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Wüstenblume Taschenbuch – 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne; Auflage: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453212614
  • ISBN-13: 978-3453212619
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 11,2 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (341 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.027.264 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mit 14 Jahren floh Waris Dirie, 1965 geboren, aus ihrem Heimatland, da sie zwangsverheiratet werden sollte. Die junge Somalierin konnte sich in London zunächst mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten, doch schon bald wurde sie als Model entdeckt. In ihrer Biographie "Wüstenblume" erzählt Waris Dirie ihr Leben, das zugleich schockiert und fasziniert. Die Autorin ist seit 1994 UN-Sonderbotschafterin gegen Genitalverstümmelung - eine brutale Praxis, die auch ihr widerfahren ist. Ferner gründete sie die Waris-Dirie-Foundation, die dieser Praxis durch Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Informationsveranstaltungen ein Ende setzen will. Auch in "Schwarze Frau, weißes Land" erzählt die Autorin von ihrem Schicksal als Flüchtling. Sie lebt heute mit ihrem Sohn Leon in Wien.

Produktbeschreibungen

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Das Leben der aus Somalia stammenden Waris Dirie, das sie in ihrer Autobiographie Wüstenblume beschreibt, liest sich wie ein modernes Märchen vor exotischer Kulisse. Zu einem richtigen Märchen gehört auch eine gehörige Portion Grausamkeit und Gewalt und nicht zu vergessen, das Wichtigste: ein Happy-End.

Geboren wurde Waris in der Wüste Afrikas, zog mit ihrer Familie, einem Nomadenstamm, von Wasserstelle zu Wasserstelle, ständig im Kampf ums tägliche Überleben. Sie hütete die Tiere, und der erste grausame Einschnitt in ihre Welt der Kindheit war ihre Beschneidung mit fünf Jahren. Mit vierzehn wollte sie ihr Vater dazu zwingen, einen viel älteren Mann zu heiraten. Waris rebelliert und sieht keine andere Möglichkeit, als wegzulaufen, um ihrem Schicksal zu entkommen. Sie flieht in die Hauptstadt Mogadischu und bekommt die Chance, als Dienstmädchen mit dem somalischen Botschafter, einem Verwandten ihrer Mutter, nach London zu reisen.

Mit welcher Schlitzohrigkeit es Waris gelingt, nachdem ihr Onkel wieder zurück nach Somalia berufen wird, in London zu bleiben, sich ihr Überleben zu sichern, sogar britische Bürgerin zu werden, liest sich überaus amüsant. Ein Fotograf, der sie entdeckt hat, bekniet sie tatsächlich zwei Jahre lang, Aufnahmen von ihr machen zu dürfen.

Sie hat es ihrer ungeheuren Zähigkeit zu verdanken, die sie schon früh als Nomadenmädchen erlernt hat, daß sie mittlerweile zu den Topmodels der Modebranche gehört. Seit einiger Zeit setzt sie sich vehement als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung von Frauen ein, die sie selbst schmerzvoll erlitt. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Mit einer aufrüttelnden Botschaft will die Frauenrechtlerin Waris Dirie der weltweit praktizierten Genitalverstümmelung bei jungen Mädchen und Frauen den Kampf ansagen." Münchner Merkur, 06.02.2010

"Ihr Buch ist eine gelebte Geschichte voll Grausamkeit und Glamour." Süddeutsche Zeitung, 27.02.1999

"Längst könnte sie sich auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruhen. Sich zurücklehnen, auf ihre Topmodel-Karriere, ihr mutiges Outing 1997 über ihre grausame Genitalverstümmelung und all das, was sie damit in den letzten Jahren bewegte zurückblicken - und einfach nur stolz sein. "Schwachsinn!", würde Waris Dirie an dieser Stelle in gewohnt temperamentvoller Manier schnauben. Denn die Wüstenblume, die mit ihrer tragischen Biografie einen Weltbestseller landete, hat ihr Leben gegen FGM (Femal genital mutilation), das fürchterliche Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung, verschrieben. "Ich werde so lange nicht ruhen", sagt die Wüstenblume kämpferisch, "bis überall FGM verboten und kein einziges Mädchen weltweit mehr Angst vor dieser Bluttat haben muss." Ein starkes Vorhaben einer starken Kämpferin." OBSERVER, 10.08.2013

"Ein Buch, das unter die Haut geht, einem manchmal den Atem stocken lässt und zu Tränen rührt. Aber auch ein Buch über eine unglaublich starke und engagierte Frau, die ihr Leben trotz allem gemeistert hat und sich für andere einsetzt. Absolut lesenswert!" Recklinghäuser Zeitung, Marl, 12.03.2010

"Waris Dirie erreicht mit ihren Worten unsere Herzen. Jeden muss die kalte Wut packen, der liest, was Frauen ihren kleinen Töchtern antun. " Maria von Welser, Journalistin, 10.09.2006

"Das Grauen, das sich in diesen Zeilen offenbart, macht sprachlos." Kölner Stadtanzeiger, 14.11.1998

"Das Buch klärt auf, informiert, erzählt, ohne die Menschen zu stigmatisieren. Es ist ein bewegender Appell für die Rechte von Mädchen und Frauen auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Sexualität und ein bewegendes Zeugnis einer mutigen Frau." Herzflattern, Frühjahr 2010 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "reichethomas" am 9. Juni 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist das ärgerliche an dieser Erzählung, Autobiographie, dass sie immer nur auf das eine Thema, Genitalverstümmelung, reduziert wird. Dabei bietet dieses Buch viel mehr als nur das.
Es ist eine Geschichte vom Leben in zwei Welten. Der Unterschied könnte nicht deutlicher sein. Auf der einen Seite das Leben in der dritten Welt, in einem der ärmsten Länder der Welt. Auf der anderen Seite das Geld, der Ruhm eines Top-Modells.
Dazu ist das ganze gewürzt mit sehr viel Humor. Selbst bei tragischen Momenten kann man mit der Frau lachen. Die Betonung liegt dabei auf mit. Selbst wenn es ihr schlecht geht, selbst wenn sie nicht weiter weiß, selbst wenn sie betrogen wird, selbst dann findet sie etwas worüber sie sich freuen und worüber sie lachen kann.
Und sie hält uns den Spiegel vor. Sie kann es auch, weil sie eben nicht aus der "westlichen Welt" kommt, kann sie es. Wer das Buch liest wird über vieles anders denken, bei vielem nachdenklich werden, über sich selbst nachdenken können.
Und am Ende wird man wütend sein, weil vielen Frauen auf der Welt die Chance genommen wird ein runum erfülltes Leben zu führen. Aber auch hier ist ein positiver Ansatz von Waris Dirie zu finden, es gibt Frauen, die sich wehren und es werden immer mehr.
Das buch ist ungewöhnlich im Erzählstil. Waris Dirie nmmt sich die Freigheit und springt im Erzählfaden mal zeitlich nach vorn, mal wieder weit zurück. Trotzdem verliert man nie das Verständnis, warum etwas an einer Stelle passiert. Man hat den eindruck, es sitzt einem eine Freundin gegenüber, die einem etwas aus ihrem Leben erzählt. Das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus.
Etwas wirklich besonderes ist dabei ihr Humor.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. März 2000
Format: Taschenbuch
Als ich dieses Buch las, habe ich teilweise geweint und gelacht. Das, was den vielen Mädchen auf dieser Welt angetan wird, ist so schrecklich, dass ich es kaum begreifen kann. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, wäre ich am liebsten gleich selbst losgezogen, um den armen Mädchen zu helfen und den Männern Verstand einzubleuen. Ich beneide Waris Dirie darum, dass sie es, nach den ganzen Qualen, die sie durchlebt hat, fertig- brachte, so offen über alles zu schreiben, um der Welt mitzuteilen, was da draußen geschieht. Außerdem ist sie eine hervorragende Schriftstellerin. Sie beschreibt ihre darmalige Naivität mit soviel Humor, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Obwohl es schlimme Stellen enthält, bin ich der Meinung, dass jeder es lesen sollte. Jeder sollte erfahren welche Gräultaten auf der Welt verübt werden.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Florentina am 18. September 2009
Format: Taschenbuch
Waris Dirie schreibt über ihre Kindheit als Nomadenmädchen in der Wüste Somalias und über ihren weiteren, unglaublichen Lebensweg, der sie nach London und New York und schließlich als Supermodel auf die Titelseiten der renommiertesten Mode-Magazine bringt.
Dieser "Traum" vom Model, den sie plötzlich lebt, ist jedoch stets überschattet von einer traumatischen Kindheitserfahrung, die ihr ganzes Leben auf tragische und schmerzhafte Weise einschränkt: sie wurde als Fünfjährige beschnitten.

Waris Dirie schreibt mit einer unglaublichen Ehrlichkeit und Schonungslosigkeit, dabei trotzdem mit Leichtigkeit und einer gewissen Portion Humor.
Ihre Beschneidung wird in einem Kapitel beschrieben - so furchtbar grausam und eklig, dass wohl nicht nur bei mir diese fassungslose Wut aufstieg. Und trotz dieses fürchterlichen Erlebnisses und dem daraus entstandenen eisernen Willen, etwas gegen die Beschneidung junger Mädchen zu tun, ist sie stolz, eine Somali zu sein. Sie fühlt sich hin und hergerissen zwischen zwei Welten. Sie beschreibt die religiösen Vorstellungen ihres Landes und erklärt, wie es zu diesem Brauch gekommen ist. Sie gibt niemandem die Schuld, weil sie weiß, dass die Beschneidungszeremonie einfach viel zu tief in der Seele ihres Landes steckt: sogar die unwissenden jungen Mädchen selbst sehnen sie ja herbei, so tief sitzt der Glaube an ihre Richtigkeit.
Aber Waris Dirie wehrt sich dagegen und fühlt sich dazu berufen, ihr Land aufzuklären. Eine mutige, bewundernswerte Frau! Eine Pionierin auf diesem Gebiet war sie damals, als sie sich öffentlich gegen Beschneidung aussprach.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Winkler am 11. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Waris Dirie erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit in Somalia, sie beschreibt die Traditionen, Gebräuche und das Alltagsleben der viehzüchtenden Nomaden. Ein Leben, das von Entbehrungen gezeichnet ist, aber auch viele schöne Seiten hat, die von ihr sehr lebendig geschildert werden. Danach berichtet sie auf sympathische Art und Weise, wie es dazu kam, den unglaublichen Weg vom einfachen Nomadenmädchen der Wüste bis hin zum Topmodel zu schaffen und schließlich sogar Sonderbotschafterin der UNO zu werden, um in dieser Rolle gegen die „Tradition" der Genitalverstümmelung, dessen Opfer auch sie wurde, zu kämpfen.
In Somalia und vielen anderen afrikanischen Staaten müssen Mädchen ab dem Kindesalter die unfassbar grausame Prozedur der Beschneidung über sich ergehen lassen, weil das, was sich zwischen den Beinen befindet, schon seit Jahrtausenden als schlecht und unrein angesehen wird. Andernfalls hätte eine junge Frau auf dem Heiratsmarkt, der ausschließlich von Männern bestimmt wird, keinerlei Chancen ...
„Obwohl ich nach meiner Beschneidung große Schmerzen litt, zählte ich noch zu den Glücklicheren. Es hätte weitaus schlimmer kommen können, wie unzählige andere Mädchen erfahren mussten. Bei unseren Wanderungen durch Somalia stießen wir auf viele Familien und spielten mit ihren Töchtern. Aber wenn wir sie wiedertrafen, waren die Mädchen oft fort. Niemand sagte ehrlich, was mit ihnen geschehen war, manchmal sprach man einfach nicht mehr von ihnen. Sie waren an der willkürlichen Verstümmelung gestorben - gestorben am Schock, an Infektion, an Wundstarrkrampf oder sie waren verblutet.
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