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Wörterbuch der Redensarten zu der von Karl Kraus 1899 bis 1936 herausgegebenen Zeitschrift 'Die Fackel'
 
 
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Wörterbuch der Redensarten zu der von Karl Kraus 1899 bis 1936 herausgegebenen Zeitschrift 'Die Fackel' [Gebundene Ausgabe]

Werner Welzig


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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kein Autor des 19. und 20. Jahrhunderts hat mit derart unablässiger Leidenschaft den Wörtern und Wendungen seiner Zeitgenossen von Berlin über Prag bis Preßburg und Budapest nachgesprochen und nachgedacht, hat die für die jeweils andere Sprachregion befremdenden Namen und Wörter hervorgehoben, hat markiert, was gleichermaßen für Berlin und Wien zu Phrase und Vorrat erstarrt ist, wie in Wien der aus Jicin in Böhmen gebürtige Karl Kraus.

Nirgendwo in der deutschen Literatur findet sich so reiches Material für politisch-soziale Sprache vom Fin de Siecle bis zur Zwischenkriegszeit wie in der "Fackel". Das gilt vor allem auch für phraseologische Einheiten wie beispielsweise, um nur den Buchstaben "M" anzuführen: "da kann man halt nix machen", "machen wir/m.w.", "made in (Germany)", "bis aufs Messer", "mir san mir", "Morgenluft wittern", "aus einer Mücke einen Elefanten machen".

Anders als Sprachwörterbücher, die primär an grammatikalischen, morphologischen und etymologischen Angaben interessiert sind, macht es sich das vorliegende Textwörterbuch zur Aufgabe, die im jeweiligen Kontext erkennbar werdenden semantischen und pragmatischen Qualitäten von Wörtern und Wendungen sichtbar zu machen.

Der Verlag über das Buch

Französische Auszeichnung für das "Fackel-Wörterbuch":

Mit dem "PRIX LOGOS 2000" wurde am 28. Juni in Paris das im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Dezember 1999 von Werner Welzig herausgegebene "Wörterbuch der Redensarten zu der von Karl Kraus 1899 bis 1936 herausgegebenen Zeitschrift "Die Fackel"" ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich für eine beispielhafte Pionierarbeit, die "Schule machen" soll, von der "Association Européenne des Linguistes et des Professeurs de Langues" (AELPL) vergeben. In der Jury sind ausschließlich hochrangige französische Gelehrte (Bernard Quemada [Conseil supérieur de la langue française], Henri Adamczewski [Université Paris III], Bernard Pottier [Université Paris IV], Jean-Marie Zemb [Collège de France] u. a.) vertreten. Diese französische Auszeichnung für ein österreichisches Textwörterbuch soll auch daran erinnern, dass Karl Kraus, "ce très noble écrivain autrichien", in den Zwanziger Jahren von französischen Univeristätsprofessoren mehrmals für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde, ein Vorschlag, der von den österreichischen Zeitungen nur mit Spott und Hohn bedacht wurde, wie in der "Fackel" [Nr. 800, S.56ff.] nachzulesen ist.

Höchste Anerkennung wird dem "Wörterbuch der Redensarten" auch außerhalb Europas gezollt: Das in New York publizierte "International Design Magazine" hat das Wörterbuch mit einem Preis für "Graphic Design" ausgezeichnet, damit verbunden ist die Aufnahme in den renommierten "I. D. Annual Design Review", der im Juli erschienen ist. "I. D. Magazine" ist Amerikas führendes Design-Fachmagazin und gibt einmal jährlich den Annual Design Review heraus, in dem die weltweit besten Arbeiten von Grafikern und Designern in den Kategorien Graphics, Products, Furniture, Equipment, Environments, Concepts präsentiert werden.

Das American Center for Design nimmt das Wörterbuch der Redensarten in die "American Center for Design Annual 100 Show" der besten 100 grafischen Arbeiten des Jahres auf. Die Show des amerikanischen Berufsverbands der Grafiker zeigt die Trends im Kommunikationsdesign auf.

Neben diesen Auszeichnungen durch die zwei wichtigsten amerikanischen Design-Bewerbe wird das Buch in internationalen Konferenzen (TYPO 2000, Berlin) und Designzeitschriften ausführlich vorgestellt, so etwa im Magazin EYE - The International Review of Graphic Design, No. 35 oder im Juli-August-Heft des DESIGN REPORT.


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