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W. - Ein missverstandenes Leben
 
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W. - Ein missverstandenes Leben

Josh Brolin , Elizabeth Banks , Oliver Stone    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,38 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Josh Brolin, Elizabeth Banks, Thandie Newton
  • Regisseur(e): Oliver Stone
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 124 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001O3M2S0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.319 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Dass George W. Bush einer der verhasstesten Präsidenten der Vereinigten Staaten ist, mag unbestritten sein. Dennoch oder gerade deshalb musste sich früher oder später jemand an ein Biopic über den großen bösen Mann wagen, und wer wäre da besser geeignet, als Präsidentenfilme-Macher Oliver Stone ("JFK", "Nixon"). Dass Stone in den letzten Jahren nicht besonders viele Reißer hervorbrachte ("World Trade Centre", "Alexander"), mag weniger bekannt sein, als die Tatsache, dass er nie hinter Bushs Politik stand. Umso mehr überrascht es, dass sein Portrait so friedlich und unprovokativ ausfällt. Ohne die erwartungsgemäße Radikalität erzählt Stone mithilfe eines hochkarätigen Ensembles vornehmlich von einem privaten Bush und dessen Kampf mit Alkohol, Übervater und Familienimage. Man sieht ihn in Tränen beim Pfarrer, beim Pommes vertilgen oder volltrunken hinter dem Steuer. Das ist ein Kerl von nebenan, so scheint uns Stone erzählen zu wollen, aber genau das wusste die Welt doch schon lange. Mitleid soll hier natürlich nicht entstehen, dennoch verfehlt der Perspektivwechsel nicht seine Wirkung: Das große "W" als Menschen wie du und ich zu begreifen, der alles dafür tat, um Anerkennung vom Vater zu erhalten. Dass das Projekt "Portrait" im Grunde gut aufgeht, liegt eindeutig an den darstellerischen Fähigkeiten des Hauptdarstellers Josh Brolin ("American Gangster", "No Country for Old Men"), der eine herausragende weil äußerst detaillierte Arbeit hinlegt, die auf einer großen Beobachtungsgabe beruht. Die politischen Nebenrollen zeichnen sich nicht nur durch physische Ähnlichkeiten mit ihren Vorbildern aus, sondern üben sich ebenso im artgerechten, dabei nie überzogenen Spiegeln, wobei sie leider nicht viel eigenständigen Platz im Film erhalten. Ein solides Biopic, das überrascht, weil es seine Macht zu polarisieren nicht ausspielt, sondern sehr bedacht und behutsam vorgeht. FazitÜberraschend sanftmütig.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild zeigt sich von einer klaren und sehr natürlichen Seite und genauso gestaltet sich auch der Ton: in erster Linie authentisch! Die Dialoge stehen im Zentrum der Produktion und werden hin und wieder durch unaufdringliche Musikeinspielungen untermalt. In den Extras finden sich Interviews, Starinfos und Fotos. 

Bild: Auch in dunklen Szenen oder in Kamerabewegungen bietet das Bild scharf konturierte und frablich kraftvolle Ansichten (Label der Wodkaflasche, 00:05:20). In Totalen weicht die Auflösung in dunkleren Räumen zwar leicht auf (Kneipe, 00:12:25), stark verliert das Bild dabei aber nicht. Angenehm plastische Detaileinstellungen sind die Regel und dabei wird stets ein breiter Kontrastumfang mit reichhaltigen Schwarzwerten geboten. Farblich gibt sich das Bild in den Vergangenheitsszenen warm und harmonisch, während Gegenwartsszenen etwas kühler ausfallen. Auf Wandflächen kasnn hin und wieder leichtes Rauschen ausgemacht werden (gelbe Tapete, 00:15:33). Tragische Kompressionsprobleme finden sich nicht, nur ab und an lassen sich minimale Klötzchen- oder Pixelbildungen an Kanten verzeichnen. In erster Linie erfreut das Bild aber durch knackige Detailschärfewerte, die vor allem Gesichtsausdrücke facettenreich ausstellen und einen natürlichen Farbenreichtum, der das Gesehene authentisch beleuchtet wirken lässt.

Ton: Dialoge stehen im Zentrum der Produktion und diese sehen sich stets authentisch der räumlichen Umgebung, in der sie stattfinden, angepasst. Ob Bush den Mund voll hat (00:21:23) oder vor Publikum spricht, im Privaten murmelt oder in einer Halle redet, auf den Klang und Ausdruck seiner Repliken wurde viel wert gelegt. Was die akustische Seite der DVD sonst noch zu bieten hat, sind beschwingte Musikeinspielungen (Countrysong, 00:23:08). Vor allem die Szenen aus Bushs Jugend werden durch diese entscheidend gewürzt und mit Stimmung versehen. Schade, dass dabei die Möglichkeiten des Surroundformats nur sehr bescheiden genutzt werden. Weder Umgebungsgeräusche noch Musik wechseln häufiger als nur ab und zu in die Rears oder spielen gar mit Richtungswechseln. Hin und wieder vernimmt man ein leises Vogelzwitschern aus dem Hintergrund (00:24:20). Die Dialoge stehen absolut im Zentrum und lassen durch ihre aber auch durch die generelle Effektlosigkeit das Material sehr authentisch wirken.

Extras: Die Extras bieten Fotogalerie, Darstellerinfos und Interviews. --movieman.de

Produktbeschreibungen

In seiner Studienzeit kann sich George Walker Bush nicht so recht entscheiden, was ihn mehr interessiert: Sind es Frauen oder doch eher Alkohol? Beides ist inakzeptabel für seinen Vater George, der politisch hoch hinaus will und seine maßlose Enttäuschung über den Lebenswandel seines Sprosses nicht verhehlen kann. Erst als W. die bildhübsche Laura kennenlernt, reißt er sich am Riemen. Er findet die Religion, sieht das Licht und schlägt den Karriereweg des übermächtigen Vaters ein. Vom Gouverneur von Texas ist es nur ein Katzensprung zum Amt des Präsidenten. Eine unvergleichliche Karriere, keine Frage. Aber als W. nach den Anschlägen vom 11. September in den Krieg zieht, um endlich aus dem Schatten des Vaters zu treten, hinterlässt er einen Scherbenhaufen. Wie konnte das alles nur so

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Polygraph
Format:DVD
Ohne seine Amtszeit weder in positiver, noch in negativer Weise zu werten, kann man doch sagen, dass kein US-Präsident einen deutlicheren Stempel auf Amerika und der Welt hinterließ, als George W. Bush; seit Chaplins "Der große Diktator" war wohl eine politische Biographieverfilmung nicht mehr so angebracht und notwenig und mit Oliver Stone, dem Chronisten aller Schlaglöcher der jüngeren amerikanischen Geschichte (von Vietnam über die Ermordung Kennedys über Watergate bis hin zum 11. September), hat dieses Leben den richtigen Regisseur gefunden.

Der Film läuft auf zwei Zeitebenen, die sich quasi in der Mitte treffen: Zum einen erfahren wir die schon von diversen Quellen enthüllte nicht sehr ruhmreiche persönliche Vorgeschichte des jungen George Bush; in einer Paralellebene illustriert der Film die politische Nahtstelle von Bushs Amtszeit von 2002 bis kurz nach der Invasion im Irak. Es ist dem Regisseur hoch anzurechnen, dass er bei der Darstellung von Bushs Jugendjahren nicht mit erhobenem Zeigefinger auftritt, sondern in erster Linie nur zeigt: Der junge Bush ist ein wackerer Draufgänger, der sich vom Leben treiben lässt, die Feste feiert, wie sie fallen, und sich keinen Genuss entgehen lässt, und der keinesfalls unsympathisch wirkt ' es drängt sich der Gedanke auf, dass in anderen Filmen eine solche Figur einen hervorragender Anti-Helden abgegeben hätte. Erst mit seinem Eintritt in die Politik wendet sich das Blatt: Sein Vater, der untadelige Präsident, wird für Bush die entscheidende politische und persönliche Messlatte seines Lebens; und als Bush senior 1991 nach dem Ersten Golfkrieg Saddam wieder laufen lässt, und die Militäroperation frühzeitig für beendet erklärt (was ihn schlussendlich die Wiederwahl kostet) setzen sich gewisse Ideen im Kopf seines Sohnes fest: Was man beginnt, muss man auch zu Ende führen.

Hauptdarsteller Josh Brolin hat die Figur genau studiert, und seine Wiedergabe ist präzise, ohne jemals in die Karikatur abzudriften: Der ausladende texanische Gang, der vielen Fernsehzuschauern von diversen Staatsbesuchen noch bekannt sein dürfte, die etwas unbeholfene Gestik und allem voran der exakt kopierte Sprachduktus. Diese Darbietung (unterstützt von einer Riege klug ausgewählter Nebendarsteller) macht die Figur greifbar: Hier steht kein Kretin auf der Bühne; auch keine traurige, heillos überforderte Figur, sondern ein Mensch, der sich in den Kopf gesetzt hat, die Fehler seines Vaters zu korrigieren, und diesmal alles richtig zu machen - koste es, was es wolle.

Trotz der grundlegend fairen und differenzierten Darstellungsweise erliegt der Regisseur leider doch allzu häufig der Versuchung, das Potential für unfreiwillige Komik, das Figur und Werdegang George W. Bushs bietet, für billige Effekte und kurzweilige Lacher zu nutzen: Dass beispielsweise eine zwanzigsekündige Sequenz, in der sich der Präsident an der geschichtsträchtigen Salzbrezel verschluckt, in den Film aufgenommen werden musste, der 11. September 2001 aber vollständig außen vorgelassen wird, und quasi nur als Rahmenhandlung dient, ist ein dramaturgischer Lapsus, der dem politischen Anliegen des Films nicht gut tut. Auch an anderer Stelle wäre manchmal ein Schritt künstlerischer Distanz nötig gewesen: Anstatt sich den Präsidenten durch Wort und Tat selbst entlarven zu lassen (so wie er es ja vor der Weltöffentlichkeit ununterbrochen tat), bevormundet Oliver Stone sein Publikum allzu häufig, in dem er entweder Bush bei unmöglichen Handlungen zeigt (ihn entweder mit offenem Mund kauen lässt, oder ihn an anderer Stelle sogar flüchtig auf der Toilette zeigt) oder durch vollkommen unpassende Musikeinspielungen Szenen markiert, die sich rückblickend betrachtet als fatal herausstellten (nachdem die Invasion in den Irak beschlossen wurde, erklingt "Glory, glory Halleluja") - bis auch der sturste Republikaner kapiert, was er da für eine Katastrophe ins Weiße Haus gewählt hat.

Trotzdem, ob er will oder nicht, am Ende des Films ist der Zuschauer der Figur des 43. Präsidenten auf fast unheimliche Art und Weise näher gekommen: Die Politik dieser acht Jahre mag auch weiterhin nicht nachvollziehbar sein, aber nun begreift man zumindest, woher der Impuls dazu kam. Und dass Stone es schafft, tatsächlich eine Art klinisches Verständnis für George W. Bush herzustellen, den Mann, der dem größten Teil der Welt auf ewig ein Rätsel bleiben wird, ist tatsächlich eine Leistung, die Anerkennung verdient.

Es hätte dem Film dennoch gut getan, hätte Stone das Projekt vielleicht noch ein Jahr ruhen lassen, bevor er sich auf den Regiestuhl setzte: So hätten manche Unebenheiten im Drehbuch ausgebügelt, manche allzu platten Einfälle verworfen werden, und das Drehbuch vielleicht mit der historischen Realität in Einklang gebracht werden können - man denke nur an die Schuhwurf-Szene im Irak: Ein schönerer und aussagekräftiger Schlussakkord für so einen Film, wie auch für Bushs politisches Wirken ist doch kaum denkbar.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...das sollte eigentlich für 123 Filmminuten reichen, aber Oliver Stone nimmt nicht nur die acht Präsidentschaftsjahre des George W. Bush vor die Linse, sondern führt uns noch ein gutes Stück in die Vergangenheit des unbeliebtesten Präsidenten der USA zurück. Das ist spannend, informativ und rückt den unbeliebten Bush in mancher Einstellung sogar in eine bemitleidenswert sympathische Rolle. Das Stones Film über Bush manchmal hölzern und plump wirkt, liegt dabei nicht an Stones Arbeit, sondern schlicht und einfach an Bushs kantig-einfachem Charkater. So entstand eine Biografie des mächtigsten Mannes der Welt, die gelungen, aber bei weitem nicht so tiefgehend und bewegend ist, wie zum Beispiel Stones Film Commandante, aus dem Jahr 2003, über das Leben Fidel Castros.

George W. Bush steht im Schatten seines übergroßen Vaters und einer traditionsbelasteten, steinreichen Familie. In der Konkurrenz zu seinem Bruder Jep, wird er vom Vater benachteiligt und begehrt immer wieder auf. Aber George findet keinen geraden Weg. Er windet sich durch die Highschool, findet früh Gefallen am Alkohol, hält keinen Job lange durch und ist plötzlich Besitzer eines Profi-Baseballteams. Ohne Vaters Hilfe wäre er vermutlich an allem gescheitert. In der Konfrontation mit dem Vater geht es soweit, dass sich beide mit erhobenen Fäusten gegenüber stehen. Dann lernt George W. Laura kennen und findet einen Weg in die Politik. Auch da ist er keine Leuchte, macht aber seine Mängel mit Instinkt und dem konsequenten Ausräumen aller Widersprüche wett. Letztendlich führt das über den Gouverneursposten von Texas auf den US-Präsidentenstuhl. Was George W. in seinen acht Präsidentschaftsjahren dann an Porzellan zerschlägt und wieder kittet, wie er Seilschaften zwischen Beratern und Freunden erst belebt und dann zerreisst, das ist mit Staunen zu beobachten. Letztendlich kann er jedoch aus dem Schatten des Vaters nicht heraus treten.

Oliver Stone setzt mit seinem Film in Bushs Präsidentschaft und den Beweggründen zum Irak-Krieg an. Sollten seine Bilder gut recherchiert sein, dann ist die Wahrheit um den Krieg so erschreckend wie unglaublich. In Rückblenden und Traumsequenzen bringt Stone uns das Bush-Denken nahe. Dazu gibt es Politzitate, die man kaum für möglich hält. Wenn Bush anlässlich der Niederlage seines Vaters bei den Wahlen sagt: "Es tut so weh zu verlieren. Das wird mir niemals passieren." Oder Donald Rumsfeld über die Bilder, die aus dem Irakkrieg gesendet werden, sinniert: "Tote geben dem Krieg so ein deprimierendes Image" dann ist das schon ziemlich harter Tobak. Genau wie Bushs Meinung zum Iran: "Da ist irgendwas, ich spüre das. Wir müssen die im Auge behalten." Stone zeigt uns noch einmal schonungslos alle Irrtümer und die komplette Schlamperei der US-Regierung. Er lässt Dick Cheney und Donald Rumsfeld sehr schlecht, Collin Powell dagegen ziemlich gut aussehen. Er gibt George W. der Lächerlichkeit preis, wenn er über das Gefangenenlager in "Guantanamera" spricht und schenkt ihm Verständnis, als er beim Joggen zusammenbricht und den Weg in die "Trockenheit" über die anonymen Alkoholiker und die Kirche antritt. Bushs ganze Zerrissenheit packt Stone in erklärende Bilder.

Die Besetzung des Films lässt keine Wünsche offen. Josh Brolin ist extrem wandlungsfähig. Im richtigen Licht und Blickwinkel wirkt er wie der echte Bush. Scott Glenn als Donald Rumsfeld und Richard Dreyfuß als Dick Cheney lassen uns authentisch die Haare zu Berge stehen. Stone hat mit W. sicher kein zeitloses Filmhighlight geschaffen, aber sein Film trägt in jedem Fall dazu bei, zu verstehen, was in acht Jahren Präsidentschaft alles schief gehen kann. Für Politik-Interessierte ein Muss, für Oliver Stone Fans sowieso.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Über den Film habe ich im Vorfeld sehr viel, häufig eher schlechtes, gehört. Trotzdem habe ich ihn mir angesehen und kann vieles nicht bestätigen. Ich selbst bin eher begeistert und finde, dass Oliver Stone einen insgesamt guten Film produziert hat. Er geht mitnichten mit dem Holzhammer vor, sondern fordert von seinen Zusehern immer wieder, dass sie das Gezeigte mit anderen Dingen, die Stone bewusst ausspart, verknüpft.

Meiner Meinung nach wird Bush noch als viel zu positiv dargestellt, denn letztlich ist dieser Mann eine Kastastrophe. So werden nicht die schlimmsten Bushreden im Film gezeigt, sondern Stone begnügt sich auf einige kleine Versprecher. Bush ist ein noch viel größerer Depp als im Film und man wird immer wieder vor die Frage gestellt: "Wie konnte der nur?" Wie konnte er nur Mitbesitzer der Texas Rangers werden, wie konnte er nur Counerveur von Texas werden und wie konnte er nur Präsident werden?

Ebenso fragt man sich, wie so ein Tölpel eine Frau wie Laura bekommen und letztlich, wie er bloß ein zweites Mal gewählt werden konnte. Diese Frage beantwortet Stone aber überhaupt nicht, denn über den Wahlkampf 2004 und das Ergebnis wird nichts erzählt.

Stone fragt auch nicht das amerikanische Volk, wie sie so einen Versager in das höchste Amt wählen konnten, sondern er hält ihnen vielmehr einen Spiegel vor: So seit ihr, denn wenn es wichtiger ist, welche Kandidatenfrau den besseren Kuchen backt oder wen man eher zum BBQ einladen würde, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn letztlich ein Cowboy im Oval Office sitzt.
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Veröffentlicht am 6. Dezember 2009 von brudervomweber
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