Kurzbeschreibung
Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Standardwerkes
- vollständige Neubearbeitung aller Stichworte
- über 50 neue Artikel
- Mitwirkung zahlreicher neuer Autorinnen
Mehr als 150 Autorinnen erschließen in diesem Nachschlagewerk in 140 Artikelstichworten das breite Feld theologischer Forschung und Praxis aus feministischer Perspektive. In kritischer Aufnahme der Gegenwart und der theologischen Tradition bietet das Lexikon eine Fülle von neuen Ansätzen zu zentralen Themen der Theologie. Interreligiös in der Perspektive, interkulturell ausgerichtet und interdisziplinär verantwortet verknüpft das Werk theologische Forschung und Praxis und präsentiert wissenschaftliche Theologie auf ebenso zugängliche wie spannende Weise. Versehen mit zahlreichen Literaturhinweisen und mit einem ausführlichen Register ist das Buch ein unentbehrliches Arbeitsmittel für alle, die Theologie und Religion lehren und lernen.
Über den Autor
Elisabeth Gössmann, geb. 1928, Dr. theol., Dr. phil. h.c., arbeitete jahrzehntelang in Japan als Dozentin für deutsche Literatur des Mitelalters an der Sophia- und für "Christian Philosophy" an der Seishin-(Frauen-)Universität in Tokyo. Seit 1968 hielt sie als Kyoju (full professor) an der Seishin-Universität auch theolgische Vorlesungen und Veranstaltungen zur Frauenforschung in japanischer Sprache. 1997 erhielt sie den Herbert-Haag-Preis für Freiheit in der Kirche. Sie hat in Tokyo eine Ehrenprofessur und in München eine außerplanmäßige Professur für Philosophie des Mitttelalters (ohne Anstellungsverhältnis) inne.
Dr. theol. Helga Kuhlmann ist seit 1998 Professorin für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Evangelische Theologie in der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind theologische Anthropologie, Theologie in der Moderne, Theologie und Gender, Ökumenische Theologie, Theologie und Dialog der Religionen, Bioethik, Christologie, das Böse. Sie ist ehrenamtlich tätig in Gremien der Kirche (Kammer für Theologie der EKD, Hanna-Jursch-Jury der EKD, Kuratorium der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen), der Universität und der Wissenschaft.
Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel studierte in Berlin und Göttingen Evangelische Theologie. 1951 folgte die Promotion. Sie publiziert, seit ihrer USA-Reisen ab 1972 vor allem im Bereich Frau – Theologie – Feminismus – Feministische Theologie. Des weiteren hält sie viele Vorträge im In- und Ausland. Sie ist freie Mitarbeiterin in der Evangelischen Akademie Tutzing und arbeit bei Evangelischen Kirchentagen mit. Sie bekam 1992 den Johanna-Löwenherz-Preis und 1997 den Herbert-Haag-Preis für Freiheit in der Kirche.
Dr. Ina Praetorius studierte Germanistik und Evangelische Theologie. Sie ist freie Autorin und in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Postpatriarchale Ethik, Theologie und Spiritualität.
Dr. Luise Schottroff ist evangelische Theologin. Bis 1999 war sie Professorin für Neues Testament an den Universitäten Mainz und Kassel. Von 2001-2005 lehrte sie an der Pacific School of Religion / Graduate Theological Union in Berkeley und am Union Theological Seminary New York, USA. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Neutestamentliche Wissenschaft, Sozialgeschichtliche Theologie und Feministische Theologie.