Man bekommt beim Lesen den Eindruck, da versucht jemand trivial erzählte Lebenserfahrungen mit langweilig trivialen und abgehobenen Elementen (z.B. aus amerikanischen Serienfilmen aus den 80ern), die nicht wirklich fesseln, zu durchmischen. Wäre der Roman wenigstens einigermassen wirklichkeitsnah gewesen, dann wäre wohl noch was zu retten gewesen. Tatsächlich wirkt die Erzählung nicht nur langweilig, sondern auch unwirklich und hergeholt und die Mischung aus unwirklichen und platten Erinnerungen mit Spannungselementen aus heute belanglos wirkenden, billig produzierten amerikanischen Polizeifilmen für die Masse fand ich ziemlich öde.
Kaum etwas, worüber man sich gross unterhalten könnte (ausser über die Belanglosigkeit vielleicht), heute nicht - und in X Jahren wird man allenfalls den Einfluss amerikanischer Billigfilmproduktionen auf die Erinnerung z.B. bei Schreibern wie Rothmann zu schätzen wissen.