehekrach, wie im richtigen Leben. Also damals. Also bei den Göttern.

Nie hätte ich gedacht
dass, wenn man den Richard Wagner mal beiseitelässt, handfeste Krimis übrigbleiben, bei Frieling auch noch köstlich mit Humor durchwachsen. Klasse!
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