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Wölfe [Gebundene Ausgabe]

Hilary Mantel , Christiane Trabant
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [290kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 5 (13. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832195939
  • ISBN-13: 978-3832195939
  • Originaltitel: Wolf Hall
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.447 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hilary Mantel
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Der Mensch ist des Menschen Wolf.“ Diesen Satz des englischen Philosophen Thomas Hobbes aus dem 17. Jahrhunderts hätten dessen Landsleute auch schon einhundert Jahre zuvor unterschreiben können. Diesen Eindruck jedenfalls gewinnen Leserinnen und Leser von Hilary Mantels grandiosem Geschichtsepos Wölfe auf fast jeder Seite.

Wölfe spielt im England des Jahres 1520. Heinrich VIII. ist durch seine vom ganzen katholischen Europa abgelehnten Scheidungsabsichten stark geschwächt. Das ist der historische Hintergrund, vor dem die Gegenspieler Thomas Cromwell und Thomas Morus ihren Auftritt haben. Als Ratgeber des Königs sieht sich Cromwell am Ziel seiner ehrgeizigen Träume. Fein spinnt er ein Netz aus Intrigen und Abhängigkeiten, um seine Macht beständig auszubauen. Ihm gegenüber tritt Morus, der Autor von Utopia, der dem Papst die Treue hält und der Ehe Heinrichs mit Anne Boleyn nicht dulden will. Bei Mantel aber ist er keineswegs der Gute, der für seine Prinzipien sein Leben lassen muss, sondern entpuppt sich durchaus als zwielichtiger, da einer alten, tyrannischen Ordnung verhafteter Charakter. Und Chromwell, der vermeintlich Böse, ist nicht weniger schillernd angelegt...

Für Wölfe hat Mantel 2009 den renommierten Booker-Preis erhalten, und das aus gutem Grund. Denn ihr Buch macht nicht mehr und nicht weniger, als das Genre des historischen Romans von unten nach oben, von innen nach außen umzukrempeln. Wölfe ist keiner jener geschichtsbeladenen Romane, denen Rezensenten bestenfalls attestieren können, gut recherchiert und somit ohne größere Fehler konstruiert zu sein. Wölfe ist einer von jenen historischen Epen, die eine neue, gewagte Sicht auf die Weltgeschichte werfen und gleichzeitig mit einer derartigen epischen Wucht daherkommen, dass man jeden Satz, jedes Wort in sich aufsaugen mag. -- Isa Gerck

Pressestimmen

"Ein Wunder von einem Roman. FAZ Ein preisgekröntes Meisterwerk ( ). Eine Sensation ( ). Hilary Mantel schreibt schnörkellos, präzise und findet immer wieder überraschend poetische Bilder BRIGITTE Zum Verschlingen! COSMOPOLITAN Ein literarischer Leckerbissen für alle Liebhaber historischer Romane. NDR Kultur ( Buch der Woche ) "Wölfe macht die Welt Heinrich des VIII. begehbar!" DIE WELT Der gewöhnliche historische Roman verhunzt sowohl die Geschichte, als auch die Literatur. In Wölfe haben beide einen Festtag. (...) Hilary Mantel, die viel Gepriesene, hat ein Teilreich der Literatur erneuert: den historischen Roman." FAS "Ein Porträt von Mensch und Zeit (...) als bedrängend empfundene Gegenwart, die in jedem Moment nach Aufmerksamkeit verlangt, nach Misstrauen, nicht zuletzt auch nach weitblickenden Zielvorstellungen über das Dunkel des erlebten Moments hinaus. Und ihre klaren Sätze ohne historisierenden Zierrat, von Christine Trabant in ein genauso klares Deutsch übertragen, verstärken diese Wirkung noch." NZZ Die Wölfe sind anders, besser, aufregend, aufwühlend, und sie rufen nach einer Fortsetzung. WAZ Wölfe unterstreicht, dass literarische Meisterwerke auch vor historischer Kulisse funktionieren (...) große Kunst - ein Highlight des Bücherherbstes." BUCHJOURNAL "Mantels historischer Wälzer ist anders, besser" KULTURSPIEGEL Fein gewebt aus Anspielungen, Verweisen sowie einer subtilen Psychologie ist diese Geschichte von Verführung, Verrat und gewaltsamen Tod ein spannender Roman, der vorzüglich amüsiert und gleichzeitig aufs Schönste bildet. DEUTSCHLANDRADIO KULTUR "Überall lauscht man gebannt Dialogen, die gefährlich, intim, böse witzig, elegant modern, pointiert sind ( ) ein brillanter historischer Roman, eher ein sinnliches Denk- als ein Lehrstück über Macht und Vergeblichkeit. 760 Seiten im Präsens geschrieben - nicht nur das macht seine Gegenwärtigkeit aus." FRANKFURTER RUNDSCHAU Ein Meisterwerk des historischen Romans. TAGESANZEIGER Ein atemberaubend intelligent geschriebenes Historienpanorama. Sigrid Löffler (Kulturradio-Tipps RBB) Ein wunderbares Stück historischer Literatur. KÖLNER STADTANZEIGER ein Werk von shakespearescher Größe und Wucht, und zugleich ein durch und durch moderner Roman BERLINER ZEITUNG Ein exquisites Beispiel von Erzählkunst BUCHKULTUR Sie nähert sich der modernen, geistreichen und blutrünstigen englischen Renaissance im besten Stile eines packenden, seriösen historischen Romans mit höchstem literarischem Anspruch. ABENDZEITUNG

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126 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caliban TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
An dem vorliegenden Werk werden sich sehr wahrscheinlich die Geister scheiden. Mir hat es außergewöhnlich gut gefallen; dennoch würde ich dem typischen Leser historischer Romane gegenüber eine kleine Warnung aussprechen, die ich näher begründen darf.

Wölfe handelt vom Aufstieg des Thomas Cromwell zum Schatzkanzler und Privatsekretär Heinrichs VIII. Der Buchtitel erweist sich als etwas unsubtile, reißerische Übertragung des englische Originals Wolf's Hall. Der englische Titel bezeichnet vordergründig den Stammsitz von Jane Seymour, in einem zweiten tieferen Sinn dürfte er sich aber wohl auch den Hof Heinrichs VIII beziehen. Damit liegt die deutsche Übersetzung nicht falsch, fällt nur etwas plump mit der Tür ins Haus. Da ich nur das englische Original kenne, hoffe ich, dass dies der einzige Ausrutscher dieser Art ist. Denn dieser Stil passt nicht zum vorliegenden Werk, an dem praktisch nichts plump und direkt erscheint, sondern jede historische Entwicklung durch die beeindruckenden Charaktere der Hauptakteure dargestellt und in ihnen gebrochen wird. Äußerlich behandelt das Buch die erste Hälfte der Regierungszeit Heinrichs VIII. von England, die dem Fernseh- und Kinopublikum in regelmäßigen Abständen in Erinnerung gerufen wird (vgl. die aktuelle Fernsehserie und den Kinofilm mit Natalie Portman und S. Johansson). Von diesen populären Darstellungen unterscheidet sich der vorliegenden Roman vollständig und macht es dem Leser dabei nicht leicht. Denn die Darstellung ist nicht chronologisch sondern springt zwischen den Ereignissen zeitlich hin und her. Dadurch entsteht allerdings auch eine ganz neue Art von Spannung und darstellerische Vertiefung. Gleich der Anfang liefert ein sehr beeindruckendes Beispiel: Wir erleben Cromwell wie er von seinem Vater fast zu Tode geprügelt wird und darauf den elterlichen Hof verlässt. In der nächsten Szene sehen wir ihn Jahrzehnte später von einer Reise im Auftrag Kardinal Wolseys zurückkehren. Im Rahmen dieser zweiten stimmungsvollen Szene wird erst allmählich klar, dass es sich bei einem Gesprächsteilnehmer um genau diesen Thomas Cromwell handelt. Was zwischen den beiden Ereignissen lag, was also den Charakter Cromwells geformt hat, welche Geheimnisse diese Persönlichkeit birgt, enthüllt sich vor den Augen des Lesers im Rahmen der Darstellung erst nach und nach und keineswegs vollständig. Stets macht die Verfasserin aber den Leser auf diese Geheimnisse in besonderer Weise neugierig, weil Cromwell über ganz außergewöhnliche Erfahrungen und Fähigkeiten verfügt und aus dem Milieu der bornierten Adligen und Machtpolitiker als Charakter herausragt. Als geheimnisvolle, letztlich nicht durchschaubare Persönlichkeit trägt er so den Roman über die ganze Länge.

Eine weitere Besonderheit des Werkes besteht darin, dass es die bekannten Protagonisten am Hofe Heinrichs VIII. in völlig neuem Licht erscheinen lässt. In den bekannten Filmen (Ein Mann zu jeder Jahreszeit usw.) wird Thomas More stets als ein prinzipienbewusster Ehrenmann von tiefem Glauben gezeigt. Vorliegend erscheint er als sinistrer, freudloser Intellektueller und Machtpolitiker. Cromwell nimmt den Leser dagegen durch seine Menschlichkeit gefangen und man erlebt mit ihm, was es bedeutet in den politischen Machtapparat eingebunden zu sein. Praktisch alle Personen sind gegen den Strich gebürstet: Kardinal Wolsey zeigt Menschlichkeit und Wärme, Heinrich VIII. scheint fast aus zwei Persönlichkeiten zu bestehen und Anne Boleyn beeindruckt besonders durch Machtbewusstsein und Undurchsichtigkeit.

Die gesamte Darstellung lebt - wie bereits erwähnt - von der Entwicklung der Charaktere, die tendenziell eher in Alltagsszenen als in Hollywood-Szenarien agieren. Dabei zeigt sich allerdings auch, wie sorgfältig die Autorin die Zeitumstände recherchiert hat. Den Leser erwartet deshalb keine anachronistische Übertragung moderner Beziehungskrisen auf eine Renaissancekulisse, sondern ein prickelndes Portrait einer Zeit im Umbruch, wo etwa Bücher des deutschen Protestantismus zwischen Handelsware nach England geschmuggelt werden und dort heimlich, aber mit großer Wirkung gelesen werden, wo die Klassenhierarchie ins Wanken gerät und etablierte Eliten um ihren Rang fürchten. Die Autorin hat hierbei einen besonders anspruchsvollen Weg gewählt: Sie schildert die äußeren Ereignisse nicht einfach wie viele andere, die den historischen Ablauf mit konventionellen Spannungsmitteln anreichern, sondern bringt die Geschichte aus den Charakteren ihrer Hauptdarsteller heraus zum Leben. Dies gelingt uneingeschränkt, verlangt dem Leser aber auch wegen der indirekten, subtilen Art der Darstellung einiges ab.

Das Gesamtresultat mag dabei nicht jedermanns Geschmack sein; deshalb noch einmal: Dies ist nicht notwendig ein Buch für die Freunde von "Die Säulen der Erde", sondern etwas schwerere Kost, die aber auf ihre Weise sehr spannend und bereichernd erscheint.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Reuter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ach, es ist ein Kreuz mit dem Historischen Roman: der Schwulst, die Gefühlsdusseligkeit, die rauschenden Kleider - ein Ertrinken in überbordenden Vergleichen und einem Meer von Adjektiven.
Nicht so dieser historische Roman: Hilary Mantel erzählt zum dutzenden Mal das Leben am Hof Heinrich VIII - eine Obsession des historischen Interesses in England, aber wie anders erzählt sie diese Geschichte! Aus der Perspektive ausgerechnet des unsympathischen Emporkömmlings Thomas Cromwell, der zur bestimmenden Figur unter Heinrichs Ägide werden wird, nimmt die Geschichte seinen Lauf. Es ist eine Geschichte von Aufstieg und Fall im großen Räderwerk des Schicksals. Zu Beginn erlebt der Leser den dunklen Anfang des Underdogs Cromwell, der vor der Prügel seines Vaters aufs Festland flieht, unter verschiedenen Armeen anheuert und lernt zu überleben.
Auf der nächsten Station ist er bereits Vertrauensmann des machtvollen Kardinal Wolsey, der aber schon dem Untergang geweiht ist. Ein Untergang der Cromwells Aufstieg bedeuten soll. Immer stärker dringt der clevere Machtstratege in das Zentrum der Macht vor, immer unentbehrlicher wird er - und Mantel lässt es so scheinen, als läge diesem Aufstieg eine interesselose Notwendigkeit zu Grunde. Ja irgendwie scheint der knallharte Politiker, der bei der Bevölkerung in Wirklichkeit verhasst war, in seinen Handlungen immer moralisch gerechtfertigt, während ein Mann wie Thomas Morus, der ansonsten als Beispiel moralischer Integrität dargestellt wird, sehr ambivalent erscheint.
Sprachlich ist der Roman meisterhaft in seiner Lakonie und nüchternen Berichterstattung. Allerdings braucht es schon einiger Konzentration, da in Erzählpassagen die anwesenden Figuren häufig nur mit den Personalpronomen "er" oder "sie" bedacht werden und man nicht immer genau weiß, wer denn nun gemeint ist. Hierin drückt sich das Einsinken in das erzählende Bewusstsein der Hauptfigur aus, was zusammen mit dem teilweise elliptischen Satzbau in solchen Passagen gut funktioniert.
Insgesamt ein faszinierender Versuch, die Geschichte Heinrich VIII neu zu erzählen. Den Booker-Preis hat Mantel hierfür vollkommen zurecht erhalten.

Thomas Reuter
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Hillary Mantels Booker-Price-gekrönter Roman "Wölfe" spielt in der Epoche des Tudor Königs Heinrich VIII, der bekanntlich die katholische Kirche in England zertrümmerte und den Anglikanismus begründete - nicht aus Frömmigkeit, sondern um eine Frau zu heiraten, die er nur wenige Jahre später wird hinrichten lassen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Thomas Cromwell, einer zwielichtigen Persönlichkeit, die aus den einfachen Schichten des Volkes zum Lordkanzler von England aufsteigt und das Schicksal des Landes wesentlich beeinflusst. Kennen wir Thomas Cromwell aus der gängigen Geschichtsschreibung eher in der Rolle des Schurken, so erscheint er bei Hilary Mantel als kundige, integre Persönlichkeit, wohingegen der berühmte Thomas Morus als "Thomas More" wie ein fanatischer Inquisitor unter den Ketzern wütet, ehe er selbst unter das Fallbeil kommt. Diese Umkehr der Standpunkte gehört noch zum Interessantesten an dem vorliegenden Buch, denn sie erlaubt es, die Geschichte ganz anders zu verstehen. Aber wird die Geschichte auch gut erzählt?
Wenn man der Mehrheit der Rezensenten bei amazon glauben darf, dann: dreimal ja. Ich selbst kann dieses Lob nur eingeschränkt mittragen. Zugegeben, der Stil ist edel, mitunter gelingen der Autorin gerade in ihren Randbemerkungen brillante Sprachminiaturen. Auch die Einfühlung in die feinsten Feinheiten der Geschichte des frühen 16. Jahrhunderts nebst der Aufdröselung sämtlicher Verwandtschaftsverhältnisse bei Hofe ist beeindruckend, hätte aber auch durchaus etwas geraffter präsentiert werden können. Eigenwillig ist, dass Hilary Mantel von ihren Protagonisten Thomas Cromwell immer nur in dem unbestimmten persönlichen Pronomen er" berichtet, was das korrekte Verständnis mancher Unterhaltung an verschiedenen Stellen des Buches durchaus erschwert. Jedem Autor sei seine Marotte erlaubt, aber ich frage mich: was bringt es? Anstrengend finde ich, dass Hilary Mantel zudem ihren Roman mit einem kaum mehr zu überblickendenden Handlungspersonal ausstattet, deren Namen zwar im Anhang fein säuberlich aufgelistet werden, von denen aber nur eine Minderheit literarisch wirklich lebendig wird - den meisten Figuren geht es wie den musikalischen Motiven in einer Sibelius Sinfonie, sie erscheinen einmal, fallen vom Tisch und tauchen nie wieder auf. Um die Wahrheit zu sagen: mitunter zieht sich der Roman wie Kaugummi - nach 450 Seiten rödelt noch immer alles an der Trennung des Königs von seiner angetrauten Gattin Katharina, und man muss schon ein echter hard-core Leser oder ein fanatischer Fan der Tudor Zeit sein, um wirklich bis zum Ende dranzubleiben. Im letzten Drittel wird der Roman dann immerhin etwas besser: eine Hexe wird enttarnt, Häretiker und Ketzer besteigen den Scheiterhaufen, und der König und seine neue Gattin Anna Boleyn geraten sich in die Haare. Mit der Verdichtung der Handlung gewinnt erstaunlicherweise auch die Sprache, einige der literarisch gelungensten Passagen befinden sich auf den letzten 200 Seiten des Buches. Am Ende ist man fast mit dem Werk versöhnt.
Gerade dann aber, mit dem Tod von Thomas More, bricht der Roman ab. Die mit Abstand interessantesten Passagen im Leben des Lordkanzlers Thomas Cromwell bleiben ausgespart: die Säkularisierung der englischen Klöster, die Hinrichtung Anne Boleyns und der Sturz von Cromwell selbst. Falls Hilary Mantel diese Geschichte eventuell in einem zweiten Band erzählen möchte, werde ich als Liebhaber der Tudor-Epoche auch dieses Buch lesen, hoffe aber inständig, es möge ein wenig kompakter und kurzweiliger sein.
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Nein, spannend ist dieser Roman nicht, dafür darf man seitenlangen Dialogen folgen, die es in sich haben. Lesen Sie weiter...
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Vor 1 Monat von Anna Amandarine veröffentlicht
Worte, Worte, nichts als Worte
Cover:

Ähm...okay würde ich sagen...blutrot, der reißerische Titel Wölfe groß lesbar und ein passendes Bild könnte ich mir für den... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Delia Rose veröffentlicht
Schöner Stil , aber leider kein Gespür für Spannung
Ob man den Stil der Autorin mag, ist sicher Geschmackssache. Mir hat es durchaus gefallen - die Autorin taucht tief ein in die Gedankenwelt ihrer Personen, dass sie dabei nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von bücherfreundinimnorden veröffentlicht
Wölfe
Hervorragender historischer Roman über Thomas Cromwell, Henry VIII's most faithful servant. Zur Vertiefung empfehle ich John Schofield "The Rise & Fall of Thomas Cromwell".
Vor 3 Monaten von Tucan veröffentlicht
anspruchsvoller historischer Roman
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Vor 3 Monaten von Thaila veröffentlicht
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