w&v ist keinesfalls Pflichtlektüre für alle Werber: zeitgemäße Werbeagenturen werden dieser Zeitschrift weder Tipps, noch irgendwelche Trends entnehmen können.
Wenn das Internet überhaupt behandelt wird, dann strotzen die Artikel von Fehlern und Fehleinschätzungen. Die Aufmachung des Heftes verströmt den Charme einer IHK-Broschüre. Einen großen Teil des Inhaltes nehmen Personalien ein, die niemand interessieren (außer die vermeintlichen so genannten "Aufsteiger" selbst). Unerträglich ist auch die unkritische Schreibe gegen unabhängige Meinungsvielfalt und für Medienkonzentration.
Einziger Lichtblick: die Artikel von Texter Reinhard Siemes.
Engagierte, frische Agenturen und Werber werden an dieser Zeitschrift also wesentlich weniger Freude haben, als konservative Marketingverwalter.