Das Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen, was nicht verwunderlich ist, denn nach dem ersten Teil, "Wespensommer", habe ich ja schon ungeduldig auf das Erscheinen des neuen Buches um Cecilia und den Giudice Rossi gewartet.
Wieder einmal ist es der Autorin gelungen, ein spannendes und authentisches Bild der Toskana des 18. Jahrhunderts zu zeichnen. Die Charaktere sind so lebendig dargestellt, dass man das Gefühl hat, direkt neben ihnen zu stehen und sie bei ihrem Tun zu beobachten.
Sowohl Cecilias als auch Rossis innere Entwicklung und ihre schwiegige "Beziehung" zueinander sind sowohl glaubhaft dargestellt als auch immer wieder ein Born der Erheiterung. Das ist es auch, was die gesamte Geschichte so liebenswert macht: der leise Humor, mit dem erzählt wird.
Und last but not least hat die Autorin einen höchst interessanten Kriminalfall geliefert, mit vielen Windungen und unerwarteten Wendungen. Spannung bis zur letzten Seite.
Fazit: Nun warte ich gespannt (und hoffe), dass es bald einen dritten Band geben wird.